Die Entwicklung von KI macht D&D-Fans Sorgen, bis ihnen auffällt: „Sie können uns nicht zwingen“

D&D Charakter und Buch

Die Community von D&D beobachtet ebenso wie der Rest der Welt die Entwicklung von KI und fragt sich, was das wohl für ihr geliebtes Tabletop-Rollenspiel bedeutet. Doch dann fällt ihnen auf, dass sie sich gar nicht so große Sorgen machen müssen, ob Wizards of the Coast nun auf KI setzen wird oder nicht.

Was befürchtet die Community? Bei der Entwicklung von KI, wie man ihr im Alltag immer öfter begegnet und wie auch viele Firmen immer mehr Wert auf künstliche Intelligenz legen, sorgt sich die Community von D&D nun auch darum, was das für ihr Rollenspiel wohl bedeuten mag.

Diese Sorge fasste der Nutzer Vegetable_Variety_11 in einem Meme zusammen, das für eine Menge Reaktionen in der Community sorgte:

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Dass KI in 5 Jahren ein Teil von Dungeons & Dragons werden könnte, wurde bisher noch nicht angedeutet, ist aber anhand von einigen Entwicklungen eine berechtigte Sorge. So äußerte sich bereits der CEO von Hasbro in einem Interview mit The Verge, zu dem auch Wizards of the Coast gehört, dass er für seine eigenen Kampagnen recht häufig auf KI zurückgreift. Das würde zwar noch nicht die eigenen Produkte betreffen, doch scheint er KI dadurch sehr offen gegenüberzustehen.

Bisher gibt es noch keine Anzeichen, dass WotC mit D&D demnächst eine gewaltige KI-Kampagne mit Regelwerken, Kunst und weiteren Inhalten aus der „Feder“ kreativer generativer KI herausbringen wird. Doch wie es in einigen Jahren aussieht, scheint die Spielerschaft durchaus zu beschäftigen.

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Die Community kann aufatmen, weil sie selbst der lebende Beweis ist, dass sie sich nicht sorgen müssen

Welche Tatsache beruhigt die Community? Unter dem geposteten Meme zum Thema KI in D&D äußerten sich eine Menge Menschen aus der Community, dass sie sich allesamt weniger Sorgen machen müssen, als man befürchte.

Ja, es könne durchaus sein, dass man in Zukunft mit KI in D&D rechnen muss, doch könne Hasbro das den Fans nicht aufzwingen. Und das ist anhand vieler Reaktionen bereits bewiesen:

Zum Glück ist D&D ein Hobby und nicht nur eine Produktreihe, und Hasbro kann mich nicht zwingen, etwas zu tun oder zu kaufen, was ich nicht will.

bigmcstrongmuscle auf Reddit

Wie rettet sich die Community vor potenziellen zukünftigen KI-Inhalten? Innerhalb der Community wird deutlich, dass Dungeons & Dragons nicht nur mit den neusten Ausgaben funktioniert, sondern bereits Jahre an teils physischen Editionen, Regelwerken und Abenteuern bestehen, die niemals einfach so weggenommen werden können.

Es handelt sich nicht um ein durch Patches aufgefrischtes Videospiel, bei dem ein alter Zustand überschrieben wird, worauf auch Cazthedm aufmerksam macht: „Gute Nachrichten – die Editionen haben kein Ablaufdatum.“ 

Viele Spieler in dem Thread berichten außerdem, dass sie nicht einmal die neuste Edition spielen, sondern seit Jahren an 3.5 oder noch früheren Ausgaben festhalten, die sie bis heute vollkommen zufriedenstellen. Außerdem ist D&D so groß, sodass man von WotC schlichtweg nicht abhängig sei. Das erklärt shadowthehh wie folgt:

„Sie können uns wirklich nicht zwingen, irgendetwas mit den aktuellen offiziellen Produkten zu tun. Wir haben jahrzehntelange Bestände an älteren Titeln sowie laufende Homebrew- und Drittanbieter-Inhalte.“ 

Wie steht ihr zu dem Thema? Sorgt ihr euch um ein potenzielles offizielles KI-D&D? Oder seid ihr da auch eher entspannt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 

Ein paar Wissenschaftler aus den USA haben es komplett andersherum gemacht. Sie ließen Menschen kein KI-D&D spielen, sondern warfen KI-Modelle in verschiedene Situationen in D&D, um ihre Leistung an die Grenzen zu bringen: Forscher lassen große KIs Dungeons & Dragons spielen, um ihre langfristige Leistung zu testen

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