WoW ändert das Auktionshaus rabiat: Das Ende der„1-Item-Angebote“?

World of Warcraft spendiert dem Auktionshaus eine Runderneuerung. Wir verraten, was sich alles verändern soll, damit die Geschäfte besser laufen.

Wer sich in World of Warcraft viel mit dem Auktionshaus auseinandersetzt – egal ob als Käufer oder Verkäufer – der hat jede Menge Frust erlebt. Das Auktionshaus ist über die Jahre schlecht gealtert. Es ist langsam und die Flut an „1-Item-Angeboten“ bei Handwerksmaterialien, von denen man oft mehrere Dutzend benötigt, trüben den Handelsspaß deutlich. Das hat auch Blizzard erkannt und verpasst dem Auktionshaus mit Patch 8.3 Visionen von N’Zoth eine Runderneuerung.

Künftig ist alles viel aufgeräumter!

Was war das Problem? Das momentan noch aktuelle Auktionshaus ist technisch unausgereift und hatte einige Schwierigkeiten. Bei der Menge an Items und Transaktionen können Suchanfragen mehrere Sekunden bis hin zu einer Minute dauern. Das ist Zeit, die Spieler mit Warten verbringen. Haben sie Ihr Item dann gefunden, kann es durchaus sein, dass der Spieler erst durch viele Seiten klicken muss, die alle mit „1-Item-Auktionen“ gefüllt sind. Wer nämlich lieber gleich 100 Ankerkraut im Stapel kaufen will, möchte ungern 100 einzelne Auktionen kaufen, sondern direkt zum großen Stapel greifen. Die sind jedoch meist ganz weit hinten auf den letzten Seiten.

Angebote werden zusammengefasst: Künftig fasst das Auktionshaus sämtliche Handwerksmaterialien automatisch zu Stapeln zusammen. Diese werden dann am rechten Rand eingeblendet. Wenn es zum Beispiel 136 Auktionen für Runenstoff zu je 10 Silber gibt, dann würde das Auktionshaus sie zu einem einzelnen Posten zusammenfassen. Auf der linken Seite gibt man dann ein, wie viele Einheiten man kaufen möchte. Somit ist es möglich, auch nur Anteile von einem „Stapel“ zu kaufen oder mehrere Einzelauktionen gleichzeitig zu erwerben.

Eine Favoriten-Liste für die wichtigsten Items.

Als Verkäufer ist das auch kein Problem: Wenn nur ein Teil der angebotenen Gegenstände verkauft wird, erhält man das verdiente Gold zugeschickt und den unverkauften Rest der Items einfach per Post zurück.

Übrigens: Auf Handwerksmaterialien wird dann nicht mehr „geboten“. Die gibt es nur noch per Sofortkauf.

Alle Informationen rund um Patch 8.3 findet ihr in unserer großen Übersicht.

Kein Grund zum Unterbieten: Besonders nervig war in World of Warcraft immer, dass Händler sich bei ihrem Angebot ständig unterboten haben. War ein Gegenstand früh am Morgen noch 10 Gold wert, fiel der Wert am Abend etwa auf 5 Gold herab, weil so viele Angebote hinzugekommen sind. Das gehört bald der Vergangenheit an.

Mit Patch 8.3 gibt es keinen Grund mehr, seine anderen Mitbewerber zu unterbieten. Das Auktionshaus verkauft nämlich bei gleichpreisigen Auktionen jene zuerst, die als letztes eingestellt wurden. Wenn also Spieler A sein Ankerkraut vor 10 Stunden ins AH gestellt hat (und es noch nicht gekauft wurde) und Spieler B sein Ankerkraut vor 5 Minuten ins AH gestellt hat, dann würde Spieler B sein Ankerkraut zuerst verkaufen.

Durch diese kleine Änderung gibt es keinerlei Anreiz mehr, andere Spieler ständig zu unterbieten.

WoW Human Males troll auction House

Weitere Verbesserungen sind geplant: Darüber hinaus hat das Auktionshaus noch weitere Verbesserungen und Vereinfachungen. So kann man sich etwa eine eigene Favoriten-Liste anlegen, um besonders häufig gekaufte Gegenstände rasch zu finden. Wer möchte, kann das Auktionshaus auch gezielt nach Upgrades durchsuchen, also sämtliche Gegenstände, die eine klare Verbesserung für den Charakter wären.

Was haltet ihr von dieser Überarbeitung des Auktionshauses? Ist das eine gute Sache, damit viele nervige Aspekte verschwinden? Oder ruiniert Blizzard so den Handel zwischen den Spielern?

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Autor(in)
Quelle(n): us.forums.blizzard.com/en/
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