Anime-Meisterwerk der Macher von Neon Genesis Evangelion hat bis heute keine offizielle Version, Darth Vader ist schuld

Neon Genesis Evangelion Titel title

Bevor sich das Animationsstudio Gainax an Neon Genesis Evangelion wagte, überzeugten sie das Publikum mit einem Anime-Meisterwerk. Leider ist dieses gar nicht so leicht zu beschaffen.

Um was für ein Anime handelt es sich? Bevor Hideaki Anno und seine Kollegen als Animationsstudio Gainax bekannt wurden, produzierten sie 1981 und 1983 jeweils einen animierten Kurzfilm für die Science-Fiction-Conventions Daicon III und Daicon IV.

Das Animations-Team designte die Eröffnungsfilme für die Conventions. Im ersten Film geht es noch um ein Mädchen, das ein ungewöhnliches Abenteuer erlebt. Sie begegnet Robotern und anderen seltsamen Wesen und landet schließlich an Bord eines Raumschiffs, das aus einem japanischen Rettich, der auch Daikon genannt wird, entstanden ist. 

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Neon Genesis Evangelion – Trailer zur legendären Anime-Serie

Der große Kniff kam jedoch mit dem zweiten Film. Darin werden einige Szenen aus dem ersten Film recycelt, um schlussendlich zu zeigen, dass aus dem jungen Mädchen eine erwachsene Frau geworden ist. Allerdings trägt diese plötzlich ein Bunny-Kostüm und bekämpft Mechs. 

Der Anime ist über sieben Minuten lang und ihr könnt den in einer hochskalierten, remasterten Version auf dem YouTube-Kanal von tntboom21 ansehen. 

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Anime achtet nicht auf Urheberrechte

Was ist das Besondere an dem Anime? Wenn ihr euch das Video einmal anschaut, dürftet ihr andere bekannte Figuren aus fremden Franchises wiederentdecken. So leistet sich das Bunny-Girl plötzlich einen Laserschwertkampf mit Darth Vader oder stemmt Transformers in die Luft. Sogar Batman, Superman und viele andere Figuren tauchen plötzlich in dem Video auf. 

Die Macher des Videos hatten sich damals also überhaupt nicht dafür interessiert, ob sie irgendwelche Urheberrechte verletzten. Das ist auch der Grund, warum der Anime heutzutage so selten ist.

Es dürfte nämlich ein Ding der Unmöglichkeit sein, all diese Lizenzen für diesen Clip einzuholen. Deshalb gehen Laserdiscs mit dem Anime auch gerne mal für rund 850 € über den Ladentisch, wie ihr hier auf eBay sehen könnt. 

Es ist also kein Wunder, dass aus diesem kreativen Clip ein ganzes Animationsstudio gegründet wurde, das für einen der besten Animes der 90er verantwortlich war. Leider ist das Studio mittlerweile pleite. Alle Hintergründe dazu lest ihr hier: Das Studio hinter einem der besten Animes der 90er ist pleite, Partner verabschiedet sich emotional

Quelle(n):
  1. Vida Extra

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