Crowfall: Entwickler versprechen, jeder MMORPG-Fan kann Spaß haben

Crowfall scheint eigentlich ein MMORPG mit einem speziellen Anssatz zu sein, das sich an PvP-Fans richtet. Doch die Entwickler möchten jeden Spieler von Online-Rollenspielen erreichen.

Was ist Crowfall? Das MMORPG der Artcraft Studios bietet einen etwas anderen Ansatz als gängige Online-Rollenspiele. Ihr reist in Kampagnen zu den Sterbenden Welten, um dort Rohstoffe für euer Ewiges Königreich zu sammeln. Während der Kampagnen kommt es dann zu PvP-Schlachten. Im Grunde gibt es keine wirkliche persistente Welt, wie man dies aus anderen MMORPGs kennt.

Crowfall Screenshot Gruppe
Crowfall soll jeden MMORPG-Fan ansprechen.

Ein Spiel für jeden?

An wen richtet sich Crowfall? Das MMORPG scheint die Spieler anzusprechen, die auf PvP-Schlachten stehen und welche etwas „gewinnen“ möchten. Die Kampagnen enden nämlich irgendwann mit einem klaren Sieger. Es geht also im Grunde um Wettbewerb und nicht darum, Quests und eine Story zu erleben.

Was meinen die Entwickler? Doch das Entwicklerteam erklärte, dass sie mit ihrem Spiel jedem MMORPG-Fan etwas bieten möchten. Hierbei wird die sogenannte Taxonomy of Player Types von Richard Bartle herangezogen.

Was ist die Taxonomy of Player Types? Der britische Autor und Computerspiel-Experte Richard Bartle hat die Theorie aufgestellt, dass sich Spieler in vier Kategorien einteilen lassen, die man mit Spielkarten vergleichen kann:

  • Kreuz (oder Eichel) – Die Kämpfer
  • Karo – Diejenigen, die nach Reichtum sterben
  • Herz – Spieler, die nach einem sozialen Zusammenspiel suchen
  • Pik – Spieler, die nach Informationen suchen und alles erkunden wollen

Kämpfen, Erkunden, Sammeln und Gruppenspiel

Crowfall Screenshot Party

Wie überträgt sich dies auf Crowfall? Laut den Artcraft Studios ist dies in Crowfall ebenso und jede der Spielerkategorien kann etwas im MMORPG finden, das Spaß macht.

  • Kreuz – Die Kämpfer finden genug zu tun in den Kampagnen, wenn sie gegen Monster und andere Spieler zu Felde ziehen. Es gibt immer etwas zu bekämpfen
  • Karo – Ihr könnt in den Kampagnen versuchen, der Sieger zu sein, um so viele Rohstoffe wie möglich zu sammeln. So baut ihr euer Ewiges Königreich zum Größten und Schönsten aus.
  • Herz – Ihr bekommt viele Möglichkeiten, euch mit anderen Spielern zusammenzuschließen und zu interagieren. Etwa, um in Gruppen gegen andere Gruppen zu kämpfen oder euer Königreich gemeinsam auszubauen.
  • Pik – Ihr könnt jede der Sterbenden Welten erkunden und dort Geheimnisse entdecken.

Kann Crowfall wirklich jedem MMORPG-Spieler gefallen? Es ist gelinde gesagt ambitioniert, ein Spiel zu erschaffen, dass wirklich jedem Online-Rollenspieler gefällt. Jeder hat bestimmte Präferenzen.

PvP ist beispielsweise ein Thema, das oft zu einer Aufteilung der Spieler führt. Manche lieben PvP, andere meiden es. Wenn ein Spiel aber offenes PvP bietet, dann beeinträchtigt dies alle anderen Aspekte. Wer einfach nur die Welt erkunden will, der kann dabei immer wieder attackiert werden. So etwas trübt dann den Spielspaß für denjenigen, der PvP nicht mag.

Da Crowfall viel auf Spieler-gegen-Spieler-Schlachten setzt, wird es wohl schon alleine deswegen schwierig, dass es jedem gefällt. Lassen wir uns überraschen.

Crowfall angespielt: Das wird endlich wieder ein großes MMORPG
Quelle(n): Website von Crowfall, MassivelyOP
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Saigun
Saigun
1 Jahr zuvor

Viel zu viel survival Kram für mein Geschmack. Du bist erstmal eine ganze weile damit beschäftigt Rohstoffe zu sammeln und Zeug zu craften und dann kann das auchnoch kaput gehn. Ich bin mir nicht sicher ob sie so wirklich PvP Spieler in ausreichender Menge abholen können.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Ja, ich erinnere mich das auch irgendwo mal geäußert zu haben. Crowfall versucht jeder möglichen Klientel das aufzudrücken, was ihnen eigentlich an MMOs stinkt.

PvPler müssen Craften
Crafter müssen PvP spielen
PvE-ler müssen ins OpenPvP
Min/Maxer müssen immer neu anfangen…
usw.

und allen wird am Ende einer Saison auch noch etwas weggenommen, damit man wieder neu anfangen „kann“. So schafft man doch vorhersehbare Drop-Out-Termine für Spieler…

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Autsch – das klingt jetzt irgendwie nicht nach einem Erfolgsrezept.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Ohne PvE-Schutz ist die Taxonomy of Player Types aber hinfällig. Und wer sein MMO mit:

„Join intense PvP battles that demand strategy, survival and a fierce competitive spirit.“

bewirbt, muss dann auch damit leben können nicht jeden Spieler anzusprechen. Marketinggeschwätz hin oder her. Ich verfolge Crowfall echt schon ewig, weil ich den ArtStyle wirklich sehr mag, ich bin sogar Baker trotz der Gewissheit es wohl nie ausgiebig spielen zu wollen. Alles was ich bis dato so gesehen, erlebt und gelesen habe, ist Crowfall für jemanden der PvP nicht mag einfach zu 100% das falsche Spiel. Leider damit auch für mich, auch wenn ich es mir anders wünschen würde.

fading
fading
1 Jahr zuvor

Crowfall? Ist das wirklich noch in der Entwicklung?

2016 sollte es mit der resten Beta los gehen, 2017 erscheinen, 2018 war noch nichts und es wurde still… 3 Quartal 2019 und noch nichts zu sehen ausser irgendwelche Pre-Alpha oder Alpha Builds.

Ich denke der Zug ist abgefahren und nicht erst seit heute. Da haben die Entwickler mehr als einmal den Mund zu voll genommen und bis heute nicht geliefert. Das vergessen viele nicht und die meisten haben Crowfall schon lange vergessen – leider!

Hätte sicherlich gut werden können, hätten Sie auch nur annährend Ihre alte Time-Line gehalten.

Alles was mich interessiert ist noch pantheon: rise of the fallen – da steht zwar auch seit jahren auf der homepage „das mmorpg auf das du gewartet hast ist endlich da“ und 2019 ist es noch fern aber hier wurde auch nicht bereits 2 Mal von launch und 3 Mal von soft launch gesprochen wie bei crowfall.

Und wenn es denn doch noch ein pvp mmorpg für mich geben soll, dann wegen meiner ersten große Liebe Camelot. wink

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Das glaube ich nicht, wenn Crowfall erscheint ist es den Leuten egal wie lange es in Entwicklung war. Dann zählt das Spielgefühl und nicht wie viele Alphas, Betas oder Blogposts es vorher gab.

TomRobJonsen
TomRobJonsen
1 Jahr zuvor

So sieht es aus.

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Im Grunde muss man ja nur bei WoW und TESO und GW2 schauen wie die das machen mit dem PvP… So geht es..

Obwohl naja bei TESO ist die PvP Map einfach ein wenig zu gross

Tronic48
Tronic48
1 Jahr zuvor

Die können soviel reden wie sie wollen, das funktioniert nicht.

Im Titel steht: Entwickler versprechen, jeder MMORPG-Fan kann Spaß haben

Im nachhinein steht aber, An wen richtet sich Crowfall? Das MMORPG scheint die
Spieler anzusprechen, die auf PvP-Schlachten stehen und welche etwas
„gewinnen“ möchten. Die Kampagnen enden nämlich irgendwann mit einem
klaren Sieger. Es geht also im Grunde um Wettbewerb und nicht darum,
Quests und eine Story zu erleben, LOL

Ja was den nun, also ich der gerne Quest/Story u.s.w. Spielen möchte wird da kein spass haben, also Lieber Endwickler, nichts versprechen was man nicht halten kann.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Ja was den nun, also ich der gerne Quest/Story u.s.w. Spielen möchte
wird da kein spass haben, also Lieber Endwickler, nichts versprechen was
man nicht halten kann.

Wer spielt den auch klassische MMOs wegen der Story und den Quests? Mal ehrlich, mit jedem Mittelklasse RPG hast du ne bessere Spielerfahrung in sachen Story und Quests als in einem MMO. Story und Quests sind sowas von unnötig in MMOs, worauf es ankommt ist das Endgame und nicht die NPCs die man abklappert. Sotry etc kann man heutzutage einfach weglasen, spart Zeit, Geld und man kann sich auf die wirklich wichtigen Dinge fokussieren.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Da siehst du dich vielleicht etwas stark als Maßstab. Es gibt eine hohe Anzahl von Spielern die MMOs der Story wegen spielen. Ich bin zwar auch keiner davon, aber es gibt sie und es ist keine kleine Gruppe.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Jo klar gibt es die, aber diese Spiele leben von Spielern die Endgame Inhalte spielen, und nicht den Weg dahin spielen. Sicher sind das viele, allerdings sind es trotzdem die wenigsten gemessen daran wieviele Spieler des Endgames wegen Spielen. Ich sage ja nicht diese Leute dürfen kein MMO spielen, sondern nur das sie besseren Content in den dafür vorgesehenen Genre finden. MMOs würden ganz sicher nicht sterben wenn man Story und Quests streicht, im Gegenteil, ich denke das würde sogar die Spielerzahl steigern da man sofort Inhalte spielen kann die man möchte und nicht erst Tage/Wochen langweilige Quests und Story spielen muss. Vorallem heute wo die meisten einfach weniger Zeit haben wegen Arbeit Famillie etc, da hat kaum wer Lust zu Questen und Tage/Wochen zu brauchen um im Endgame zu sein. Der Einstieg bzw die EInstiegshürde wäre dabei viel geringer.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Endgame-Contentfresser sind für Entwickler die viel unangenehmeren Kunden, für sie müssen dauernd neue Inhalte her, nur die aktuellsten werden gespielt und sie sind auch noch am lautstärksten in Foren und Socialmedia-Kanälen. Letztlich sind aber die Hardcore-Raider eine verschwindend kleine Minderheit!

Es gab und gibt diverse Versuche und auch Erfolge MMOs auf Arenen und instanzbasierte Spielsysteme runterzubrechen. So sind MOBAs entstanden und nicht ohne Grund hat ein GW2 es ermöglicht direkt mit einem Charakter Level 1 instant ins PvP einzusteigen.

Du verkennst aber, dass es sehr wohl eine große Fangemeinde gibt die eben genau diesem Trend nicht folgen wollen. Die große Klassik-Bewegung ist eine direkte Folge der von dir eingeforderten Vereinfachungen.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Endgame-Contentfresser sind für Entwickler die viel unangenehmeren
Kunden, für sie müssen dauernd neue Inhalte her, nur die aktuellsten
werden gespielt und sie sind auch noch am lautstärksten in Foren und
Socialmedia-Kanälen. Letztlich sind aber die Hardcore-Raider eine
verschwindend kleine Minderheit!

Klassische MMOs sind halt ums Endgame bzw um Content der nach der Level/Questphase kommt, herum aufgebaut. Raiden ist da nur eine von vielen Dingen die man nach dem Leveln tut. Du brauchst da nicht unbedinggt viel Content nachliefern, es kommt ganz darauf an wie gut dein Content Designed ist und wie gut Spielmechaniken wie Trade, Items, Charackterentwicklung etc ineinander übergreifen damit das Spiel ( was ein MMO auch tun sollte ) mehrer hundert Stunden beschäftigen kann. Der Überwiegende Großteil der aktiven Spieler, spielt ein MMO nach wie vor wegen des Inhalts der nach dem Leveln und Questen kommt, das ist und war noch nie anderst.

Du verkennst aber, dass es sehr wohl eine große Fangemeinde gibt die
eben genau diesem Trend nicht folgen wollen. Die große Klassik-Bewegung
ist eine direkte Folge der von dir eingeforderten Vereinfachungen.

Keine Ahnug was du hier meinst. Große Fangemeinde von Questern in MMOs meinst du? Ja, ich hab nie gesagt das es die nicht gibt, sondern nur gesagt das die weniger sind als leute die Content nach der Levelphase spielen. Wäre mir neu das es mehr Quester gibt als Endgamespieler in MMOs. Auch habe ich nie irgendeine verienfachung in irgendeiner Weiße gefordert, lediglich erwähnt das ich nichts dagegen hätte und für mich persönlich besser empfinden würde wenn man Quests und Leveln streicht. Ich sehe diesen Quest Blödsinn in MMOs einfach als einsteigerhürde für Leute mit etwas weniger Zeit. Letzen Endes ists mir aber egal ob ich den Mist machen muss oder nicht.

f1rstImp4ct
f1rstImp4ct
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht so recht. Also vom Artstyle gefällt mir Crowfall sehr, aber ich bin eigentlich mehr der PVE-Typ. Da das Spiel ja eher PVP im harten Fokus hat werde ich wohl enttäuscht ;(

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