Cheat-Verkäufer in Apex Legends prahlt: „Ich mach 5.000$ in einer Woche“

Apex Legends hat ein Cheater-Problem. Und die Anbieter dieser Cheat-Software-Tools verdienen ein Vermögen an den Betrügern im Spiel. Ein Cheat-Entwickler hat nun mit konkreten Zahlen rausgerückt.

Derzeit nerven Hacker und Cheater viele Spieler in Apex Legends. Die Betrüger flitzen mit Speedhacks, sehen durch Wände und treffen immer euren Kopf. Das wird durch Cheat-Software ermöglicht.

Darum verdient der Cheat-Anbieter so viel Geld: Die wiederum wird von dubiosen Entwicklern programmiert. Einer davon, der nur „Dev“ genannt werden will, hat gegenüber der Seite Kotaku ein anonymes Interview gegeben. Er habe früher „Fortnite-Zeug“ entwickelt, aber das habe sich nicht mehr gelohnt.

Apex Legends Dizzy bestraft Verräter Titel

Daher sei er nun zu Apex Legends übergesprungen und dort sei die Nachfrage ungebremst hoch. Die Leute würden seie Cheats massenhaft kaufen und so hätte er nach vier Tagen schon an die 5.000 US-Dollar verdient. Als Beweis gab er Screenshots mit Zahlungsinformationen an.

So funktionieren die Cheats: Ein anderer Cheat-Anbieter war etwas bescheidener und behauptete, dass er nur knapp 400 Dollar in einer Woche bekam, aber das sollte noch steigen. Seine Kunden sind sehr zufrieden und rocken regelmäßig mit 30 Kills. Besonders populär bei Cheatern sind wohl die Helden Bangalore und Bloodhound.

Erstere kann sich mit Rauch einnebeln und dann mit Aimbot und Wallhack trotzdem perfekt schießen. Und bei Bloodhound könne man sich leicht rausreden, dass man den Gegner durch dessen Skill gefunden habe.

Respawn verspricht Kampf gegen Cheater

Derzeit geht Entwickler Respawn Entertainment gegen die Cheater vor und bannte letztens schon tausende davon. Doch bisher scheint das der Lust am Bescheißen keinen Abbruch zu tun.

Darum kommen Cheater immer wieder: Selbst gebannte Cheater würden sich schnell einen neuen Account erstellen – Apex Legends ist ja free2play – und weitercheaten. Auch ein IP-Bann ließe sich mit einer Software leicht umgehen, mit dem man die Gerätekennung ändern könne.

Apex Legends Havoc im Spiel

Dennoch ist nicht alle Hoffnung verloren. Fortnite hatte einst auch ein massives Problem mit Cheatern und konnte die letztendlich vergraulen. Das war auch im Falle von „Dev“ so.

Der sei früher auch bei Fortnite aktiv gewesen, doch Epics verschärfte Maßnahmen haben ihm letztendlich das Geschäft versaut und er ging zu Apex, wo derzeit noch viel Nachfrage nach Cheats herrscht.

Mit etwas Glück wird aber auch bei Apex hoffentlich bald Schluss sein und die Cheater ebenfalls das Weite suchen. Gerüchte sprechen sogar davon, dass man derzeit massiv an Anti-Cheat-Methoden arbeite und daher sogar die heiß ersehnte Season 1 verschoben habe.

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Quelle(n): KotakuPCGamesN
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