Gearbox erklärt, warum sie 3 Jahre lang ein Geheimnis um Borderlands 3 machten

Über den Shooter Borderlands 3 wurde jahrelang nur gemunkelt, aber nicht öffentlich gesprochen. Jetzt erklärt Gearbox, warum sie Borderlands 3 erst so spät vorgestellt haben.

Wer spricht da? Der Producer Chris Brock spricht mit der Seite PCGamesN über Borderlands 3.

Das war die Situation: Über Jahre wurde Borderlands 3 nicht offiziell angekündigt. Der Gearbox-Chef, Randy Pitchford, machte zwar zahlreiche Andeutungen, dass man an Borderlands 3 arbeitete, aber offiziell angekündigt wurde es nie:

  • Spätestens seit 2017 war aber überdeutlich, dass Gearbox an einem Borderlands 3 arbeitet – damals erschien sogar eine Tech-Demo

Borderlands 3 tauchte in den Finanzberichten von Take-Two nur als „nicht angekündigtes Spiel einer unserer großen Franchises“ auf.

borderlands-3
Über Jahre war diese „Tech-Demo“ das einzige, was Fans von Borderlands 3 hatten – und selbst das war nicht offiziell Borderlands 3.

Fans vermuteten 2018 mehrfach, bei der nächsten großen Messe werde Borderlands 3 angekündigt, nur um dann immer wieder enttäuscht zu werden.

Als Borderlands 3 im März 2019 endlich angekündigt wurde, war das 4 Jahre nach dem Release von „Borderlands: The Pre-Sequel“ und etwa ein halbes Jahr vorm Release.

Borderlands-Dual-Fist

Bringt nichts, ein Spiel drei Jahre vorher anzukündigen

Darum kam die Ankündigung so spät: Brock sagt:

„Es fühlt sich nicht so an, als könnte irgendwas Tolles passieren, wenn man sagt: In Drei Jahren werden wir ein Spiel haben.

Leute können sich freuen, aber dann enttäuscht du sie, indem du ihnen sagst, wie lange es noch weg ist. Und wenn man zu lange nichts mehr sagt, dann heißt es: „Cool, das ist also Vapor-Ware, wir glauben nicht mehr dran, dass es das überhaupt gibt.“

Man wollte bei Gearbox nicht auftauchen, bis man wirklich dafür bereit war.

Borderlands 3 Moze

Arbeiten bis 2 Tage vorm Release – und dann weiter

Das sagt Gearbox zur Veränderung im Markt: Die Art, wie Spiele entwickelt werden, hat sich, laut Brock verändert:

„Früher erreichte ein Spiel Gold-Status und man war fertig. Das ist heute nicht mehr so. Heute ist es so: Wenn ein Spiel Gold-Status erreicht, geht es in die Pressung, aber es wäre kein modernes Spiel ohne einen Day-One-Patch, also arbeitet man an der Version so lange, wie es geht, weil alles digital ist.“

Wenn ein Spiel wie Borderlands 3 am 13. September rauskommt, könne man bis zum 11. daran arbeiten.

Und danach geht es schon darum, den Content für die Zeit nach dem Launch zu entwickeln. Das wäre die Erwartungshaltung heute.

Man sei heute eigentlich nie mehr mit einem Spiel fertig.

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huhu_2345

Hätte Randy Pitchford nicht ständig irgendwelche offensichtliche Andeutungen auf eine baltige Enthüllung gemacht, hätte es auch weit weniger Menschen gestört das man nichts hörte.

Gerd Schuhmann

Sehe ich auch so.

Sentcore

Ich finde es gut wenn ein Spiel mit Max 1 Jahr vor Release ankündigt… alles andere endet wie Anthem ????

Joey

Ich glaub nicht, dass Anthem aufgrund der frühen Ankündigung so schlecht war oder ist.
Es wurden lange keine Entscheidungen getroffen und erst sehr spät mit der tatsächlichen Arbeit begonnen das Spiel zu programmieren. Die Zeit wurde knapp bis zum Release und anstatt es zu verschieben wurde es trotzdem released. Es fehlt einfach massenhaft Content.

Zur Zeit läuft das Cataclysm Event. Das ist ziemlich gut und lohnenswert aber man sollte unbedingt sich vorher Guides zu den Rätseln anschauen und falls man das nicht macht dann wenigstens nicht an den Rätseln rumpfuschen während andere sie lösen.
Wenn der Cataclysm vorbei ist sieht es so aus als gäbe es wieder keinen lohnenswerten Content.
Hab gestern mal die Tyrant Mine gemacht und die Spielersuche hat ewig gedauert und war nicht lohnenswert im vergleich zum Cataclysm

Sentcore

Ich habe Anthem geliebt und auch über knappe 50h darin verloren, aber meine Meinung zu Anthem in dem Kontext war, das man nie so wirklich verstand was man jetzt genau da macht, ob es jetzt er Skillbasierend ist (die Fähigkeiten) bzw eher auf Gunplay aus ist usw… Dazu kahm noch dass man Anthem andauernd aus den Augen verloren hatte weil es dazwischen keine Infos gab usw… Bei Borderlands wirst du quasi andauernd daran erinnert, bekommst Massenweiße Infos und die Entwickler kommunizieren sehr offen wie das Spiel funktioniert und dass es sich eben wie ein verbessertes Borderlands 2 anfühlt usw… So finde ich das Richtig! Und je Später es angekündigt wird, desto besser! Warten ist nämlich nicht so meine Stärke ????

Joel

Späte ankündigung ist gut. Der hype bleibt erhalten und man kann realistischer einschätzen obs zum termin fertig wird. Und falls dochmal verschoben wird ist es nicht ganz so schlimm wie wenn die spieler schon 5 jahre drauf warten und dann angekündigt wird, dass es verschoben wird.

Sentcore

Genau meine Meinung!

Alex

“das man nie so wirklich verstand was man jetzt genau da macht, ob es jetzt er Skillbasierend ist (die Fähigkeiten) bzw eher auf Gunplay aus ist usw…“

Das versteh ich nicht, es lässt dir im Grunde die Freiheit, genau das zu entscheiden, bzw. Wird es später ein mischmasch aus beiden, was Situations bedingt gut funktioniert, schießen tue ich meistens nur bei größeren Gegnern vorher regeln die Fähigkeiten. Brauch man da eine klare Linie? Ich finde den freedom of choice da eigentlich besser als das man es mir vorschreibt.

Sentcore

Mir passt es so wie es ist und als Colossus Main baller ich viel und als Storm Twink benutz ich viele Skills, dennoch war das Anfangs etwas… merkwürdig… je nach Skill und Build ist man halt mehr auf das eine spezialisiert, dennoch war es sehr unklar da die Entwickler nicht wirklich gut kommuniziert hatten seit der Ankündigung

Alex

Das ohne Frage am Anfang war es gewöhnungsbedürftig ich fande es aber eher gut das sie wenig gesagt haben, so musste man sich selbst reindenken das wird aber leider heutzutage von vielen erwartet, glaube auch das viele deswegen am Anfang nicht mit dem Kampfsystem klar kamen, ist halt kein Typischer Shooter. Und ja mit Colossus hab ich auch lange viel geschossen, bis ich Blitzspule auf Legendär bekam und den neuen Nahkampfprimer dazu nahm, seit dem renn ich selbst in GM3 kaum noch mit Waffe rum, aber einige Granatwerfer und Automatikkanonen vom Kolossus hauen mit guten Perks richtig übel rein, das stimmt und vor allem machen die gut laune.
Ich mag es halt gerade an Anthem das Skillung und Javelin sehr stark den Spielstil beeinflussen, das hab ich z.b. bei Destiny eher weniger, weswegen ich da gern den Leere Jäger spiele, der spielt sich einfach am einzigartigsten mit seinem stealth.

Alex

Was passiert wenn der Cataclysm eingedämmt ist, bleibt abzuwarten, da Bioware nicht mehr Kommuniziert weis keiner etwas, irgend was muss aber danach geschehen ansonsten vergraulen sie sich die härtesten Supporter.
Kontent finde ich bis heute nicht wirklich zu wenig für das Alter des Spiels, der vorhandene Kontent brauch nur ein rework was Belohnungen und Motivation anbetrifft.
Das man momentan kaum Gruppen findet liegt daran das alle im Cataclysm sind weil es schlicht den meisten Loot bringt, da muss noch einiges getan werden, wie schon gesagt.

Joel

Kurz zusammengefasst. Wenn man zu früh ankündigt verspielt man den hype und außerdem ist es voll doof, dass wir games as a service machen und am release nicht fertig sind sondern weiterarbeiten müssen.

Hab ich was wichtiges übersehen?

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