Blizzard-CEO erklärt, warum die Monetarisierung in Diablo Immortal eigentlich super ist

Blizzard-CEO erklärt, warum die Monetarisierung in Diablo Immortal eigentlich super ist

Über die Mikrotransaktionen in Blizzards Cross-Platform Mobile-MMORPG Diablo Immortal wurde seit Release im Juni 2022 schon viel gestritten. In einem Interview mit der Los Angeles Times rechtfertigte sich CEO Mike Ybarra und behauptet, 99,5 % des Spiels seien eigentlich kostenlos.

Das ist die Situation:

  • Im Juni 2022 brachte Blizzard die beliebte Action-RPG-Reihe Diablo mit Immortal auf die mobilen Geräte – auf dem PC läuft der Titel ebenfalls in einer Beta-Version
  • Seitdem hagelte es negative Bewertungen und Kritik am Pay2Win-System
  • Es gibt aber durchaus auch positive Meinungen
  • Trotz aller Kontroversen legte das Spiel einen starken Start hin und ist auch in Deutschland erfolgreich
  • CEO Mike Ybarra steht trotz aller Kritik hinter der Monetarisierung und sieht sie als Vorteil

Im Mittelpunkt der Pay2Win-Kontroverse von Diablo Immortal stehen die Legendären Edelstein. Seht im Video mehr dazu:

Diablo Immortal: Was sind legendäre Edelsteine? Fakten und Fundorte in 3 Minuten

Mikrotransaktionen erleichtern den Zugang

Mike Ybarra will doch nur das Beste für seine Spieler: Über Mikrotransaktionen in Spielen wird heftig gestritten. Für viele hat die Monetarisierung mit Diablo Immortal jedoch ganz neue Höhen erreicht.

Zwar gibt es für Gelegenheitsspieler auch einiges an kostenlosen Inhalten, wer es jedoch zu etwas bringen möchte, der muss meist tief in die Taschen greifen. Einen einzigen legendären Edelstein auf Rang 10 zu bringen, kostet bereits 1.000 €, mit Loot-Pech auch deutlich mehr. Ein kompletter Charakter kann rein rechnerisch über 500.000 € kosten.

Angeblich steckt dahinter jedoch nur der Wunsch, Diablo Immortal möglichst zugänglich zu machen.

Wenn wir über die Monetarisierung nachdenken, […] war es „Wie geben wir Millionen von Menschen eine kostenlose ‚Diablo‘-Erfahrung, in der sie buchstäblich 99,5 % von allem im Spiel tun können?“

Mike Ybarra in der Los Angeles Times

Was ist dran an der Aussage?

Wie Free2Play ist Diablo Immortal? Tatsache ist, dass Diablo Immortal kostenlos heruntergeladen werden kann. Sowohl die Haupt-Handlung als auch Dungeons und Raids lassen sich erleben, ohne einen Cent auszugeben, wenn man bereit ist, etwas langsamer voranzukommen.

Richtig ist aber auch, dass Spieler gezielt in Versuchung geführt werden, echtes Geld auszugeben. Zu Beginn werden Spieler mit Belohnungen regelrecht überschüttet, später stagniert der Fortschritt und sogar eine der wichtigsten Währungen wird knapp.

Wer bereits 20 Stunden und mehr in seinen Charakter investiert hat, ist vielleicht eher bereit, Geld für Endgame-Inhalte auszugeben. Eine der extremsten Pay2Win-Mechaniken wird sogar erst sichtbar, wenn man bereits bezahlt hat – möglicherweise sind das genau die 0,5 %, die man als Free2Play-Spieler nicht erleben kann.

Mehr über die Pay2Win-Mechaniken inklusive Einschätzungen findet ihr in unserem Podcast zum Thema:

In einer Follow-up-Email gab ein Blizzard-Sprecher an, die überwältigende Mehrheit der Spieler gebe gar kein Geld aus. Statistiken gab es dazu allerdings nicht.

Stattdessen führte man die über 110.000 positiven Nutzerbewertungen im App-Store an. Damit soll wohl suggeriert werden, dass die Beschwerden nicht repräsentativ für die Gaming-Gemeinschaft als solche seien.

Außerdem käme die Monetarisierung ja ohnehin nur im Endgame ins Spiel.

Die Philosophie war es immer, mit großartigem Gameplay voranzugehen und sicherzustellen, dass hunderte Millionen Leute ohne jegliche Kosten durch die komplette Kampagne kommen können.

Mike Ybarra in der Los Angeles Times

Von diesem Standpunkt aus sei Immortal eine hervorragende Einführung in „Diablo“. Knapp die Hälfte der Spieler sei nämlich laut gesammelten Daten ganz neu im Blizzard-Universum.

Verbesserungsbedarf sieht Mike Ybarra eigentlich nur, was den Abstand zwischen „Diablo 3“ und „Diablo Immortal“ angeht. Da habe man eine ganze Generation von Spielern verpasst.

Nicht jeder stört sich an Pay2Win-Mechaniken. Manche, denen zum täglichen Grinden die Zeit fehlt oder einfach die Lust fehlt, sehen sie als praktische Abkürzung. Andere finden die erkauften Vorteile unfair.

Wie sehr ihr das? Sind Mikrotransaktionen eine gute Alternative für Vielbeschäftigte oder sollten sie auf Cosmetics begrenzt sein?

Quelle(n): Los Angeles Times, IGN
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Threepwood

Wenn ein CEO auf einmal den Spiele-Sozialismus ausruft, sollte man schon vorsichtig sein.
Es ist so schräg zu sehen, wie die Grenzen in den letzten Jahren verschoben wurden.
Aus kritisierten Shops, Cosmetics die stumpf gekauft statt erspielt werden und Cut Content-DLC wurden bejubelte Shops, wenn sie nun genau dies anbieten.

Zwischendurch mal einen auf DI machen, um zu zeigen wie ätzend Shops sein können, wenn die Branche es will. In der Folge wird auf allen Ebenen, bishin zur Fachpresse und dem Spieler selbst eine Art Erleichterung konstruiert, wenn das nächste Spiel wieder „nur“ Skins, BP etc anbietet und das mittlerweile lobend erwähnt.
So werden Shops erfolgreich Stück für Stück voller, Spiele immer mehr an Shops angepasst und als Kirsche gibt’s noch Beifall dafür. An Dummheit auf der einen und guter wirtschaftspsychologischer Manipulation auf der anderen Seite kaum noch zu überbieten. Well done.

ElPolloDiablo

Aus Sicht der alten Gamergarde gebe ich dir von Herzen Recht.
Allerdings gibt es einen „Fehler“ in deiner Sicht den mir Maurice von Gamestar aufgezeigt hat.
Wir wollen große AAA Spiele die toll aussehen und das Budget haben um sich auch gediegen zu spielen zu lassen. Diese Spiele werden aber nur von den Giganten der Industrie produziert und diese werden sich immer dem meisten Profit zuwenden. (So traurig das auch ist, diese Firmen sind Börsennotiert und haben die alleinige Verpflichtung mehr Gewinn zu machen als im Vorjahr).
Wenn wir als Kernspielerschaft diesen Unternehmen signalisieren das wir nur bereit sind einmal Vollpreis zu zahlen werden wir aus deren Zielgruppe herausrationalisiert.
Sollte das passieren und zB ein Blizzard nur noch mobile Titel produzieren haben wir auch nichts gewonnen.

Fazit: wenn wir weiter die bestmöglichen Spiele haben wollen und nicht mit halbfertigen Indietiteln zufrieden sind haben wir zur Zeit leider nur die Wahl die am wenigsten schlimmen Monetarisierungsmethoden zu unterstützen.

Und solltet Ihr mit den Indieproduktionen zufrieden sein, dann habt ihr hunderte halbwegs gute die man statt den über monetarisierten AAA Spielen genießen kann

Grüße gehen raus 🙂

ThisIsThaWay

Grundsätzlich richtig. Was die Indietitel betrifft muss ich aber noch anfügen: Es gibt eine ganze Liste an Großartigen Indietiteln und Indieschmieden welche solide Arbeit abgeliefert haben. Ein Beispiel ist hierbei Chucklefish welches sich „From 0 to hero“ gearbeitet hat mit Großartigen Indie Titeln. Oder der gute Concerned Ape mit Stardew Valley. Oooooder The Binding of Isaac Legende Edmund McMillen.

Es braucht kein AAA um großartige Spiele zu entwickeln.

Kurzgesagt Indie heißt nicht Automatisch halbfertig. (Es kam irgendwie so rüber)

Threepwood

Bin bei dir und gleichzeitig bin ich jemand, der bereit wäre, 30€ Abo/ 100€ Addons zu zahlen, wenn ich dem Genre ansatzweise Fortschritt anmerken würde und 3 Wirtschaftspsychologen für 10 Entwickler eingetauscht werden würden. Wahrscheinlich wird man sogar 20 Entwickler dafür einstellen können.😄

Schaut man sich abseits der MMORPGs um, hast du Titel wie Divinity, Pathfinder, Baldurs Gate 3, viele weitere kleine Indy-Spiele und zusätzlich große Brecher wie Dark Souls, Elden Ring, Elex, Witcher etc., die abliefern und nicht im Gold-Wahn sind.
Will sagen, schaut man sich abseits der MMORPGs um und betrachtet Gaming als Ganzes, merkt man erst, wie ätzend die Studios „unseres“ Genres drauf sind.

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von Threepwood
White Lupa

Das einzige Sinnvolle was man hier machen kann?,einfach nicht Spielen und links liegen lassen! Man sollte sich schon selbst unter Kontrolle haben und wenn nicht muss man sich Professionelle Hilfe suchen. Ich hab nur die Story durchgespielt und keinen Cent ins Spiel gesteckt,es geht auch Ohne Geld solang man PVP ingnoriert.

Todesklinge

Was ich sehr erschreckende finde, dass man das Spiel als „kostenlos“ bewirbt und hinten herum, bis zu solche Mengen an Geld investiert werden können.

Man könntr meinen man will die Spieler erstmal süchtig machen, um diese vom besten zu erleichtern.

Diese Scheinheiligkeit.

ThisIsThaWay

Das hast du gut erkannt Todesklinge. Wie bringt man jemanden dazu etwas erst zu wollen – dann zu brauchen?

Richtig, mit kleinen „Probierdosen“. Man bewirbt ein Produkt mit „Absolut in Ordnung – kein Geld nötig.“, schön noch mit dem Slogan KOMPLETT KOSTENLOS!!

… dann kommt die Droge ins Spiel. „Aber kuck mal… wenn du jetzt DOCH was investierst, gibts hier großen Schischi mit Blingbling für dich… außerdem ist das totaaaaal das gute Angebot!“ – man greift vielleicht einmal zu weil man sich denkt warum nicht? Sind ja nur paar Euro. Aber sobald der Punkt kommt, ist man verloren. Dann hat die Droge ihre Wirkung entfaltet.

Todesklinge

Der Begriff „Mikrotransaktionen“ müsstr mal modernisiert werden. Diese Mikro-Angebote sind schon 2-3 stellig geworden.

Noch dazu kommt das Gefühl, wenn man schon … bezahlt hat oder schon max Stufe ist, davon los zu lassen ist schwierig. Man könnte was verpassen, oder gar das investierte „verlieren“. Die häufigste Begründung „… na jetzt habe ich ja schon so viel erreicht und bezahlt…“.

sirhc

Blizzard ist zur alten Stärke zurück gekehrt. Sie haben wieder ein Spiel heraus gebracht welches ein ganzes Genre umkrempelt und einen neuen Standard schafft.

Wie StarCraft das RTS Genre neu definiert hat und WoW die MMOs massentauglich gemacht hat, so hat Diablo immortal den mobilen gaming Markt seinen Stempel aufgesetzt und ist der Konkurrenz um Jahre vorraus.

Das Gameplay des Geld ausgebens und der psychischen Manipulationen durch die Glücksspielelemente sucht seines gleichen und wird zukünftig spiele neu definieren.

Blizzard hat es geschafft eine neue Ära des gaming’s einzuleiten und nur Politiker können das noch verhindern.

Mike87

Diablo Immortal hat dem mobilen Gaming Markt seinen Stempel aufgesetzt und ist der Konkurrenz um Jahre voraus?
Guter Witz, ich lache dann später.

So kann nur jemand schreiben der all sein Wissen aus den Medien hat und nie in einem mobile game vor ne pay wall gestoßen ist.

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von Mike87
sirhc

Eeehm, könnte es sein das du nicht alles gelesen hast?

Direkt im nächsten Absatz habe ich erläutert, auf was sich die Aussage bezieht.

Mein ganzer Kommentar soll satirisch erscheinen, da Blizzard früher viele spiele durch Innovation von der Konkurrenz abheben konnte.
So wie Immortal das nun mit der Monetarisierung gemacht hat.

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von sirhc
Huehuehue

Innovation? Wenn du mit Innovation meinst, bereits Existierendes mit anderem bereits Existierendem zu verbinden und das Zusammengemixte für breitere Massen zugänglicher zu machen, dann ja. Blizzard noch nie wirklich dafür bekannt, etwas völlig Neues, noch nie Dagewesenes zu erschaffen .

Konsolero

Jetzt warten wir noch ein paar Monate und dann ist P2W nicht mehr das Problem sondern pay2keepyourwallswarm 😉

T.M.P.

Kauf dir halt die neue RTX 4090 Handkurbeledition, dann wird dir auch warm. 😅

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von T.M.P.
Klaphood

Was erwartet man von dem auch noch. Erst presst er das Gold aus seinen Mitspielern in WoW raus, anstatt gerade als Chef mal ein positiveres Vorbild zu sein & zu einem besseren Miteinander beizutragen (ja, ich weiß, Thema Sellruns ist kontrovers und komplex) und jetzt versucht er als selbsternannter Progamer auch noch, das System von Immortal zu verteidigen.

Eines muss man ihm aber lassen: Die Scheinheiligkeit dabei ist damit jetzt auf Inception-Level angekommen!

Materno

Also was man dem Spiel lassen muss: Im Kern spielt sich das echt gut. Limits, Paywalls und dergleichen erst mal ausgeblendet. Wenn ich das Ding vergleiche mit D3 auf der Switch, dann würde ich Immortal eigentlich bevorzugen. Eigentlich.
was man Blizzard auch zugestehen muss: Dass man quasi bis zum Endgame relativ solide f2p spielen kann, ist richtig.
Und das Blizzard am Ende hinaus doch damit Geld verdienen will, verüble ich ihnen prinzipiell nicht. Meines Erachtens nach gibt es aber einen kleinen Unterschied zwischen „Geld verdienen“ und „Dem Spieler auf Zwang das Geld aus der Tasche zu wringen“.
Die Embleme sind Mist. Die Damit verbundenen Dropcancen ein Totalausfall. Zu Sagen, dass Gear nicht p2w ist und dann sowas mit den Gems zu liefern, ist eine freche, scheinheilige Aussage. Den Battlepass jetzt für die zweite Season, mit der es keinen neuen Content direkt gab, abseits der Skins zu copy&pasten und dann noch auf weniger als einen Monat Laufzeit zu verkürzen, nur damit eine höhere Chance besteht Geld auszugeben, ist dreist.
Neben dem Battlepass noch eine kostenpflichtige Progression Leiter einzubauen, ist unnötiger Mist.

Das ironische ist ja: Im Kern macht mir das Spiel echt Spaß. Ich hätte nicht einmal ein Problem angemessene Beträge zu zahlen. Aber ich lasse mich hier nicht Melken wie eine Kuh mit nem Euter voll Geld.

10 Euro pro Season und dafür komplett Limitfrei spielen können mit von sich aus angemessenen Dropchancen? Meinetwegen. 30 Euro kaufen + optionale Skins ohne Paywalls. Wäre für mich ok. Aber hier kaufe ich eine Möglichkeit vielleicht etwas zu bekommen um die Möglichkeit zu haben Geld auszugeben um dieses vielleicht erhaltene Item Upgraden zu können. Ich gebe Geld aus um Geld auszugeben und kann das Geld ausgeben unterstützen durch den Battlepass, für den ich Geld ausgeben muss.

schade eigentlich. Hier wurde ein Spiel um einen Itemshop gebaut. Ein Spiel, was trotzdem überraschend gut im Kern ist. Aber das ist mir einfach zu viel Fokus auf Geld.

und anstatt Blizzrd so Geld zu geben – wie gesagt, prinzipiell wäre ich bereit für das Spiel zu zahlen – schaue ich mir lieber an, welches Paket jetzt einen Vorteil von 1847272884939% hat, weil Bobby Kotick einmal auf den Rechner des Paketerstellers gefurzt hat und denke mir „nein danke“.

Anonymus

Ich find p2w gut. In den meisten Spielen sind diejenigen im Vorteil die arbeitslos sind viel Zeit verschwenden und nichts zur Gesellschaft beitragen. Und wenns mal anders läuft beginnt das rumgeheule los.. Diese Leute leben von unserem Geld und dann diese Anspruchshaltung. Aber auch in der digitalen Welt verbreitet sich mehr und mehr hast du nix bist du nix. Ich sag nur Web 3.0… Die Zeit für die sozialen und finanziellen Verlierer endet so langsam auch online und das ist gut so. Wir sollten als Gesellschaft nur aufpassen dass diese Menschen nicht ausrasten und Amok laufen aber dass ist die Aufgabe des Verfassungsschutzes

CptnHero

Scheinst mir ein recht ekelhafter Typ Mensch zu sein, wenn ich mir diesen Schmutz so durchlese.
P2W gut zu finden ist ja eine Sache…aber der Rest? uff.
Das ist an so vielen Stellen einfach komplett daneben.

Seysirra

Quin ist doch das beste Beispiel das man sehr viel Geld und auch Extrem viel Zeit da rein Buttern muss. Das bedeutet für Leute wie dich, die das anscheinend nicht ganz so schnell verstehen können: Man muss Extrem viel Geld und Zeit in das Spiel investieren was nur Leute können, die ein riesiges passives Einkommen haben, 5000+€ netto in einer 20 Stunden Woche Verdienen oder aber eh auf der Dicken Kohle sitzen ohne überhaupt arbeiten zu müssen. Und alle die das nicht sind sind keine sozialen Versager sondern auch sehr viele von der „Oberschicht“
Also gehörst du wahrscheinlich auch zu deinen sogenannten „sozialen und finanziellen Verlieren“ weil du nicht genug Verdienst und genug Freizeit hast um annähernd das Spiel gut spielen zu können. Willkommen bei den sozialen und finanziellen Verlieren

T.M.P.

Weisst du, die Kunst des Trollens ist es eigentlich, dass man dabei nicht total dämlich aussieht. Aber üb du nur fleissig weiter, das wird schon.

Cortyn

Manchmal will ich echt eine seitenlange Antwort auf sowas verfassen, doch dann denke ich mir: Das steht für sich selbst eigentlich schon deutlich genug, sodass es jeder erkennt.

Pixelrambo

ähhhhh Blizzard…. Schmutz halt!!!

WoodZ

Ich fände es schön wenn die Community da mal was gegen unternehmen würde , sowas wie von Anfang an sagen ok wir wollen alle das Spiel spielen aber ohne p2w dann müssen alle an einem Strang ziehen und nichts kaufen , zudem noch die Spieler blockieren die doch kaufen . Das wird am Anfang nicht funktionieren aber so nach dem 3-4 Spiel in dem man das versucht wird es was bringen .
dann diese komplett dämliche Aussage 99,schiessmichtod % sind ja für jeden zugänglich ….. aber genau diese 0,5% machen das ganze endgame kaputt .
Früher hab ich mich in wow über diese gilden aufgeregt wo man am besten arbeitslos sein musste um genommen zu werden . Zeitmangel hat oft dazu geführt das man nicht so weit war wie andere und jetzt gibts auch noch die Möglichkeit das du reich bist und dir das endgame kaufen kannst also müsste ich mittlerweile arbeitslos oder reich sein um in irgendeinem Spiel wirklich vorne mit zu spielen .
Ich wünsche mir zu Weihnachten mal ein Mittelschicht Spiel , um so länger man spielt um so geringer der loot und p2w nur einmal am Tag darf man was kaufen , wie war das den Weihnachtsmann gibts doch auch XD

Anonymus

warum weil ein paar heulsusen mit ihrer anspruchshaltung sonst traurig sind?

T.M.P.

Wenn alle Menschen an einem Strang ziehen würden hätten wir auch keine Uberbevölkerung, und wir bräuchen weder Polizei noch Militär. Aber schön wärs. =)

Ich war früher auch in einer Progressgilde, und ja, mit manchen Jobs ist es tatsächlich schwierig wegen wechselnder Schichten und schwierigen Urlaubsregelungen. Leute mit über 80% Anwesenheit hatten erstmal Lootvorrecht, man muss den Loot bei den aktiven Leuten halten um ne Chance zu haben. Aber nach den Firstkill-Rennen lief das eigentlich immer lockerer und hat sich nach einigen Wochen eingependelt. Zur Not musste man eben anfangs einen PUG-Raid machen oder mit der Twink-Gruppe laufen.

Ein paar Mechaniken hast du in WoW ja auch schon um Wenigspieler zu unterstützen bzw die Supernerds auszubremsen. Da wären Ruhebonus, Dailies und Raid-IDs. Arena-PvP kann man ja eigentlich eh machen wann man will.
Aber ja, ich versteh schon was du meinst.^^

Disclaimer: Ich bin schon einige Jahre raus. 😅

Luripu

Hundert Millionen Spieler?
Also im Playstore sind sie weit davon entfernt(5 Millionen).
Denke im Appstore wird es nicht anders ausschauen.
Das 90 Millionen PC Spieler den Krempel übers BattleNet installiert haben,
dass glaube ich niemals.

Huehuehue

Er meint damit ja auch nicht, dass es derzeit hunderte Millionen spielen würden, sondern, dass theoretisch hunderte Millionen, vollkommen gratis spielen könnten (wenn sie denn wollten) und so mit der IP Diablo in Kontakt kommen können, eben weil Mobile so viel niedrigere Einstiegshürden hat, als der PC oder die Konsole, fast „jeder“ hat ein Handy, egal wo auf der Welt, selbst wenn ein PC oder ein Fernseher oder eine Konsole nicht unbedingt leistbar ist

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Misterpanda

Ich war sogar bereit was zu bezahlen. Um Diablo am Handy spielen zu können. Sogar den Vollpreis für ein Spiel hätte ich bezahlt. Wenn dann alles im Spiel gewesen wäre. Aber so fühle ich mich einfach nur verarscht. Wenn ich sehen würde, dass ich mit 69,99€ einmaliger Investition alles freischalten könnte – bitte nehmt mein Geld. Aber das hier mache ich nicht mit. Selbst ein für MMOs monatliches Abo von 14,99€ reicht ja nicht mal ansatzweise um wirklich im Endgame mitzumachen.

T.M.P.

70 Euro wären ein bissl heftig für das Gebotene, aber ja, ich seh es genauso. =)

ThisIsThaWay

70 € würde ich auch nich hin blättern 30 reichen, aber ich stimme dir sonst in allen Punkten zu.

MK1

Ich verstehe viele Leute einfach nicht, am rum jammern wegen P2W im highend bereich. Gibt zahllose andere Spiele in den P2W wesentlich höher und Kosten intensiver ist wie bei D:I. Kleiner Tipp: wenn es euch nicht passt mit dem möchtegern P2W, deinstalliert das Spiel 🙂 wer unbedingt seinen Namen in irgendwelchen Rankings sehen will nur zu….. Ich Spiele das Spiel weil die eigentliche Mechanik ganz gut ist und es simpel zu Spielen ist also J4F und nicht P2sei der geilste……

P.S. das es in FREE 2 PLAY mobilegames meistens mit P2W vonstatten geht sollte jedem klar sein, da die Programmierer und was nicht alles dazu gehört auch bezahlt werden wollen.

T.M.P.

Also zuerst einmal bemerkt man den P2W-Ansatz schon viel viel früher und nicht erst im Highend. Es macht das Spiel eindeutig schlechter. Nur weil andere Spiele so einen Dreck auch machen ist das noch lange nicht ok.

Und schau doch einfach mal über den Tellerrand, nicht alle Menschen sind gleich. Plötzlich hat man Samstagnacht, vielleicht müde, vielleicht mit 2,3 Drinks, 500 Euro rausgehauen nur um ein paar Gearscorepunkte höher zu kommen. Und das für ein Spiel das noch nicht mal ansatzweise die Qualität eines normalen AAA-Titels hat, den man für 30-80 Euro bekommt.

Es ist und bleibt ein verwerfliches Geschäftsmodell, das mit den Schwächen der Menschen spielt.

MK1

Dann geb ich nochmals den Tipp: DEINSTALLIEREN wenn man sich nicht unter Kontrolle hat und allen anderen Ihren Spaß lassen 🙂

T.M.P.

Du kannst jeden Abend in ner Disco oder Bar Leute sehen die meinen alles unter Kontrolle zu haben. Und plötzlich prügeln sie sich, wickeln sich mit dem Auto um nen Baum oder wachen in ner fremden Wohnung auf. Ein Unterschied ist, in einer guten Bar bremst dich der Barkeeper wenn du es übertreibst, etwas was die P2W Geier niemals tun würden. Die lassen dich voll ins Messer laufen.
Und wenn du mir erzählen willst das du dich immer völlig unter Kontrolle hast, in jeder Lebenslage, dann behaupte ich einfach mal das du dich irrst.

ThisIsThaWay

Naja, schon allein an der Art der Argumentation kann man interpretieren das die „Völlige Kontrolle“ kein Thema mehr ist an der Stelle.

RealMe

Diablo Immortal ist mit Abstand der größte Cashgrab der Geschichte, da können sich Spiele wie Genshin Impact verstecken, schau dir lieber mal die statistik an bevor du hier mit sachen um dich schmeißt von denen du offenbar keine ahnung hast

Und dieses argument von wegen mobile game = p2w da solltest du dich schon mal selber fragen woher diese denkweise kommt. Nur weil es jeder macht heißt es nicht das es normal oder ok ist.

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von RealMe
MK1

Sorry wenn Ich das sage, aber wenn man so gegen diese Mechanik oder Cashen ist, wieso spielt man es dann und Unterstützt das Spiel alleine durchs spielen? Also irgendwie passt das alles nicht zusammen, wer Probleme damit hat, einfach deinstallieren und man hat eine Sorge weniger, es kann natürlich auch sein das man diese Mentalität hat „aber es Spielen meine ganzen Kollegen/Freunde etc. deswegen muss ich es auch spielen“ aber wer dann der massse hinterher rennt hat doch selber schuld.

P.S. das sind übrigens hausgemachte Probleme der gesammten BLIZZ COMMUNITY da man ja unbedingt in WOW allen Spielern BIS EQUIP hinterher schmeissen musste fürs nix tun, rdm grp auf und mal fix Boss klatschen…….. Und hier scheint es etwas anders zu sein, entweder wieder high grinding ZEITINVESTMENT oder eben PAYEN bis einem schlecht wird…….

Bei WOW zu WotLK war es auch nur max farming ZEITINVESTMENT um die Bosse zu legen, Stundenlanges whipen…………… Da konnte man sich nicht ein cashen aber Grinden war anfangs noch i.o. bis die casual gamer angefangen haben zu weinen „wir werden ja nie die Bosse sehen“, das ist absolut typisch für Uns, weinen, betteln das wir für nix tun alles bekommen….

ThisIsThaWay

Du versuchst etwas absolut negatives zu pauschalisieren mit der Begründung „Wenns euch nicht passt, werft es vom Handy.“ Das wäre wie wenn man dir die komplette Bude ausräumt und hinterher sagt „Tja, wärste halt umgezogen.“ Oder wenn (Achtung, äußerst überspitzt und Dramatisiert!) ein Fackelzug aus verbotenen Vereinigungen gröhlend, jubelnd und Parolen schreiend durchs Dorf zieht und man anstatt einhalt zu gebieten sagt „Schau halt einfach wo anders hin.“ Ich glaube du verstehst meinen Standpunkt.

Es geht nicht nur um das Endgame, es geht auch um die Paywall davor. Es gibt genug gute Beispiele für Monetarisierung in F2P Games und das Argument „Die Entwickler wollen auch bezahlt werden“ ist leider auch ziemlich entkräftet.

P.S.: Wenn du jemals mit einer Person näheren Kontakt hattest die eben für solche Sachen Anfällig ist, dann würdest du ganz anders Argumentieren. Aber ich glaube das ist dann doch etwas Romantisch von mir gedacht von jemandem „Rücksicht“ oder gar „Anteilnahme“ zu verlangen.

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von ThisIsThaWay
MK1

Wieso ist es negativ, man hat doch srlbst die WAHL, Geld ausgeben, Grinden/einfach nur entspannt spielen. Es wird niemand gezwungen 🙂 oder Täusche ich mich da? Ich konnte bisher nichts in dem Game entdecken wo ich zum KAUF gezwungen werde

ThisIsThaWay

Dann überdenke mal die Lächerlichen Drop Raten – sofern letztere überhaupt im F2P funktionieren sollten. Dann denk an die aktuellen Begebenheiten was die Bosse etc. betrifft die als F2P Spieler einfach Unmöglich sind zu schaffen wenn man nicht JEDEN TAG seine Mindestzeit investiert und überleg dann noch wie Aggressiv man auf den Kauf hingewiesen wird und einem vor die Nase gehalten wird „Wie viel besser es doch sein kann, wenn man Geld rein buttert.“ Da drauf kommt dann die Dauer die man investieren müsste um überhaupt auf höheren Schwierigkeitsgraden spielen zu können. Es ist kein Geheimnis das all diese Argumente das Spiel als solches Negativ machen und dementsprechend absolut schlecht – sonst würde es nicht in aller Munde sein mit dem schlimmsten Pay2Win bis zum heutigen Tag.

Wenn man das alles kombiniert, muss man kein abgeschlossenes Studium haben um zu erkennen das es quasi keine „Wahl“ mehr ist sondern nur noch der toxische Versuch einem das Geld aus der Tasche zu zwingen. Mal von dem Thema mit den Lootboxen abgesehen und der Gesellschaftlich massiv Fragwürdigen Art und weise wie die Monetarisierung aussieht.

Wäre es ein Stinknormales Angebot – nehmen wir Overwatch als Beispiel – welches einem zwar hier und da Werbung für die Lootboxen eingeblendet hat, aber das war an sich nicht Penetrant oder Aggressiv. (Nur für den Fall das es versucht werden würde mein Argument zu entkräften mit irgendwelchen Floskeln)

(Was die ganze *Exkremente* mit Menschen anstellt die krank sind und davon stärker betroffen sind als andere mal ganz zu schweigen. Aber wie bereits erwähnt, sowas setzt Mitgefühl, Anteilnahme und auch ein gewisses Maß an Gesellschaftlicher Etikette voraus)

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von ThisIsThaWay
Pierre

Hör doch auf dich lächerlich zu machen wie jeder andere hier auch.

MK1 hat doch recht. NIemand wird in D:I zu einem Kauf verpflichtet oder gezwungen. Und jetzt komm mir nicht mit „lächerlichen Dropraten“. Versuch mal in WoW Unbesiegbar zu bekommen, das hat auch eine lächerlich geringe Dropchance. Trotzdem bin ich immer wieder reingegangen und hätte niemals Geld für ein Shop-Mount ausgegeben.

Diablo ist und war schon immer ein Spiel, dass die Leute mehrfach durchspielen. Niemand muss etwas kaufen, das Spiel ist auch nicht dahin konzipiert sich etwas kaufen zu müssen, das ist nur deine oder eure eigene Wahrnehmung. Ihr könnt das Spiel auch 20 Jahre spielen ohne den Shop zu nutzen und habt danach anständiges Gear.

Das bedeutet natürlich trotzdem nicht, dass der Shop gut ist so wie er ist. Der Shop ist Schmutz und sowas sollte es nicht geben, da bin ich schon deiner Meinung. Aber es ist eben auch Fakt, dass man nichts bezahlen muss.

ThisIsThaWay

An welcher Stelle genau mache ich mich lächerlich mit meiner logischen und schlüssigen Argumentation? Ich glaube du hast nicht verstanden wie man eine Diskussion führt – du solltest dich zur Sicherheit nochmals auf dein gelerntes besinnen und eventuelle Missstände ausräumen.

Ich bin explizit darauf eingegangen, wie es einem präsentiert wird. MK1 versucht gestützt auf einer These das gesamte Konstrukt zu verteidigen.

Um mal leicht auf die Psychologie einzugehen – wenn man an einer gewissen Stelle nicht mehr weiter kommen kann weil es einfach nur eine verschwindend geringe Chance gibt – einem aber durch Investition einer anderen Ressource angeboten wird letzteres extrem zu vereinfachen, dann ist die Psyche des Menschen darauf konzipiert, nach genug Frustration (Natürlich bestätigen hier Ausnahmen die Regel – es gibt durchaus Leute wie Beispielsweise dich – die gegen solche Einflüsse eine höhere Schmerzgrenze als andere haben) den einfachen Weg zu gehen.

Wenn man das jetzt auf Diablo *Eat your money* Immortal überträgt, erkennt man ziemlich schnell was hier praktiziert wird.

Daher ist das „Man wird nicht zum Kauf gezwungen“ schlichtweg einfach falsch. Es IST eine Art des Zwangs – (Achtung übertrieben!) 20 Monate jeden Tag mindestens 3 Stunden investieren um einen Boss besiegen zu können welcher nach 2-3 Patches an Relevanz verliert, oder 25€ einem sowieso übertrieben weit geöffneten Gierschlund in den Rachen werfen um weiter kommen zu können. Diablo war schon seit je her von seiner Loot und Belohnungsspirale getrieben, das ist korrekt. Aber diese Spirale dann künstlich rosten zu lassen nur damit man Geld investiert um sie zu schmieren damit sie überhaupt noch läuft, ist Falsch – nur um mal abzulassen von dem Argument von wegen „Man wird nicht gezwungen“.

Daher auch meine bitte an dich: Hör auf dich lächerlich zu machen und zu versuchen Exkremente mit Strahlern als weniger ekelhaft darzustellen. Milliarden Fliegen lügen nicht.

T.M.P.

Rate mal wer sich wirklich lächerlich macht, wenn einer denkt das jeder andere sich lächerlich macht.

Niemand muss etwas kaufen..

Tja, das gilt für vieles.
Trotzdem sind Glücksspiel, Tabak, Alkohol und Medikamente und viele andere Dinge reglementiert und Drogen verboten. Wie kommt das bloss? Muss das nicht jeder selber wissen?

MK1

Das ist typisch, wir brauchen definitiv noch mehr Gesetze und regulierungen. Ich warte nur auf den Zeitpunkt bis ich(damit ich aufs Klo gehen kann) einen Termin bei der Gemeinde holen muss. Mit deinem Bsp Drogen verboten ist nicht ganz korrekt, der Besitz ist Illegal aber das konsumieren nicht xD nur um ein Beispiel zu nennen wie du als Konsument keine Probleme bekommst, dein Kumpel hält den Joint fest und du ziehst dran xD er ist der Besitzer und du in dem Fall der konsument. Da siehste mal wie gut unsere VERBOTE gunktionieren.

T.M.P.

So so, typisch ist es. =)
Was glaubst du wie die Menschheit so weit gekommen ist? Wenn dir Gesetze und Regulierungen nicht passen, kannst du ja gern in den Wald ziehen und irgendwo allein auf nem Baum sitzen… Anders wirst du da nicht drumrum kommen. ;p

Aber ernsthaft, mit „Niemand muss etwas kaufen“ jede Art von Betrug und Ausnutzung zu rechtfertigen kanns doch nicht sein.

Wenn du mich schon korrigierst, dann aber auch richtig. Der Besitz geringer Mengen ist auch nicht illegal, der Erwerb allerdings schon. Darum gehts es aber sowieso nicht.
Es geht mir um die Reglementierung von Herstellung, Handel, Verkauf, Bewerbung usw., eben Dinge die Developer und Publisher auch tun.

Sleeping-Ex

Stattdessen führte man die über 110.000 positiven Nutzerbewertungen im App-Store an.“

Bei 10 Mio. Downloads würde ich mit einem Prozent positiver Bewertungen nicht so auf’s Mett hauen.

Aber mal Spaß beiseite: Was soll er denn sonst erzählen? Besser gesagt, wieso macht der sich noch die Mühe sowas zu erzählen?

Es wird runtergeladen, es wird gespielt und was am wichtigsten ist, es wird Geld ausgegeben – in rauen Mengen.

Ybarra könnte sich auch auf eine Bühne stellen und einen zweistündigen Vortrag darüber halten welche perfiden Gedanken sich im Vorfeld gemacht wurden um diese Monetarisierung an den Mann zu bringen.

Abgesehen davon, dass der Artikel hier anders aussehen würde, würde sich nichts ändern.

Den Walen ist das egal, den Spielern, die losgelöst von der Gaming Bubble zocken, und idealerweise hier und da Geld versenken, ist das egal und der Rest kann Blizzard egal sein.

Huehuehue

würde sich nichts ändern.

Doch, er wäre seinen Job los und hätte wahrscheinlich Klagen von Aktionären am Hals, weil er den Unternehmenswert beschädigt hätte.^^

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Sleeping-Ex

Auf den Versuch würde ich es gerne ankommen lassen.

lrxg

Ja, nur das tragische ist, die Wale, die vier- oder fünfstellig in so ein Game einsteigen, haben das Geld oft nicht. Darauf ein Geschäftsmodell aufzubauen ist zwar nicht illegal, aber moralisch ziemlich fragwürdig.

Sleeping-Ex

Keine Frage. Generell ist in vielen Fällen die entsprechende Monetarisierung moralisch äußerst fragwürdig.

Pierre

Also wer davon ausgeht, dass im AppStore mehr als 5% der Spieler ein Spiel tatsächlich bewerten, der scheint mehr als Naiv zu sein.

Morgenes

Wie schön wenn die Zweiklassengesellschaft auch bei den Videospielen Einzug hält.

Und das Ganze noch gut finden

Chris

Bei solchen Aussagen bekomm ich persönlich das Gefühl, dass der Shitstorm gar nicht so groß werden kann, sodass die zurückrudern.
Das traurige ist ja, dass man auf die Meinung der Mehrheit sch***en kann, da das Konzept ja auf Wale ausgelegt ist. Mit dem Hintergedanken kann jeder sich einreden, dass die (für einen selber relevante) Mehrheit das gut findet.
Das realitätsfremde PR-Gebrabbel geht bei mir schon zum einen Ohr rein und zum Anderen wieder raus. Die Argumente, die der gute CEO hier aufführt, sind so schlecht, dass selbst ein 6. Klässler diese easy außeinander nehmen könnte.
Wenn man es ja ach so zugänglich machen will, wieso dann ne derartige Paywall dahinter setzen? Mit ein wenig Kleingeld ist es hier nicht getan. Man muss sehr viel Geld ausgeben um eben nicht irgendwann auf der Stelle zu treten. Die unzugänglichkeit für Leute, die wenig Zeit haben, entsteht doch erst weil man das Bezahlsystem so aggressiv mit Endgame und PvP verknüpft. Das Endgame wäre auch zugänglicher ganz ohne Paywall.

Ich finde das persönlich einfach schlimm. Vor 20 Jahren hätte man dich bei solch einem Bezahlmodell ausgelacht. Heute reden sich das die Fans auch noch gerne schön mit Aussagen wie:“In Spiel X gibt es sowas auch und da stört es keinen“. Spiele werden heute immer mehr darauf ausgelegt den Leuten die Kohle aus den Taschen zu ziehen anstatt Spieler zu begeistern. Und was machen wir, die Spieler? Wir nehmen das immer gleichgültiger achselzuckend hin und wundern uns warum die Qualität in Games nachlässt.

Huehuehue

Auch Spiele gehen halt den Weg jeglichen Wirtschaftsprodukts, das Profite verspricht. Die sind ja nicht losgelöst von der Welt.

Kanone

Sich an der Sucht(Glücksspiel) anderer zu bereichern ist kein neues Geschäftsmodell und es ist nichts auf was jemand Stolz sein sollte. Was macht unsere tolle EU? Reguliert lieber Bananen und Gurken als wirkliche Probleme zu lösen.

Huehuehue

Reguliert lieber Bananen und Gurken

Was durchaus Sinn hat, denn Gurken werden pro Stück verkauft und du würdest schön schauen, wenn das kleine 50 Gramm Ding genau soviel kosten würde, wie der Oschi mit dem halben Kilo, weil es ja keinerlei Norm gibt, was Mindestmaß ist.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
ThisIsThaWay

Du gehst hier nur auf ein Beispiel ein – das Entkräftigt das Argument nicht 😄

Huehuehue

Es dürfte, wenn man ein wenig nachdenkt, durchaus verständlich sein, warum es auf einem Markt, der von zig unterschiedlichen Ländern gebildet wird, notwendig ist, eine Regulierung bzw. Normierung zu gewährleisten, damit man von Lidsabon bis Budapest, von Athen bis Dublin dasselbe unter derselben Bezeichnung und in derselben „Qualität“ erhält. Macht man das nicht, kann man das mit dem „europäischen Binnenmarkt“, der ja, neben der Bestrebung, nie wieder Krieg auf dem Kontinent zuzulassen, die eigentliche Basis der gesamten Vereinigung bildet (die erste Vorgängerorganisation der EU war die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, die gewährleisten sollte, dass die zwei wichtigsten Wirtschaftsgüter der damaligen Zeit innerhalb Europas, jedem Mitglied zur Verfügung stehen würde, ohne dafür Zölle zahlen zu müssen, also untereinander frei gehandelt werden könnte).

Wie und was Glücksspiel definiert wird, kann deshalb nicht gemeinschaftlich reguliert werden, als das die EU immer noch nur ein Staatenbund ist und dies eibes der Themen, wohl ob der Einkunftsmöglichkeiten für die Staaten selbst, ein Bereich ist, der der Einzelstaatlichkeit überlassen ist. Das ist, betrachtet man nur Deutschland, sogar noch komplizierter, denn hier ist das noch nicht mal bundesstaatliches Thema, sondern liegt, wie Bildung, in der Hand der einzelnen Bundesländer, jedes mit eigenen Interessen und gesamtstaatliche Lösungen sind lediglich zäh errungene Kompromisse

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von Huehuehue
Chris

Also wenn du die Regulierung von Lebensmitteln unter mehr Gesetze für Games stellst sofern es um „Was sind wirkliche Probleme?“ geht, solltest du mal Dringend deine Prioritäten überdenken. 🤣

Ich persönlich finde auch, dass dies am besten Weltweit anders geregelt werden muss, bin aber so realistisch einzusehen, dass wir aktuell ganz andere Probleme haben als das.

Pierre

Reguliert lieber Bananen und Gurken als wirkliche Probleme zu lösen.

Also so eine Aussage grenzt schon nicht mehr an Naivität und Realitätsverlust, sondern sie überschreitet die Grenze gewaltig.

T.M.P.

Ich hätte da ne Geschäftsidee.
Fussball. 99,5% sind kostenlos, aber wenn du ein Tor schiessen willst kostet das 25 Euro.

Hach, ich mag Zahlen…

Die Philosophie war es immer, mit großartigem Gameplay voranzugehen und sicherzustellen, dass hunderte Millionen Leute ohne jegliche Kosten durch die komplette Kampagne kommen können.

Hunderte Millionen Leute, ja?

…über 110.000 positiven Nutzerbewertungen im App-Store…

Und davon 110.000 positive Bewertungen.
Das ist ja locker im Zehntelpromillebereich. Wahnsinn!

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von T.M.P.
Huehuehue

Lustigerweise ist dein Fußball-Vergleich sogar korrekt und dort ist es tatsächlich so. 99,5% von Fußball sind absolut kostenlos. Du kannst lustig herumkicken, du kannst Matches in Teams spielen, du kannst an Meisterschaften teilnehmen, alles free2play. Willst du allerdings „oben mitspielen“, wird es schnell pay2win, ein Hobbyklub wird nie über „Hölle 2“, also Kreisliga, drüber kommen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
T.M.P.

Gut, aber ich dachte da eher an den kleinen Rahmen, also innerhalb eines Spiels.^^

Andererseits hab ich „dein Pay2Win“ schon im Kinderfussball gesehen, wenn Eltern der Mannschaft Trikots usw sponsoren. =)
Da finden wir sicher auch noch ne Analogie in Diablo: Immortal.^^

Huehuehue

Soll er sagen: „Ja, ihr habt Recht, ist halt schon recht doof, lassen wir jetzt aber trotzdem so, mein Chef und seine Geldgeber, die wollen das bei ’nem Mobile-Game eben einfach so?“. Mal davon ab, dass er das gar nicht dürfte.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Chitanda

Ne das nicht aber er braucht den Müll den seine untergebenen da verzapfen nicht noch als Toll darstellen….heiliger bimbam…du findest auch immer was um blizz zu verteidigen was xD

Huehuehue

Er macht den Job, für den er bezahlt wird und für den er angestellt wurde. Nicht mehr aber halt auch nicht weniger. Wenn er dazu befragt wird, kann er nicht schlecht darüber reden und er könnte maximal die Antwort verweigern – was dann aber auch als Kritik, die er daran nicht üben darf, möchte er seinen Job behalten und nicht auch noch weitere „juristische Konsequenzen befürchten müssen“, ausgelegt werden würde

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Chitanda

so wie der seinen job macht würde ich den entlassen^^

Huehuehue

Ich bin mir fast sicher, Bobby ist ganz zufrieden

Luripu

Solange die Kasse klingelt ist Bobby immer zufrieden.
Erst wenn der Strom versiegt
und nur King mit Candy Crush ihm seinen Bonus sichert,
dann müssen wieder mal Köpfe rollen.

Huehuehue

Als nächster Kopf rollt vielleicht sein eigener, wenn er innerhalb der nächsten 12 Monate nicht mehr der Boss ist. Allerdings kriegt er dafür im Gegenzug auch wieder eine Menge Geld, gehört ihm doch, zusammen mit Investoren, die Anteilsmehrheit.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Walez

…murmelte Mike Ybarra in das vor die Nase gehaltene Microphone, während er in seiner großen Sextoy-Kiste nach dem kristallinen, stachelbewehrten Umschnalldildo suchte.

ThisIsThaWay

War klar das so eine Aussage kommt. „Das ist Super! Das ist für die Spieler! Wir wollen mehr Leute begeistern!“ – sprach er während er den Kaviar in ein Kristallenes Behältnis füllt um sich anschließend die Lachtränen mit nem Dollarschein aus dem Gesicht zu wischen…

Ich lasse das Argument mit dem Time invest noch gelten. Aber Aggressive Monetarisierung, Glücksspiel, explizit ne Massive Paywall aufstellen mit der Aussage „99% ist ja kostenlos!“ das geht absolut nicht. Es gibt so viele gute, logische und auch Lukrative Möglichkeiten Geld aus einem Spiel zu generieren welche NICHT toxisch sind, aber letztendlich ist es die Gier die den Ton angibt. Aber Hauptsache „Is voll richtig so.“ …

Wer sowas gut heißt oder relativiert, der Person wünsche ich etwas nicht sonderlich positives.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von ThisIsThaWay
Chitanda

Und in ein paar Jahren gibt es dann ein SWAT Team was an seine Bürotür hämmert während er mit dem kaviarkristallglas am Fenster steht und im Regen hinausschaut…. Und im Hintergrund sieht man den Bürokamin wo Akten verbrennen… Wobei Blizzard schreddert ja eher als verbrennen sorry

Huehuehue

 sprach er während er den Kaviar in ein Kristallenes Behältnis füllt um sich anschließend die Lachtränen mit nem Dollarschein aus dem Gesicht zu wischen…

Dazu müsste er aber mehr, als ein Angestellter des oberen mittleren Managements sein. Und der Gewinn von Blizzard Entertainment nicht zu 100% in die Bilanz von ActivisionBlizzard einfließen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Warzone

Da hat wohl wer den Schuss nicht gehört. 🤣🤣 Klar kann man es kostenlos spielen. Aber nur bis max hölle 2 darüber kommste nur nach 2 Jahren oder Geld in die Hand nehmen. Ich bin jetzt bei 1679 KW und 30 € ausgegeben für 2 Seasons.

Selbst durch Handeln ist es fast unmöglich an seine Steine zu kommen.

artigkeitsbaer

Ja wiederlich wa will uns abzocke als feature verkaufen hey sind ja nur ne halbe million wende vorn dabei sein willst zahlt jeder aus der porto also absolut fair haha 😀 25euro fürn dungeon usw usw sowas noch als mikro zubezeichnen

MK1

Bin bei knapp 1,9k nur mit Battlepass, hebe mir die LEGI EMBLEME immer auf bis ich 10 hab, alles was dann so an legi steine droppt verhöker ich zu bestpreisen im AH xD Blutgetränkte Jade 3/5* für 40k+ dann besorg ich mir für 25k ne 2* und den rest nutze ich für die anderen steine, wer immer das maximum haben will/muss kommt um high in cashen nicht rum, wer aber j4f spielt und nicht immer das beste brauch kann auch so gut spielen

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