Bless Online: Tolle Optik, wenig dahinter? – Macht Euch ein Bild mit diesen 7 Videos

Beim koreanischen MMORPG Bless Online läuft gerade die letzte geschlossene Beta-Phase. Wie sind die ersten Eindrücke?

Bless-EmbersAsia-Spezialist Steparu hat sich die dritte geschlossene Beta-Phase vom koreanischen Fantasy-MMORPG Bless Online angeschaut. Das ist ein kommendes MMORPG mit Schwerpunkt auf PvP. Bless zählte für uns bei Mein MMO zu einem der interessanten AAA-MMORPGs in 2015 und 2016.

So richtig begeistert ist Steparu nicht. Das dürfte vor allem am „Kampf-System“ liegen. Hier gibt man Spielern seit Kurzem die Möglichkeit, zwischen einen Tab-Target-System (wie in World of Warcraft) und einem Action-Kampfsystem (wie in Tera) zu wählen.

Das Action-Kampf-System weist im Moment in Steparus Augen Schwächen auf. Vor allem die Ausweich-Mechanik kann nicht gefallen Das Kampf-System von Bless fühle sich wie das von Blade and Soul an, nur mit deutlich weniger Möglichkeiten, um zu reagieren. Die Monster hätten Spieler in einem Lock, auch wenn man hinter ihnen sei, drehten sie sich blitzschnell um.

Lob ernten hingegen die drei bis jetzt vorhandenen Rassen im Spiel und wie die Charaktere dargestellt werden, wie die Rüstung aussehen und ähnliches.

Die Rassen von Blade and Soul haben wir bereits vorgestellt: Hier die Bless-Rassen des Nordens, dort die Rassen des Südens.

Auch das Design der Welt beeindruckt den Asia-Spezialisten, es sei ähnlich detailliert wie Black Desert. Nur der abrupte Tag-Nacht-Wechsel, der mit einer Dauer von 10 Sekunden deutlich spürbar sei, stört Steparu dort.

Skill-System und Quests sind wohl typische Asia-Standard-Ware. Skills gibt’s vom Trainer, sie müssen dann in die Hotbar gezogen werden. Die hat relativ wenig Platz, schon ab Stufe 15 muss man sich für die passenden Skills entscheiden. Die Quests untereilen sich in Main, Story und Kill-Quests. Kill-Quests springen etwa an automatisch an: Wenn man das erste Mal eine Gegnerart tötet, kommt die Quest, man soll doch gleich x weiteren den großen Manitu zeigen.

Die Instanzen in Bless Online erinnern Steparu an frühe MMORPGs: Die Boss-Gegner müssen gekitet werden, es ist ziemlich schwierig. Aber das könne auch einfach daran liegen, dass noch keiner Ahnung habe.

Bless ist als PvP und RvR-Spiel geplant und das ist wohl auch der interessanteste Ansatz grade. In einem MOBA-artigen PvP-Modus gilt es, strategisch wichtige Punkte einzunehmen, dann spawnen Monster, die gegen die Gegner geführt werden.

Beim ausgeprägten Pet-System können Spieler Monster aus der Welt „gefangen nehmen“, indem sie sie erst verdreschen und dann zähmen. In den Kampf selbst greifen die Pets nicht ein, gewähren allerdings einen Bonus.

Insgesamt steht Steparu der jetzigen Version von Bless eher verhalten gegenüber. Der Funke ist nicht übergesprungen. Es gilt, mehr Zeit ins Spiel zu investieren.

Man darf auch nicht vergessen, dass Bless im Moment noch in einer geschlossenen Beta-Phase steckt, sich bis zum Release noch einiges ändern kann.

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Quelle(n): steparusteparu
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