Der Microsoft-Gründer erklärt in einem Interview, dass die Regierungen weltweit noch nicht bereit für künstliche Intelligenz seien. Er vergleicht künstliche Intelligenz mit außerirdischem Leben.
Bill Gates erklärte in einem Gespräch mit dem Magazin Reuters, dass sich Staaten auf die möglichen Risiken durch künstliche Intelligenz vorbereiten müssten. Viele Länder hätten sich bisher noch nicht annähernd genug mit dem Thema KI auseinandergesetzt.
Indirekt sagt er, dass bei dem Thema selbst Staaten wie die USA und China zusammenarbeiten müssten und nannte dafür als Beispiel Filme mit außerirdischen Wesen.
Menschen kämpfen gemeinsam gegen Außerirdische: Ist das die Lösung bei KI?
Was sagt Bill Gates? Der Microsoft-Gründer erklärt in dem Interview, dass die Regierungen weltweit noch nicht bereit für künstliche Intelligenz seien.
Ich glaube nicht, dass sich irgendeine Regierung auch nur annähernd so intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt, wie es nötig wäre. Die Regierungen hinken hier weit hinterher.
Es gibt alle möglichen Filme, in denen Außerirdische kommen und die USA, China und alle anderen auf magische Weise zusammenkommen, um das Problem zu lösen. KI ist so etwas wie diese außerirdische Intelligenz. Sie ist da, und wir sollten besser so handeln, wie es in diesen Filmen gezeigt wird.
In diesem Zusammenhang erklärte er, dass er Gespräche mit wichtigen Politikern geführt habe, um seine Bedenken zu äußern. Außerdem habe er versucht, ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu vereinbaren. Was aus diesem Treffen geworden ist, ist nicht bekannt.
Bill Gates ist mit seinen Forderungen nicht alleine
Neben dem Microsoft-Gründer gibt es auch weitere namhafte Persönlichkeiten, die derzeit vor künstlicher Intelligenz warnen und eine Bremse bei der Entwicklung fordern. Führende KI-Chefs wie Dario Amodei (Anthropic), Sam Altman (OpenAI) und Elon Musk fordern nach einer Tempobremse, basierend auf einer Reihe konkreter Vorfälle und akuter Sicherheitsbedenken, die in jüngster Zeit aufgetreten sind. Davon berichtet unter anderem die Tagesschau.
Weniger arbeiten dank KI? Viele Tech-Firmen werben damit, aber in der Realität sieht es wohl anders aus. Eine Studie verweist darauf, dass der Einsatz von KI nicht weniger Arbeit, sondern am Ende mehr Arbeit bedeuten könne: Künstliche Intelligenz bedeute in vielen Fällen nicht einfach weniger Arbeitszeit, sondern eine Verdichtung und Veränderung der Aufgaben: Tech-Firmen sagen, KI bedeute weniger Arbeit, aber Mitarbeiter geben an, bis zu 90 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen
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