Arbeitsspeicher ist teuer und gefragt. Google entwickelt neue Methoden, um mit den Problemen fertig zu werden. So recycelt das Unternehmen etwa alte Server, um an den RAM heranzukommen. Oder verwendet Adapter, um alten DDR4-RAM in neuen Servern nutzen zu können. Denn RAM macht wohl die größten Kosten der neuen KI-Server aus.
Arbeitsspeicher ist wegen KI-Servern so gefragt wie nie und entsprechend stark sind die Preise innerhalb der letzten Monate seit 2025 gestiegen.
Von den Engpässen sind jedoch nicht nur Spieler und normale Konsumenten betroffen, sondern auch die Rechenzentren selbst. Ein Mitarbeiter von Google erklärte jetzt, dass man nach neuen Optionen suche, an Speicher heranzukommen. Eine Lösung: Man baue die Module aus alten Servern aus und baue sie in neue Server wieder ein.
Google setzt auf neue Methoden, um den Speicherengpass zu überwinden
Was genau sagte der Mitarbeiter? Nikhil Cherian, Senior Director für die Lieferketteninfrastruktur bei Google, erklärte kürzlich, dass sich die KI-Branche rasch von einer durch Rechenleistung begrenzten zu einer durch Speicher begrenzten Branche gewandelt habe. Der größte Kostentreiber sei nach wie vor der Arbeitsspeicher. Dieser würde wohl 75 % der Kosten eines neuen Servers ausmachen.
Laut Cherian arbeitet Google daran, „den Speicherengpass zu überwinden, und entwickelt dazu gleichzeitig Lösungen sowohl auf Software- als auch auf Hardware-Ebene“ und geht dafür so weit, ausgemusterte Server zu zerlegen, um wiederverwertbare Komponenten zu recyceln. Davon berichtet das Magazin WCCFTech und beruft sich auf das chinesische Magazin Chinaflashmarket.com. Gleichzeitig forderte Cherian die Speicherhersteller auf, ihre Produktion zu beschleunigen.
Mittlerweile hat Google wohl sogar Adapter entwickelt, um Speicherlösungen der vorherigen Generation, wie beispielsweise DDR4, an die neue Generation seiner KI-Server anzuschließen. Hinzu kommt, dass Google sogar alte Server kaufen soll, nur um den Arbeitsspeicher recyclen zu können.
Arbeitsspeicher ist so wertvoll wie lange nicht mehr. Ein Nutzer präsentierte kürzlich stolz einen besonderen Schatz: 2.304 GB Arbeitsspeicher. Doch sonderlich viel kann er nicht damit anfangen, denn es handelt sich um besonderen RAM: Vor 2 Jahren rettete er 2.304 GB Arbeitsspeicher aus der Mülltonne: Heute ist die Hardware unbezahlbar, aber für ihn nutzlos
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