Eigentlich sollte Anthem eine andere Story erzählen – Und sie klingt gut

Anthem erzählt die Geschichte von Freelancern, die die Menschen vor Feinden und Monstern beschützen. In frühen Konzepten sollte es im Spiel jedoch um das Überleben eines Schiffes auf einem fremden Planeten gehen.

Woher kommt die andere Story? In frühen Konzepten sollte Anthem eine ganz andere Geschichte erzählen als die, die wir seit dem Release zu Gesicht bekommen haben. Das lässt sich in dem Artbook zu Anthem nachlesen, in dem einige Entwickler über die Entstehungsgeschichte des Spiels sprechen. Hier könnt Ihr einige Seiten des Buches im Google Play Store sehen.

Zu Beginn, als Anthem nicht mehr war als „Project Dylan“, sollte sich das Spiel mehr um das Überleben in einer feindlichen Welt drehen.

Was war die Story? In frühen Entwürfen sollten die Spieler von einer futuristischen Erde stammen. Mit seinem Schiff wäre man im „Bermuda-Dreieck des Alls“ abgestürzt und auf einem fremden Planeten gelandet.

In einem frühen Konzept waren die Javelin Raumanzüge, die zum Kampf umfunktioniert wurden.

Die Überlebenden des Crashs mussten sich in dieser neuen, gefährlichen Welt niederlassen. Die Javelin waren in diesem Konzept zuerst nicht mehr als Anzüge, die für die Raumfahrt genutzt und dann zu Kampfanzügen umfunktioniert wurden.

Das Team dachte sogar darüber nach, dass die Spieler Teile des abgestürzten Raumschiffes verwerten könnten, um Gebäude zu bauen oder Ihre Anzüge zu verbessern.

Einen kleinen Einblick in ein ganz frühes Stadium von Anthem, oder besser gesagt Projekt Dylan, hat man bereits in einem Teaser zur E3 2014 bekommen:

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Was ist die Story von Anthem jetzt? Die Spieler übernehmen die Rolle eines Freelancers, der die Menschen von Fort Tarsis in seinen Javelin beschützt. Die Welt wurde von den „Gestaltern“ oder „Shapern“ geschaffen, ist jedoch noch immer unvollständig.

Für die Erschaffung haben die Shaper die „Hymne der Schöpfung“ genutzt, von der niemand so recht weiß, wo sie herkommt. Die Hymne lässt sich jedoch nicht kontrollieren und erschafft auch ohne die Gestalter weiterhin – oder sie zerstört.

Auch jetzt hat Anthem noch überraschende Geschichten zu bieten:

Diese 6 Stories in Anthem laufen anders ab als Ihr denkt
Quelle(n): PC Gamer, Den of Geek
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Scardust

Joar, also müssen wir Hüter jetzt die Stadt beschützen. Äh halt falsches Spiel.

Also mir sagte die alte Story mehr zu. Besser als dieser Freelancer Käse von Ehre und Tapferkeit. Kampf ums Überleben in einer fremden und gefährlichen Welt, das wäre es doch gewesen. Der Freelancer Kram wirkt aufgesetzt.

Also hatte ich doch recht als ich damals sagte das es mich nicht wundern würde wenn Anthem ein ähnliches Schicksal erfahren hätte wie Destiny. Würde die lange Entwicklungszeit erklären. Und das es sich genauso murksig anfühlt.

Seska Larafey

Quote+

Für die Erschaffung haben die Shaper die

genutzt, von der niemand so recht weiß, wo sie herkommt. Die Hymne
lässt sich jedoch nicht kontrollieren und erschafft auch ohne die
Gestalter weiterhin – oder sie zerstört.

-Quote

– Ich sage nur Blame! (Anime) von Tsutomu Nihei (ja der von Knights of Sidonia)

chrizQ

Naja hirnloser Grind ist es auch bei Diablo, nur halt recht ansehnlich verpackt. Nicht, dass ich etwas gegen hirnlosen Grind hätte xD

chrizQ

Also ich muss sagen, dass mich die „alte“ Geschichte nicht wirklich flasht. Die momentane Story ist jetzt zwar auch nicht gerade super außergewöhnlich, aber es ist genug Potential vorhanden für Erweiterungen.

Logra

Klingt nach einer komplexen Geschichte, die zu einer 0815 mutiert ist.

Psycheater

Wie man in dem E3 Material einfach überhaupt nichts sieht was von Belang ist; außer das Typische PR Bild mit krassen Lichteffekten was es in der Form in unter 1% der Spiele schafft ????????????

@Okt

als die macher die serie „lost in space“ sahen wurde die geschichte kurzfristig umgeschrieben https://media2.giphy.com/me

Markes Beaumont

Wer sagt den das diese Story nicht erzählt werden kann ?
Es stellt sich nach wie vor die Frage wie sind die Menschen überhaupt auf den Planeten gekommen ?

xollee

Willst du den Grunde wissen?. Ein Entwickler von Bioware wollte auf der Toillette eine Kuckucksuhr aufhängen, rutschte auf dem glatten Klodeckel aus, knallte mit dem Kopf gegen die Kante, und fiel in Ohnmacht. Als er sein Bewusstsein wiedererlangte, kam ihm die Idee von einem Planeten ohne Loot……

@Okt

als ich anfing zu lesen dachte ich mir…komm jung geh wo anders trollen…aber die letzten 10 wörter sind einfach grandios https://media3.giphy.com/me

v_n_c_s

Aber welcher Multiplayer Shooter bieten/bot realistisch gesehen ab Release eine Story, die mit einem Bioware Singleplayer nur annähernd vergleichbar war?
Faktisch verbringt man eben bei solchen lootbasierten nur einen minimalen Anteil der Zeit mit der Story und die meiste Zeit mit der Jagd nach gutem Loot. Da ist eben das Missionsdesign und der Loot für den Großteil der Spieler wichtiger.

xollee

Ein 6 Jahre lang entwickelter Loot-Shooter der kein Lootsystem hat. Ein 14-jähriger erfindet in einem Monat eine bessere Lootspirale… und zwei weitere würden bessere Perks und Specials auf die Beine bekommen. Das soll kein Witz sein… ich meine es ernst und würde darauf wetten wenn ich mir die drei aussuchen dürfte. Bei Anthem ist was total außer Kontrolle geraten…anders kann ich mir dieses Spiel nicht erklären. Würde mich nicht wundern wenn sie bald sagen das sie nach 4 Jahren Arbeit komplett zurückrudern und vieles von Anfang an entwickeln mussten… und selbst dann wäre das Ergebnis eine Schande.
Ich liebe Anthem…die Mechanik… aber der Rest? eine ZUMUTUNG!!!

forestfee gaming (waldfee)

klingt ein wenig nach andromeda

Alex

Ich vermute weil es so nach Andromeda klingt hat man sich dagegen entschieden.

xCHx Stoneward

Bald kommt Borderlands 3.
Gearbox zeigt dann EA, Ubisoft und Bungie wie mans richtig macht.
Geile Story, coole Charakter, Skilltrees, geilster Loot, bester Co-op, super Gunhandling.

maximax

Es ist aber kein Loot Shooter.

Bienenvogel

Borderlands kein Loot-Sh… haben wir das selbe Spiel gespielt? ???? Es ist natürlich kein ‚always online/ grinde tausend Stunden den selben Scheiß‘ Loot-Shooter ala Destiny, aber.. man ballert und sammelt Loot. Klingt jetzt nicht nach Echtzeit-Strategie für mich. 🙂

Dave

vielleicht meint er auch anthem ???? ist doch auch nicht fair, es mit dem godfather aller loot-shooter zu vergleichen. verdammt, wie ich den lootregen nach dem endboss liebe. fühlt sich an wie balsam auf eine geschundene haut.

DaayZyy

Noob

Willy Snipes

Videobeweis
Betrachtung der Aussage
Rote Karte.

Visterface

Dein Wort in Gottes Ohr, wobei ich selbst nicht so viel mit Borderland anfangen könnte. Seltsamerweise aber mit Shadow Warrior 2.

Bodicore

Niiiiiiie den Tag vor dem Abend loben 😉

xCHx Stoneward

Wenn nicht bleibt uns immer noch Borderlands 2. Dann nehm ich wieder mal meine Explosivschwerter-schiessende Shotgun hervor.

Dave

hab mir gerade erst auf ps4 ne neue sirene auf lv 72 hochgezogen. aber borderlands 1 gibt es über ps now. vielleicht fang ich damit auch nochmal an. langweilig wirds jedenfalls nie mit der serie (:

Insane

Die Hautgeschichte halte ich jetzt auch nicht für den Wahnsinn.

Aber die vielen kleinen Nebengeschichten von Anthem finde ich überwiegend sehr gut. Ein bisschen Paradox, aber okay ^^ The Division hätten Charaktere mit ebenso liebevoll ausgestalteten Backgroundstorys auch gut getan.

Belpherus

„Und sie klingt gut“

Nein, tut sie nicht

Anthem wird schon (Meiner Meinung nach zu unrecht) generic vorgeworfen, und du denkst dass eine Story wie sie schon wirklich tausend mal erzählt wurde besser gewesen wäre?
Ich bin froh das sie das umgeworfen haben, denn dann wäre Anthem wirklich generischer Si-Fi geworden.

Das Spiel hört sich schon von dem bisschen an wie ne Westliche Version von Xenoblade Chronicles X, fliegende Mechs inklusive

v_n_c_s

Ich verstehe das Gehate gegen die Story von Anthem auch nicht. Klar ist die nicht welt bewegend, aber ist sie bei Divison oder Destiny nun auch nicht. Darum soll es bei einem Lootgrinder auch nicht gehen.

Das was hier berschrieben wird find ich auch nicht wirklich reizvoll. Irgendein genrisches Survivalgame mit Si-Fi Setting. Danke, aber nein danke. DIe Grundprämisse mit der Hymne der Schöpfung finde ich auch recht spannend. BW muss jetzt halt nur was in der nächsten Zeit draus machen. Story- und gameplaytechnisch

N811 Rouge

Ich verstehe das Gehate gegen die Story von Anthem auch nicht. Klar ist
die nicht welt bewegend, aber ist sie bei Divison oder Destiny nun auch
nicht.

Von einem Bioware Titel erwarten die Leute in Punkto Story aber einfach ein bisschen mehr. Ist wohl historisch bedingt.

v_n_c_s

Es ist aber eben kein typischer Bioware Singleplayer Titel. Genauso wie es kein klassischer Shooter ist (wie bei Destiny) oder auch kein nerdiger Hardcore Lootgrinder (wie Diablo).

N811 Rouge

Aber, es IST ein Bioware Titel 🙂

maximax

ja und ? Bist du nicht in der Lage zu differenzieren ? Singleplayer oder Online Spiel ?

N811 Rouge

Kannst Du denn differenzieren, zwischen meiner persönlichen Meinung, und dem was ich oben geschrieben habe? ;-))

Pantsugami

Nur ist nirgendwo in Stein gemeisselt dass BW mit jedem Game eine neue bahnbrechende komplexe Story raushauen muss. Das ist lediglich die Erwartungshaltung der Spieler die auf der Nostalgie vergangener Zeiten basiert.

Etwas künstlerische Freiheit muss schon sein.

v_n_c_s

Es ist ein Bioware Titel, aber eben KEIN Singleplayer TItel. Es ist halt eben ein mulitplayer Lootgrinder. Ziel bei einem solchen SPiel ist es mitr der Story ein Grundgerüst zu schaffen, also eine interessante Welt. Bei einem Singleplayer ist die Story aber DER Kernaspekt.

Visterface

Ja und wer sagt, dass Multiplayerspiele eine schlechte Story haben müssen? Andere Spiele schaffen es doch auch.

v_n_c_s

Un dhier dreht sich die Diskussion im Kreis. Nein auch Multiplayer dürfen gute Storys haben. Es ist aber eben nicht so wichtig. Die Story von ANthem ist sicher nicht weltbewegend aber auch nicht abgrundtief schlecht. Das ganze wird eben nur so zerrissen, weil Bioware draufsteht. Im Vergleich zu den SPieloen wie Destiny oder TD ist die Story mindestens gleichwertig. Aber da wird halt ein anderer Maßstab angelegt.

N811 Rouge

Deine Meinung dazu ist ja auch ok. Aber es gibt eben auch andere:

„»Die Neuerfindung persönlicher Geschichten in einem Multiplayer-Spiel« verhieß der Story Trailer von Anthem.

»Unsere Welt, deine Geschichte« sollte die Losung sein: Die Open World und ihre spannenden Geheimnisse sollen wir im Vierspieler-Koop entdecken, während im Story-Hub Fort Tarsis jeder Spieler durchtiefschürfende Dialog-Entscheidungen seine ganz persönliche Geschichte schreibt.

Hätte das geklappt, hätte es die sehr unterschiedlichen Zielgruppen von Anthem elegant verheiraten können: Auf der einen Seite die alten Bioware-Fans, für die kein anderer Entwickler so stark für Story-Exzellenz steht. Und auf der anderen Seite die Lootshooter-Fans, die zwar wissen, dass eine spannende Beutejagd sehr wohl über eine mittelmäßige Story hinwegtrösten kann (Hallo, Destiny!), aber trotzdem mit offenen Armen einen Genre-Vertreter willkommen geheißen hätten, der in beiden Bereichen brilliert! Dass sich Koop-Multiplayer und eine packende Geschichte nicht ausschließen müssen, haben ja unter anderem schon Borderlands 2 und sogar Bioware selbst mit The Old Republic bewiesen[…]“

https://www.gamestar.de/art

Alex

Hör mir auf mit dieser überzogenen Gamestar Meinung, die Jungs sind der Spiegel der Ignoranz wie ihn die gesammte Gaming Comunity bei Anthem widergespiegelt hat. Alleine die Story Diskussion beweist das man sich entweder nicht mit den “belanglosen“ neben Charakteren auseinander setzen wollte oder aber den Entwicklern nicht zugehört hat. Denn diese haben von Anfang an kommuniziert das die Story erstens nicht zu vergleichen ist mit der Standard Bioware Story und auch nicht so tiefgreifend wird, zudem soll der Cataclysm maßgebendes Story Werkzeug werden, was abzuwarten bleibt. Die von dir wiederholten Slogans sind Werbesprüche, wer da zu viel rein interpretiert, hat wohl auch gedacht das Marcel Davis die Wahrheit erzählt, kurz gesagt, der jenige ist Naiv und sollte seinen Werbungskonsum überdenken, vor allem den Umgang damit.
Zumal der Vergleich zu Borderlands auch ordentlich hinkt, das Ist ein ziemlich linearer Story Shooter ohne jeglichen Life Service Ansatz.
Die Story ist lustig und gut inszeniert aber wirklich Krass fande ich die auch nie. Gerade jetzt wo ich zu TD2 gegangen bin zur Ablenkung fällt mir erstmal auf wie schlecht die Story abgesehen vom Setting da ist, wie sich bei so etwas jemand auch nur ansatzweise über Anthem beschweren konnte, hat sie doch nicht mehr alle.
Bioware hat sicherlich für einiges eine Schelte verdient, besonders der Technische Zustand und die Loot Situation sind schlimm, aber Gameplay und gesammte Story sehe ich absolut als Stärken des Spiels und sucht seines gleichen im Genre, wobei wie gesagt Borderlands zwar dazu gehört aber einen komplett anderen Ansatz widerspiegelt, den ich persönlich auch mehr mag ohne Frage.

Luriup

Ja die Hymne.
Was waren die spannenden Fragen bei ME:A?
Wer sind die Schöpfer der Geissel und Relikte .
Dank EAs Einstampfpolitik werden wir es nie erfahren.

gast

möglich, aber grade diese storyline hätte mehr möglichkeiten geboten grade in bezug auf die welt.
zu release basenaufbau, später mehere basen, feindkontakt etc.
und jetzt? angebluch gibts mehrere forts und was wir sehen sind leere bauwerke, keine 50 menschen in unserem fort und nicht mal n walker der sich bewegt obwohl ja angblich immer wer kommt und geht und handel getrieben wird.
die story da oben enerinnert mich eher an „the 100“ und da haben se das konzept relativ geschickt gelöst mit neuen feinden und gebieten.

Bienenvogel

Naja so klingt die Story halt sehr nach Destiny: Gruppe Superkrieger beschützt Menschenstadt vor Aliens.
So schlecht finde ich die ursprüngliche Idee persönlich nicht. Mir fallen jetzt auf Anhieb auch nicht viele Spiele ein, die diesen Ansatz haben, wodurch das so generisch sein soll. Welche meinst du denn? ????

Mir kommt die „Überleben auf fremdem Planeten“ Idee aber nicht sehr kompatibel mit dem MMO Ansatz vor. Was wohl auch Grund dafür war, warum sie es nicht benutzt haben.

v_n_c_s

Wie du schon schreibst, wäre es dann eher kein MMO Lootgrinder, sondern ein Survivalgame geworden. Überleben in einer unfreundlichen Umgebung für das wir Materialien sammeln müssen, um Gebäude, Waffen und Ausrüstung zu verbessern. Dazu gefährliche Lebewesen, Splitergruppen von Überlebenden, die uns ans Leder wollen (Dominion, Gesetzlose) und eine gefährliche einheimische Rasse (Skar). Fertig ist ein generischer Survivaltitel, ohne die typischen Zombies (Wenigstens etwas). Zuletzt relativ ähnlich released von Betheda mit Fallout 76

Belpherus

Wie gesagt, Xenoblade Chronicles X war so ein Spiel, aber es geht generell um Strand und überleben.

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