Anthem will wie Destiny mit BioWare-Story sein – Kann das gelingen?

Bei Anthem zeigt sich: Die Gaming-Community wird in zwei Hälften gespaltet, glaubt unser Autor Schuhmann. Und es beiden Teilen Recht zu machen, wird fast unmöglich sein.

Wenn ich an meine Kindheit denke, dann gibt es zwei Ströme im Gaming:

  • Das eine ist der Singleplayer. Ich mit meinem Sega Master System und einem RPG. Stundenlang alleine mit dem ersten Phantasy Star oder Shining Force. Später dicke Rollenspiele wie Knights of the Old Republic oder Vampire: The Masquerade.
  • Und das zweite ist Multiplayer. Ich und ein Kumpel zusammen vorm C64, jeder mit einem Joystick in der Hand, und wir spielen Katakis. Einer steuert das Raumschiff, der andere den Satelliten. Oder stundenlang Double Dragon.

Schon damals waren zwischen diesen zwei Arten des Zockens deutliche Unterschiede zu erkennen. In Double Dragon war mir das Gameplay wichtig – die Story war mir total egal. Alleine machen diese Spiele nur halb so viel Spaß. Der Spaß kam aus der Situation, aus dem Spielen mit meinem Freund.

Bei Phantasy Star war ich hingegen in die Welt vertieft, hab jede Zeile Text gelesen und so erstmal Englisch gelernt. Da hat ein zweiter Spieler keinen Platz.

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Bei Multiplayer-Spielen wird die Story weggeklickt

Diese Erfahrung, die ich damals gemacht habe, die haben die Gaming-Sozialisation von jedem geprägt und zu verschiedenen Ansprüchen geführt.

Das sieht man nun an der Ankündigung von Anthem, dem neuen Spiel von BioWare. Denn BioWare ist eigentlich für ihre Singleplayer-Spiele bekannt, setzt mit Anthem nun aber auf Multiplayer. Da fühlt sich mancher fast, als hätte ihn ein Freund verlassen.

  • Die Singleplayer-Spiele haben sich zu Spiele-Erfahrungen entwickelt, die so sind, als würde man ein gutes Buch lesen. Viele Spieler, gerade auf dem PC, haben da ihre Erinnerungen an Rollenspiel-Highlights aus dem letzten Jahrzehnt, wenn sie an BioWare denken. Sie wollen das nächste Knights of the Old Republic, das nächste Mass Effect. Sie wollen eine filmreife Story, in der sie sich verlieren. Story ist zentral, es muss einen befriedigenden Fortschritt geben.
  • Multiplayer-Spieler hingegen, oft auf der Konsole zu Hause, suchen in einem Spiel wie Anthem die Möglichkeit, Spaß mit ihren Freunden zu haben. Der Coop-Gedanke steht im Mittelpunkt, die Story tritt zurück. Es geht darum, ein angenehmes Gameplay zu finden, das auch nach zig Stunden noch Spaß macht, und eine faszinierende Welt zu sehen, die als Kulisse für die Abenteuer dient, die man mit seinen Freunden zusammen erlebt.

Das Problem: Im Multiplayer-Coop werden dieselben Missionen immer wieder gespielt – eine Story kann man aber nur einmal erleben. Die stört beim zweiten Mal schon, wird weggeklickt.

Beide Gemeinschaften haben andere Ansprüche an ein Spiel – und das sieht man auch an den Reaktionen. Während wir als Multiplayer-Seite eher positive Reaktionen auf Anthem bekommen – der Gameplay-Trailer geht auf Facebook durch die Decke – gibt’s auf anderen Seiten Kritik am neuen BioWare-Spiel.

Anthem City guy failure

Singleplayer-Fans verstehen die Faszination „Coop“ nicht

Wenn man wissen will, wie Solo-Spieler ticken, muss man sich über Jahre gewachsene PC-Communities ansehen.

Auf der Seite GameStar, die von PC-Spielern lebt, scheint die Enttäuschung über Anthem groß zu sein. Autor Maurice Weber beklagt in einem Artikel: „Das reicht nicht, BioWare!“

Die Botschaft: BioWare heißt Story. Bei Gameplay und Multiplayer haben sie sich noch nie mit Ruhm bekleckert. Im Trailer war von Story nichts zu sehen, also gehen die Alarmglocken los.

Anthem Rüstung

In den Kommentaren zum Artikel wird der Tod von BioWare im Besonderen und der von Singleplayer-Spielen im Allgemeinen beklagt.

Es ist eine Entwicklung, die man auf der GameStar seit langem beobachten kann. In Live-Streams versuchen die Redakteure dem GameStar-Publikum zu erklären, warum dieses Destiny überhaupt wen interessieren sollte. Warum damit Leute tausende von Stunden verbringen. Die Abneigung gegen Destiny ist bei vielen Lesern der Seite groß.

Diese Coop-Erfahrung: ein Spiel, bei dem der Spaß durch das Spielen mit anderen entsteht, scheint dem klassischen GameStar-Leser nicht fassbar zu sein.

Destiny hat aus der Not eine Tugend gemacht: Wir haben keine Story – Na, und?

Die GameStar steht damit nicht alleine. Der klassische Spiele-Journalismus hat ein Problem mit „Coop.“

Als Destiny damals erschienen ist, bekam es von den Redakteuren weltweit niedrige Bewertungen, weil sie es wie einen Singleplayer gespielt haben und die Einzelspieler-Erfahrung eben nur eine „6 von 10“ wert ist. Dem Redakteur allein im stillen Kämmerlein erschließt sich die Faszination Destiny einfach nicht – denn die entsteht nur in der Gruppe mit anderen.

Das stellte sich im Nachhinein als Fehlurteil heraus. Als zwei Jahre später „The Division“ erschien, bekam das von vorneherein einen „Das wird im Koop schon Spaß machen“-Wertungsvorteil: Der Meta-Critic-Score von The Division (80%) ist tatsächlich höher als der von Destiny (76%).

Destiny-Polygon-Shirt
Die US-Seite Polygon gab Destiny eine unrühmliche 6/10, die Macher des Hit-Games steckten sich das dann trotzig und stolz auf die Brust.

Bei Destiny hat man aus der Not – die Story war Unsinn – eine Tugend gemacht. Game-Director Luke Smith hat mal erklärt: Bei Destiny schießt ihr Aliens ins Gesicht, während Ihr mit Euren Freunden über die Oscars redet. Die Hauptfiguren in Destiny sind nicht NPCs, sondern die Mitspieler. Ihre Geschichten sollen an die Stelle einer Story im Spiel treten.

Bei Anthem versucht BioWare diesen PR-Spagat hinzubekommen. Man sagt: „Wir haben eine BioWare-Story“, aber wir lassen Euch auch Raum, Eure eigenen Geschichten zu erleben.“

Ich glaube: Das wird nur schwer funktionieren.

So geht „wie Destiny sein“ aber nicht

Anthem Basar

Dieser Spagat zwischen Multiplayer- und Singleplayer wird aktuell von vielen Studios versucht: Man will „wie Destiny“ sein, die Spieler mit Coop-Spielinhalten über Jahre fesseln und einen Haufen Geld verdienen, aber auch die „bestehenden Kunden“ von früher nicht verlieren. Denen will man eine Singleplayer-Erfahrung geben, um sie nicht zu verärgern.

Diese Strategie fahren auch andere „große Singleplayer-Franchises“, die nun in den Coop wechseln möchten.

The Elder Scrolls Online betont immer wieder: Kommt zu uns, wir haben auch was für Single-Player-Spieler! Ihr müsst keine Angst haben. 

Anthem wird das auch so versuchen, das zeichnet sich schon jetzt ab: Sie wollen neue Coop-Fans gewinnen, dabei aber ihre alten Singleplayer-Fans behalten.

Dazu gibt’s Nachrichten wie:

Aber: „Wie Destiny“ zu sein, geht so nicht. „Wie Destiny“ zu sein, heißt: Wir haben ein überragendes Gameplay und eine tolle Welt. Die Story? Uh, ich höre gerade Blastergeräusche im Hintergrund, da muss ich mich dringend drum kümmern, ich hab nicht mal die Zeit, um zu erklären, warum ich keine Zeit für Erklärungen habe.

Destiny-Exo-STranger

Alle wollen wie Destiny sein

Die Frage ist:

  • Setzt man auf Gameplay, Spielmechaniken und eine fantastische Welt, in der sich Spieler wohlfühlen und ihre eigenen Geschichten finden können?
  • Oder gibt man ihnen eine Geschichte vor, die sie dann erleben können?

Aktuell versuchen Studios, den Spielern beides zu geben: Erst sollen sie eine tolle Story erleben und dann in einen Coop-Endgame-Multiplayer-Teil hinüber wechseln. Das ist eine Traumvorstellung mit ungeheurem Schwierigkeitsgrad: Allein eins der beiden Zielen befriedigend zu erreichen, ist schon eine Mammutaufgabe. Gleich beide erfolgreich hinzukriegen, scheint fast unmöglich zu sein. Wer das versucht, sollte sich wohl eher an MMORPGs orientieren und nicht an Destiny.

„Wie Destiny – aber mit BioWare-Story“ – Wie das funktionieren soll, muss BioWare noch zeigen. Die GameStar ist da zurecht skeptisch: Mit Multiplayer-Spektakel hat sich BioWare noch nicht hervorgetan.

Ironischerweise: Für Destiny 2 plant Bungie selbst ja etwas Ähnliches, will eine vernünftige Kampagne mit einer zusammenhängenden Story hinbekommen und das mit dem starken Coop-Multiplayer-Teil verbinden. Selbst Bungie will also nicht mehr völlig „wie Destiny“ sein, sondern besser. Und Bungie hat verdammt viel Erfahrung damit, wie Destiny zu sein.


Mehr zu Anthem gibt es hier:

Anthem – Das neue Game von BioWare: Hier sind alle Infos für Euch

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ثعلب الصحراء

Mit Kumpels gemeinsam eine Geschichte erleben ist doch cool. Das ist für mich die schönste Art des Spielens. Und PvP brauch ich auch nicht. Dafür gibt es wahrlich genug andere Spiele.
Ich bin auf jeden Fall ziemlich gespannt.

Chris Brunner

Ich finde es schrecklich…
Kaum hat ein Game eine riesen Fanbase versuchen 1000 Studios das Prinzip zu kopieren und Fans jedes neue Spiel mit diesem einen Game zu vergleichen. Destiny und Anthem spielen für mich in 2 verschiedenen Welten und ich rede hier nicht von dem Setting. Während Destiny durch Mystischhe Elemente noch mehr wie ein Rollenspiel wirkt, so sieht Anthem stark nach einem Sci-Fi Shooter aus.
Das was sie Verbindet ist der Punkt MMO-Shooter. Viele versuchen im Bereich MMO gleichzeitig eine Story zu erzählen und MMO Elemente in Hülle und Fülle einfließen zu lassen.
Das gilt es zu meistern. Man soll nicht zu sehr von anderen Spielen abschauen. Sonst wirkt man so, als wenn man sich selbst nicht treu bleiben kann.

Jupp666

Toller Artikel, ob Solo und Coop funktioniert kommt auch auf das Endgame von Anthem an, von diesem ist ja noch nicht bekannt.
Ich habe auch Bedenken wegen der Story weil das letzte Bioware Spiel was mich storytechnisch vom Hocker gehauen hat ist mit Mass Effect 2 u. Dragon Age 1 ja auch schon ein paar Jahre her.
Ja ich weiss es nicht das selbe Team wie bei Andromeda aber da fand ich die Story doch sehr gewöhnlich und über die Story von Dragon Age 2 u.3 möchte ich doch lieber schweigen 😉
Ich hoffe mal das es nicht nur ein Grafikblender wird und damit beide Lager entäuscht.

STARFIGHTER

Nur mit PVP kann es für mich auch ein Erfolg werden.

EinenÜbernDurst

Wie lange ist Anthem jetzt in der Entwicklung? 4 Jahre? Also hat Bioware schon vor dem Release von D1 damit angefangen. Dann hatten sie genug Zeit, um zu schauen wie sich Spiele a la Destiny oder The Division entwickeln. Sie kennen die Stärken/ Schwächen und konnten sich einiges abgucken (das Rad neu erfinden werden sie sicherlich nicht). Jetzt müssen sie es noch schaffen, Game- bzw. Gunplay und Story in Einklang zu bringen, was sicher das schwerste Stück Arbeit wird. Den Multiplayeraspekt mal aussen vor gelassen, haben sie zumindest in ME 1+2 richtig abgeliefert.
Ich möchte eigentlich auch nicht zu viel erwarten, aber der Trailer war schon sehr beeindrucken und ich bin doch ziemlich gehypt…????
Bleibt ja noch Zeit zu hoffen und zu warten – bis mind. Herbst 2018.
Anbei; der Artikel ist richtig gut!
????s up dafür!

Wendigo2012

Jo, insbesondere ME2 war toll, aber dafür war Andromeda storytechnisch eher fade.
Klar waren da andere Leute dran, aber letztendlich hat mir das gezeigt, das sie sich auch nicht zu schade sind, für das ME Franchise mal so ne eher durchwachsene Kampagne raus zu hauen.
Aber bis auf weiteres teile ich lieber Deinen Optimismus

Freez951

Ja, aber diese Jungs haben Andromeda nicht entwickelt sonder Mass Effect 1-3.
Aber mich bringt das auf ne Idee. Dass gameplay von ME Andromeda war ja nicht so schlecht, ob sie was davon nehmen, denn das naja erinnert mich etwas an Destiny wenn ich so drüber nachdenke.

Wendigo2012

Ja,klar das das nicht gleichen Leute sind schrieb ich ja auch.
Mich irritiert nur das die bei so einem vergleichsweise großen Franchise scheinbar zu irgendeinem Zeitpunkt gesagt haben: „Ach komm, pfeif drauf. Das lassen wir jetzt einfach so.“
Die Missionen und Dialoge wirken im Vergleich zu ME2 ja doch sehr lieblos.
Ob die Entscheidung vom Publisher oder vom Studio kam weiß ich nicht, aber es ist halt nicht gerade ein Aushängeschild. Nach den letzten ME s war Andromeda für mich ein Blindkauf. Zukünftig wäre ich da kritischer.

Das Gameplay finde ich an Andromeda sogar mit das Positivste am ganzen Spiel. Von daher mach ich mir an dem Punkt auch bei Anthem wenig Sorgen.
Furchtbar ist Andromeda ja jetzt auch nicht, nur für nen Mass Effect halt etwas unterwältigend.

El Duderino

Destiny ist ja ein gutes Vorbild, ich denke da wird man sich auch viel abschauen.
Ich denke das Spiel hat zumindest einen guten Termin gewählt. An D2 verändert Bungie so gut wie nichts, kann mir gut vorstellen das zum Release von Anthem einige Spieler Destiny langsam überdrüssig sind. Ich glaube nicht das sich nochmal so viele Spieler 1000+x Std in D2 ans Bein binden werden.

Manuel

Achtung Spoiler Alarm!

Die Kabale zerstören den Turm und nehmen den Reisenden als Geisel. Die Hüter flüchten auf andere Welten sammeln sich neu und entwickeln neue Fähigkeiten. Finden dabei unzählige neue Waffen und Rüstungen, kommen zurück und treten Gerry in den Arsch. Der Reisende wird befreit und wir bekommen als Dank einen dritten Fokus spendiert????

Das ist die Story von D2 und mir reicht das auch????

Wichtiger ist das Game- und Gunplay!

PetraVenjIsHot

Okay, that’s random…

Honk Hasser

Ich sehr das ganze nicht so dramatisch. Wenn ich in Destiny solo sein will, dann kann ich das. Genauso wie wenn ich MP möchte. Genau das erwarte ich mir auch von Anthem. Und ich finde es kein Ding der Unmoöglichkeit das ganze in eine spannende Story zu verpacken. M.E. schliesst das eine das andere nicht aus. Bungie hat zwar die Story gehörig vergeigt, aber das lag in erster Linie am eigenen Unvermögen. Denke schon das Bioware hier mehr auf die Beine stellen wird.

Bermuda

This,
und damit ist zusammengefasst was tatsächlich zur Diskrepanz zwischen Story und Gameplay geführt hat. Bungie hat doch die halbe Story kurz vor Release über Bord geworfen weil es ihnen zu „Esoterisch“ zu „New Age mäßig“ war.
Diese Schwäche jetzt als bewusste Entscheidung und Stärke zu benennen finde ich ziemlich Fragwürdig.
Destiny hätte sicher beides sein können -denn so war es auch immer geplant-, gute Story und gutes Gameplay.
Ich weiß nicht wie Bioware es mit Anthem umsetzen wird, aber Grundsätzlich halte ich die Synthese für möglich.

Das Open World und grandioses Storytelling fuktionieren kann -wurde auch immer bestritten (hust Skyrim hust)- zeigte ja CD Project Red mit Witcher 3.

GhostofDestiny

Destiny hat halt den Vorteil das sie im ersten Teil schon ein extrem gutes Gameplay hatten, das sie so einfach mitmehmen können. So können sie sich mehr der Story und neuen Bossmechaniken widmen. Bioware kann sehr tolle Storys erzählen, aber das Gameplay finde ich persönlich schrecklich. Destiny hat so lange Content Dürren nur wegen dem überragenden Gameplay überlebt. Sollte es bei Anthem auch an Content-Nachschub mangeln, dann könnten sie sehr große Probleme bekommen, wenn es beim Gameplay nicht eine extrem positive Überraschung geben sollte.

ROB-B-HOOD

Sehr gut auf den Punkt gebracht! Schöner Artikel!
Genau das ist es was Destiny aus macht! Deshalb haben Sie ja auch jetzt das neue System eingeführt um es Solospielern zu erleichtern sich Gruppen/Clans anzuschließen wenn zb. eine Gruppe noch einen Mann braucht für Raid!
Aber ich freue mich aufjedenfall auch auf Anthem. Erstens ist es zur Abwechslung Thrid Person und ich sehe es wie ein Mass Effect Destiny Mix! Die Steuerung scheint zb. wie bei Mass Effect zu sein.
Natürlich müssen Sie erst beweisen das Sie es so groß hinbekommen wie Destiny, aber ich spiele zb. zur Zeit sehr gerne den Co Op Modus von Mass Effect Andromeda. Es ist halt ein einfacher Wellenmodus aber ich denke Bioware ist als Entwickler gut genug das auch Richtung Destiny hinzubekommen.
Biowarefans denke ich sollten sich halt damit mal abfinden das Bioware auch mal was neues versucht, und es heißt ja nicht das Sie keine Bioware typischen Games mehr raus bringen danach.
Ich freue mich aufjedenfall sehr auf beide Games und Anthem ist schon mal auf meiner Wunschliste für nächstes Jahr! 😉

treboriax

„Deshalb haben Sie ja auch jetzt das neue System eingeführt um es Solospielern zu erleichtern sich Gruppen/Clans anzuschließen […]“

Es gibt aber auch viele Einzelspieler, die wollen einfach gar nicht mit anderen spielen. Deren Problem war nie, dass es keine Möglichkeit gegeben hätte, Anschluss für einen Raid zu finden, sondern die haben sich darüber beschwert, dass sie gezwungen werden würden, für Endgame-Content mit anderen Leuten spielen zu müssen.

Ich kann das zwar selbst nicht nachvollziehen, da Destiny nach meiner Meinung seinen USP erst beim Spielen mit anderen entfaltet, aber hier in den Kommentaren liest du immer mal wieder, dass manche Leute es eben trotzdem am liebsten allein spielen.

Psycheater

Ach bei Destiny mache Ich mir da keine Gedanken. Selbst wenn die Story wieder nur so lala ist wird es trotzdem millionenfach gekauft und tausende Stunden gespielt. Aber natürlich wäre es schön wenn Bungie beides schaffen würde

Andreas Straub

Sehr ordentliche Beschreibung! Danke für den guten Artikel 🙂

André Wettinger

Habt es auf den Punkt gebracht. Destiny plant mit den 2 Teil genau diesen Spagat. Sowas kann nur schwer funktionieren. Sagte auch schon die mysteriöse Fremde.
„Man muss sich für eine Seite entscheiden“.

PS: Die Zeiten von Zelda, Dunkle Schatten oder besser gesagt, dass klassische Single Mmo/Rollenspiel lassen wir besser in der Vergangenheit wo hin gehört

PPS: Verwirrt mal die jungen Leute nicht mit den Wörten C64, Sega usw. die verstehen die Welt nicht mehr wenn die wissen was das ist. ????????????

Luriup

Sega gibs ja noch als Software Hersteller ,
Commodore schon lange nicht mehr. ????

treboriax

Die Zeit von Zelda scheint mir noch nicht vorbei zu sein. 😉

Pille19700

Ich spiele gern klassische Rollenspiele, und das garantiert allein. Das funktioniert auch nur so weil ich es der Story wegen spiele.Dem Singlerollenspiel den Tod zu wünschen grenzt schon an Überheblichkeit. Spielen Sie ihre Multiplayer und lassen Sie Anderen ihren Singleplayer!

André Wettinger

Es geht hier um Destiny nicht um die klassischen Rollenspiele, wünsch denen nicht den Tod. Ganz nebenbei, zock selbst grad Horizon um mir die Platin zu holen. Man kann aber nicht beides haben, sonst geht’s in den Käse rein.

Simon Hartmann

Ich glaube wirklich, dass bei Destiny immer wieder massiv unterschätzt wird, wie wuchtig und poliert das Gameplay ist. DAS ist der Grund es auch nach 2 Jahren noch gerne immer wieder zu spielen. Das „Feeling“ zieht soch dabei durch story und PVP. Wenn sie alles andere hinkriegen aber das Gameplay nur „ziemlich gut“ ist, wird es nicht den selben Langzeiterfolg haben.

Bekir San

Forever destiny

Rensenmann

HAHAHA monate lang hört und sieht man ihn nicht und dann schlägt er hier zu 😀

Der Ralle

Toller Beitrag! Hab ihn am Anfang mit einer gewissen Skepsis gelesen, um dann im weiteren Verlauf meine eigenen Erfahrungen wieder zu erkennen. Kurzum – Bioware kann Story aber muss sich noch in Sachen Coop- Spieldesign und vor allem Gameplay beweisen während Bungie das schon wie kein anderer beherrscht. Jetzt muss Bungie in Sachen Geschichte aufholen. Prinzipiell aber glaube ich auch, dass dieser Spagat kaum schaffbar ist. Mir persönlich reicht der Rahmen den das Destiny Universum zeichnet auch vollkommen aus. Trotzdem war es schön, etwas mehr über Zavala, Cayde und co. in den letzten Trailern zu erfahren. ^^

v AmNesiA v

Für mich reicht es, am Anfang eine Kampagne zu haben, die mehrere Stunden dauert und einen groben Überblick über die Hintergründe gibt.
Danach spiele ich so gut wie nur noch PvP.
Wenn dann wieder ein DLC kommt, dann wieder ne kurze Story oder Quests und dann passt das für mich.
Eine PvE Content Dürre habe ich bei Destiny nie so empfunden, da ich eben so zufrieden war und hauptsächlich im PvP meine Zeit verbracht hab.
Bin gespannt, wie es Bungie mit D2 jetzt umsetzt.
@Amigo: Danke für den tollen Artikel!

Marcel Brattig

Keiner kommt an Destiny.????

Andreas Straub

Der Satz ist nicht vollständig …. ?

Wendigo2012

Toller Artikel.
Ich war bis Destiny tatsächlich auch überwiegend ein eingefleischter Kampagnenspieler.
Das hat sich mit Destiny gravierend geändert.
Erstaunlicherweise ist es aber überwiegend bei Destiny geblieben.
Teso wusste irgendwie allen Kollegen nicht recht zu gefallen, obwohl alle glühende Skyrim Spieler waren.
The Division war am Anfang ganz ok, dann Bug verseucht und ohne Content.
Aktuell wird nach einem Abstecher zu Titanfall, selten nochmal die Raids, wenn überhaupt noch mal Maß Effect MP zusammen gespielt. Ansonsten spielt jeder für sich und man hängt nur in der Party zusammen ab.
Destiny war offensichtlich die größte Schnittmenge für alle.
Es hin zu bekommen, das sich ehemalige Singleplayerspieler und Typen die von BF und CoD kommen zusammen finden, war schon ne Leistung, die Destiny erstmal einer nach machen muss.
Anthem ist da natürlich spannend, aber ich sehe da auch das gleiche Problem wie bei Teso. Alle fanden es als Skyrim großartig, aber keiner mochte es im Koop

Marc El Ho

Man kann die Story doch solo spielen, wurde doch schon gesagt das solo möglich ist. Für andere Sachen dann eben Coop. Weiß jetzt nicht warum das ein großes Problem sein sollte. In swtor macht man doch genau das. Story solo, gemeinsame Missionen klickt man alles weg.

DeadEye

Ein Problem bei den Storys bei Multiplayer spielen ist das klar Storys wegeklickt werden da fand ich destinys versuch schon besser man hat die Story in cutscenes erzählt bzw. Es versucht.
Und das ist eben wie ich finde eine gut zwischen Lösung,denn ich seh immer viele Leute in ESO sich einfach nur durchklicken wenn se in einer grp unterwegs sind.Ich ertappe mich ab und an selber damit was auch daran liegt das man seine seine Gruppe nicht warten lässt bzw.einfach andersweitig in Unterhaltungen beschäftigt ist die nicht zum Spiel gehören,auch merkt man das spiele teils zu verleiten weil es einfach die Masse an Text ist die es gibt z.B ESO Bücher schriftrollen und Unterhaltungen.
Das schreckt manch einen ab eben und sorgt das Leute sich durch klicken nur noch.

ItzOlii

So ging es mir ebenfalls bei Eso. Die ersten Stunden jegliche Texte gelesen mittlerweile klick ich das meiste, abgesehen von der Hauptstory alles durch da es aufs ganze gesehen viel zu viel Text ist. Wenn ich Solo Player wäre würde es wohl anders aussehen aber von unserer Gruppe hat nur selten jemand Lust sich da durchzulesen.

KingK

Ich bin vom SP Spieler zum MP Spieler geworden. Aktuell spiele ich am liebsten MP, wobei ich guten SP Spielen alles andere als abgeneigt bin.
Bei Anthem hoffe ich auf was ganz großes. Hoffe die kriegen da ein geiles Gameplay hin und hoffe auch noch auf eine Egoperspektive.
Mal schauen wie es weitergeht.

C64 kenne ich auch noch. Jedes Spiel auf den riesigen Disketten bedurfte erstmal einiger Eingaben von Befehlen und einer Portion Geduld, bis das Game endlich geladen war ????

huhu_2345

Wenn ich mit meinen Freunden Spiele rückt die Story automatisch in den Hintergrund. Schliesslich Unterhalten wir uns dann auch über Gott und die Welt und schweigen uns nicht an.
Bei mir Persönlich ist ganz klar das Gameplay der wichtigste Nenner wenn es auch eine gute Story hat umso besser. Z.b habe ich mit Life is strange angefangen überall höre ich wie toll die Story ist aber das Gameplay gefällt mir überhaupt nicht weswegen ich nach 2 Wochen immer noch bei Episode eins bin.
Ich muss mich fast schon zwingen es zu Spielen und so bleibt der eigentlich spass auf der Strecke.

Sven

Ach ja, wegen solcher Artikel lese ich euch so gerne???? ????????

PetraVenjIsHot

Super! Solche Artikel wünsch ich mir viel öfter, in denen Spieletrands analysiert werden oder generell über das Medium Game gesprochen wird – gerne auch mit persönlicher Meinung des Autors versehen. Bitte mehr davon!!

Zum Thema: Glaube auch, dass beide Welten schwierig zusammen zu bringen sind, damit am Ende kein Teil gegenüber den anderen hinten abfällt. Meine persönliche Überzeugung ist, dass man beide Aspekte mit einer starken, tiefen und durchdachten Lore befriedigend zusammenketten kann. Auf dem Hintergrund eines interessanten, komplexen Universums mit Charakteren und Geschichten, ist es nicht so schlimm immer wieder die gleichen Missionen im Coop zu spielen, zugleich sollten sich Wege für einen Storybogen im Single Player finden lassen.

Destiny hat das in Ansätzen gemacht, aber es gab zwei Mängel:
1) Die Lore ist (noch) nicht aus einem Guss, viel Stückwerk (die Ursache liegt wohl in der Entwicklungsgeschichte des Spiels). Dadurch wirkt die Lore inkonsistent und widerspricht sich an zentralen Stellen
2) Die Lore war zu abgekapselt vom eigentlichen Spiel, sie hätte viel öfter in den Missionen, in Dialogen und Örtlichkeiten durchscheinen müssen.

Wer weiß, vielleicht gelingt es Destiny 2 oder Anthem Lore, Gameplay und Story besser miteinander zu verzahnen!

ItzOlii

Wiedereinmal ein hervorragender Artikel!
Bin gepannt was BioWare aus Anthem macht..

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