Aniimo erreicht trotz hohem Andrang nur 49 % positive Reviews auf Steam, weil es mit heftiger Konkurrenz verglichen wird 

Aniimo Titel title

Der Kreaturen-Sammler Aniimo ist frisch im eigenen Launcher und auf Steam gestartet. Leider kann es nur knapp die Hälfte der Spieler von sich überzeugen. 

Wie viele Spieler haben es bislang gespielt? Schon im Vorfeld war klar, dass Aniimo zahlreiche Spieler anlocken wird. Der Titel hatte nämlich über 70.000 User, die es auf der Wishlist hatten. In den letzten 24 Stunden lag der All-Time-Peak bei knapp über 101.000 Spielern (zu sehen auf SteamDB). 

Es könnte dabei sein, dass die Zahl noch etwas steigen wird, da das Spiel seit nicht einmal 24 Stunden online ist. Zudem dürfte die allgemeine Spielerzahl noch um einiges höher sein, da der Titel seinen eigenen Launcher bietet. 

Auch der Punkt, dass das Spiel völlig kostenlos ist, dürfte noch weitere Gamer anlocken. Doch bislang wird Aniimo mit eher gemischten Gefühlen aufgenommen. 

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Der Kreaturensammler Aniimo gibt seinen Release für PC, Konsolen und Mobile im Trailer bekannt

Animo überzeugt nur die Hälfte der Spieler

Wie ist es aktuell bewertet? Bei momentan über 900 abgegebenen User-Stimmen kommt das Spiel auf eine Wertung von 49 % positiven Rezensionen. Aniimo kann also nur rund die Hälfte der Spieler von sich überzeugen, zumindest zum aktuellen Zeitpunkt. 

Generell fällt in den Rezensionen auf Steam auf, dass viele Spieler Aniimo mit anderen Genrevertretern wie Palworld vergleichen. Während einige Spieler das Polishing von Aniimo besser finden, fehle anderen wiederum der abgedrehte Charme von Palworld. Auch die Gerichtsaffäre mit Nintendo wird von einem User auf Steam erwähnt:

Palworld ging (in den Gerichtssaal), damit alle anderen (mit ihren eigenen Monsterfang-Spielen) rennen konnten.

Was wird gelobt? Positiv hervorgehoben werden in den Rezensionen die lebendige Spielwelt, das originelle Kreaturen-Design und das Twining-Feature, bei dem man sich in ein Monster verwandeln kann. Außerdem finden die Spieler es gut, dass die Kreaturen selbst nicht über Gacha erhalten werden. 

Was wird kritisiert? Einer der größten Kritikpunkte bleibt trotzdem die aggressive Monetarisierung. Einige Spieler empfinden Aniimo als reines Schaufenster für einen Ingame-Shop. Sie kritisieren aggressive Pay-to-Win-Hürden und teure Mikrotransaktionen, die den natürlichen Spielfortschritt stark ausbremsen würden. 

Zudem hat das Spiel zum Launch mit vielen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Viele User berichten von Game-Breaking-Bugs und teilweise dem Verlust ihres Spielfortschritts. Auch der langweilige Einstieg und der enttäuschende Multiplayer gehören zu den Kritikpunkten. 

Habt ihr bereits selbst in Aniimo reingespielt? Was haltet ihr von dem Game? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. 

Das Twining-System hat auch die MeinMMO-Redakteurin Jasmin überzeugt. Sie findet, dass die Monster die eigentlichen Stars des Spieles sind, und war fasziniert davon, wie sie auf einen selbst reagieren: Aniimo in der Closed Beta gespielt: Ja, das Pokémon-like sieht so gut wie in den Trailern aus, die Stars sind aber die Monster

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