An WoW und Destiny zu arbeiten, ist toll – An LoL zu arbeiten, nicht mehr

Activision Blizzard, der Publisher hinter Spielen wie WoW, Call of Duty und Destiny, ist die einzige Computerspiel-Firma, die zu den 100 besten Arbeitsplätzen der USA zählt. Riot Games, die Macher von LoL, fehlen dieses Jahr auf der Liste des Magazins Fortune.

Das Magazin Fortune hat seine jährliche Liste der „100 besten Firmen, für die man arbeiten kann,“ veröffentlicht. Das einzige Computerspiel-Unternehmen findet sich auf Platz 66. Es ist Activision Blizzard, der Publisher hinter Hits wie World of Warcraft, Overwatch, Call of Duty, Candy Crush und Destiny.

Ein Publisher entwickelt die Spiele nicht selbst, sondern arbeitet mit Entwickler-Studios zusammen, gibt Spiele in Auftrag, sorgt für Marketing und den Vertrieb. Wobei Activision Blizzard auch eigene Entwicklungs-Studios besitzt.

Im letzten Jahr landete Activision auf Platz 77. Man ist damit im März 2017 um 11 Plätze gestiegen im Vergleich zum Vorjahr.

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MMO-Shooter Destiny gehört zu den Spielen, die von Activision Blizzard vertrieben werden.

Mit Talent werden bei Activision neue Welten gebaut

Der Chef von Activision, Bobby Kotick, sagt: Man stelle die fähigsten und talentiertesten Mitarbeiter ein, um neue Welten zu bauen. 95% der Mitarbeiter hätten in der Umfrage gesagt, sie seien stolz darauf, für Activision Blizzard zu arbeiten.

Laut Fortune beschäftigt Activision Blizzard über 9400 Mitarbeiter.

Der Publishing-Gigant hat für 2017 wieder einiges in der Mache. So soll Destiny 2 noch im Herbst erscheinen. Auch ein neues Call of Duty ist bereits angekündigt – WoW und die anderen Spiele von Blizzard laufen ja beständig weiter.

Macht es keinen Spaß mehr, an LoL zu arbeiten?

Eine Frage, die von der Liste aufgeworfen wird, ist: Was ist aus Riot Games geworden? Die Macher hinter League of Legends landeten im letzten Jahr noch auf Platz 39 und damit deutlich vor Activision Blizzard. Dieses Jahr sind sie komplett aus der Liste herausgefallen.

Riot Games wurde im Dezember 2015 vom chinesischen Konzern Tencent Games übernommen. Es lässt sich aber nicht sagen, ob sich seitdem die Unternehmenskultur gewandelt hat oder ob Riot aus irgendwelchen anderen Gründen nicht mehr zu den 100 besten Arbeitsplätzen zählt.

Von Fortune gibt es dazu kein Statement. Hoch kann die Fluktuation in der Liste nicht sein. Laut Fortune kamen nur sechs neue Unternehmen in die Liste der 100 besten Arbeitsplätze dazu.

Das heißt im Umkehrschluss, dass Riot zu den nur sechs Unternehmen gehört, die aus den Top 100 herausgefallen sind. Von 39 ist das ein weiter Fall nach unten.

League of Legends Weihnachten Skins Braum Graves

Insgesamt führt die Liste der Riese Google an. Gefolgt von Wegmans Food Markets, The Boston Consulting Group, Baird und Edward Jones.

Fortune wertet für die Liste eine Umfrage aus, die 230.000 Menschen in Amerika ausfüllen. Es geht in der Umfrage darum, wie die Angestellten ihr Berufsleben bewerten, wie sie ihre Teamleiter einschätzen, das Verhältnis unter den Kollegen und die Unterstützung, die sie von der Firma erhalten, im beruflichem und privatem Leben.


Das waren die Ergebnissen aus dem letzten März

LoL, WoW: Traumjobs! Riot und Activision gehören zu den 100 besten US-Arbeitgebern

Quelle(n): Fortune, gamespot
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Deli Kan

Ich weiss warum Riot rausgefallen ist –> von Chinesen gekauft, d.h. die müssen erstmal drölf Millionen Umfragebögen schicken und bis die wieder zurück sind und ausgewertet, könnte dann schon bissel länger dauern.

Capscreen

Auf jeden Fall interessant, dass 470 Mitarbeiter bei einer Umfrage von Activision angegeben haben, dass sie nicht darauf stolz seien, für Activision zu arbeiten…

Shiv0r

Also was ich so gehört habe soll Riot als Arbeitsgeber eins der besten Optionen sein neben Blizzard, Bungie und co. .

Gerd Schuhmann

Die waren ja auch im letzten Jahr noch ganz oben auf der Liste. Deshalb wundert es mich, warum sie ganz rausgefallen sind.

Ob das strukturelle Gründe hat, dass sie jetzt nicht mehr als eigene Firma gelten oder so, oder ob die Arbeitsatmosphäre wirklich schlechter geworden ist.

Shiv0r

Ich denke da hat sich wenig geändert aber ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass die Arbeit Ansich in vielen Abteilung schlicht langweiliger wird. Ich habs wie gesagt nur von dritter Hand erfahren . Aber teilweise arbeiten die gleichen Designer Monate oder gar ein ganzes Jahr an dem selben Champ. Wär mir persönlich auch zu langweilig. Kann natürlich dazuführen dass die Leute unzufrieden mit der Arbeit werden vorallem eben im Gamedesign und Concept Art Bereich.

Freez951

Sind nicht Activision und Activision Blizzard sind unterschiedliche Firmen?

Gerd Schuhmann

Activision hat Blizzard gekauft und zum Unternehmensnamen Activison Blizzard dazugefügt.

Blizzard behält aber schon einen Teil seiner Unabhängigkeit als Gaming-Studio bei. Es ist als Blizzard dann ein Tochterunternehmen von Activision Blizzard.

Das ist immer schwierig, diese Konzern-Konstrukte genau auseinander zu tüfteln. Völlig unterschiedliche Unternehmen sind es nicht, sie sind schon stark miteinander verbandelt. Die Profite von Blizzard sind auch die Profite von Activision Blizzard.

Cycro

Also hatte das damals mitverfolgt, möchte jetzt nicht widersprechen und vielleicht sogar „Blödsinn“ erzählen, da ich doch recht wenig von der Materie weiß, aber ist es nicht so, dass sie sich einfach „nur“ fusioniert haben? Activision hat einfach den größeren Marktanteil bekommen von den Aktien her, aber direkt aufgekauft ist glaube falsch. 🙂

Insane

Also soweit ich weis, wurde Blizzard Entertainment, noch bevor es großen Erfolg hatte, von Davidson & Associates gekauft. Die wiederum wurden entweder von Vivendi gekauft oder sie haben zumindest Blizzard Entertainment an Vivendi verkauft. Vivendi integrierten das Studio in Ihr Tochterunternehmen Vivendi Universal Games welches wiederum mit Activision Publishing fusionierte und neu firmierte als Activision Blizzard um den erfolgreichen Namen aufrecht zu erhalten. Wobei die Mutter Vivendi als Mehrheitseigner faktisch gesehen der Besitzer blieb. Ich glaube das hat sich erst in der kürzen Geschichte geändert, nachdem Acitivsion Blizzard Aktienpakete von der Mutter zurückkaufte und jetzt selbst der Mehrheitseigner ist. Irgend wie so war das.

André Wettinger

Hams die nicht irgendwie damals indirekt feindlich geschluckt. Da war doch damals was mit Vivendi. Die hatten doch die meisten Anteile. 2010 sowas wenn ich nicht irre.

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