53-jährige Spielerin erklärt, warum sie Call of Duty nur mit der wohl unbeliebtesten Strategie spielen kann

53-jährige Spielerin erklärt, warum sie Call of Duty nur mit der wohl unbeliebtesten Strategie spielen kann

Call of Duty: Black Ops 6 ist vor allem bei jüngeren Spielern beliebt, die viel springen, rutschen und nie stehen bleiben. Doch es gibt auch einige ältere Semester, die Spaß an dem Shooter haben. Damit sie mit den jungen Hüpfern mithalten können, erklärt eine 53-jährige Spielerin, müssen sie allerdings auf eine unbeliebte Strategie zurückgreifen.

Um welche Strategie geht es? Eine Spielerin hat im Subreddit von Call of Duty: Black Ops 6 über das sogenannte „Camping“ gesprochen – also das Verharren in einer idealerweise schwierig einsehbaren Position, um so Kills zu erzielen.

Camping ist bei vielen Gamern unbeliebt und hat schon so manchen CoD-Spieler zum Schreien gebracht. Die sogenannten Camper erzielen ihre Kills oft hinterrücks oder auf lange Distanz mit einem Scharfschützengewehr.

Für die Spielerin im BO6-Subreddit ist das allerdings die einzige Möglichkeit, wie sie Call of Duty (erfolgreich) spielen kann.

Camper muss schlechte Reflexe kompensieren

Warum kann die Spielerin nur mit der Strategie spielen? Die Spielerin erklärt, dass sie eine Camperin ist und sich nicht schämt, das zuzugeben. Sie sei 53 Jahre alt und habe keine guten Reflexe mehr (via Reddit).

Um ihre im Alter schlechter gewordenen Reflexe zu kompensieren, müsse sie strategisch spielen – und Camping sei für sie eine valide Strategie, um am Leben zu bleiben und ein paar Kills zu erzielen. Außerdem habe sie Spaß am Campen und stellt abschließend fest: „Es gibt kein Gesetz, das mich vom Camping abhält. Wenn ihr alle so gut seid, kommt und holt mich.“

Es gibt aber auch einige ältere Spieler, die schreiben, dass sie sich weiterhin am liebsten rennend über die Maps bewegen, viel rutschen, springen und generell eher aggressiv spielen.

Ist Camping wirklich eine valide Strategie? Wie viele Reddit-Nutzer auch in den Kommentaren des Posts schreiben, kommt das auf die Art des Campens an. Man kann strategisch wichtige Positionen oder die Zielpunkte halten und dem Team so beim Einnehmen und Verteidigen der Ziele helfen oder am Map-Rand sitzen und die Ziele komplett ignorieren.

Die Spielerin aus dem Reddit-Beitrag erklärt in einem Kommentar, sie sitze nicht durchgehend an einer Position und mache ihre Spielweise auch vom Verlauf des Matches abhängig: Wenn ihr Team gewinnt, spielt sie eher defensiv und hält wichtige Position, wenn ihr Team verliert, hilft sie, die Ziele zu erobern.

Generell ist das Halten von sogenannten Power-Positionen eine Strategie, die auch bessere Spieler nutzen. Wichtig ist dabei, den Spawn und die Laufrichtung der Gegner richtig vorherzusagen und sich entsprechend zu positionieren. Das ist allerdings auch nur semi erfolgreich, wenn eure Gegner cheaten: Ehemaliger Entwickler von Call of Duty erklärt, warum das größte Problem von Black Ops 6 schlimmer ist als je zuvor

Quelle(n): Dexerto
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
14
Gefällt mir!
Kommentar-Regeln von MeinMMO
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
2 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
NoSFa

Warum Camping langfristig schadet. Camping mag auf den ersten Blick eine einfache und effektive Strategie sein, um in einem schnellen Shooter wie Call of Duty: Black Ops 6 erfolgreich zu sein. Doch die Wahrheit ist: Wer sich ausschließlich auf diese Spielweise verlässt, vernachlässigt langfristig seine eigenen Fähigkeiten.
Die 53-jährige Spielerin, die sich öffentlich zu ihrer Camping-Strategie bekannt hat, argumentiert, dass sie wegen schlechter Reflexe keine andere Möglichkeit hat. Das Problem ist jedoch, dass genau diese Reflexe durch ständiges Campen weiter verkümmern. Reflexe, Aim und Bewegungsstrategien entwickeln sich nur durch aktives Spielen – durch Rennen, Rutschen, Springen und das direkte Konfrontieren von Gegnern. Stattdessen bleibt die Camperin an einem Ort stehen, passiv wartend, dass sich ihre Gegner in die Schusslinie bewegen. Das mag kurzfristig für ein paar Kills sorgen, doch es hemmt jeden Fortschritt.

Vermeidungsstrategie statt Verbesserung:
Camping ist letztlich eine Vermeidungsstrategie. Es schützt die Spielerin vor Momenten, in denen sie ihre Schwächen ausgleichen müsste. Statt die Herausforderung anzunehmen, bleibt sie in einer Komfortzone, die sie auf Dauer ins spielerische Abseits drängt. Mit jedem Match, in dem sie campt, trainiert sie weniger, und genau das führt dazu, dass sie sich immer weiter von aktiven Spielern entfernt, die sich ständig verbessern.
Selbst schuld an der Stagnation:
Wenn die Spielerin behauptet, dass ihre Reflexe im Alter schlechter werden, mag das stimmen, doch das Alter allein ist keine Ausrede. Viele ältere Spieler beweisen, dass sie durch kontinuierliches Training und kluge Strategien mit den „jungen Hüpfern“ mithalten können. Wer sich jedoch darauf verlässt, still in einer Ecke zu sitzen und auf Gelegenheiten zu warten, trägt selbst die Verantwortung dafür, dass die eigenen Fähigkeiten stagnieren oder sogar schlechter werden.
Eine Chance auf echte Entwicklung:
Anstatt sich auf Camping zu beschränken, könnte die Spielerin das Spiel als Gelegenheit sehen, ihre Reflexe und Spielintelligenz zu trainieren. Schnelle Modi wie Deathmatch oder Zielübungen könnten helfen, Reflexe zu verbessern und ein besseres Gespür für Bewegungen auf der Map zu entwickeln. Es geht nicht darum, mit den aggressivsten Spielern zu konkurrieren, sondern darum, sich selbst herauszufordern.

Fazit:
Camping mag ein kurzfristiger Ausweg sein, doch wer langfristig Spaß am Spiel haben und seine Fähigkeiten verbessern möchte, muss sich der Herausforderung stellen. Die Spielerin selbst hat es in der Hand, ob sie in einer Ecke verharrt oder das Beste aus ihrer Zeit im Spiel macht. In einem schnellen Shooter wie Call of Duty ist Bewegung das Herzstück des Erfolgs, und nur wer sich bewegt, entwickelt sich weiter.

Und sind wir mal ehrlich, Camping ist Langweilig.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von NoSFa
BackBlues

Och ich hab jahrelang Spaß am Camping gehabt bei Counter-Strike hab aber auch im offenen Kampf genügend Spieler gezeigt wo der Frosch die locken hat, dementsprechend gönne ich ihr ihren Spaß und wenn es ihr halt als Scharfschütze besser gefällt dann ist das so, im echten Kampf gibt es auch einige Scharfschützen und die liegen stellenweise auch ewig auf der lauer bis das Ziel im Kreuz erscheint

Sebilol
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.

2
0
Sag uns Deine Meinungx