Als Fan gibt es keine größere Enttäuschung, als wenn der liebste Manga ein ganz furchtbares Ende hat. MeinMMO listet euch 5 solcher Geschichten auf, bei denen Fans auf die Barrikaden gegangen sind.
Je länger sich ein Anime oder Manga zieht, desto eher wünscht man sich ein befriedigendes Ende für die Geschichte. Man hat sämtliche Charaktere in der Story liebgewonnen und hofft, dass es ein passendes Finale zur Story gibt.
Sei es das tragische Ende aus Death Note oder das Happy End aus Fullmetal Alchemist: Wenn eine Geschichte das passende Ende hat, erinnert man sich gerne an den Manga zurück und schwelgt dabei in Erinnerungen.
Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, dass ein Ende so gar nicht zum Rest der Geschichte passt. MeinMMO listet euch fünf Mangas auf, bei denen Fans vom Ende enttäuscht wurden. Es sei dazu aber gesagt, dass einige der vorgestellten Storys nur auf den Manga bezogen sind, da der Anime nicht so weit ist.
Achtung, Spoiler! Wir gehen in diesem Artikel auf die jeweiligen Enden der Mangas ein. Solltet ihr bei einem dieser Mangas noch das Ende lesen wollen, springt einfach direkt zur nächsten Seite.
Chainsaw Man
Was ist das Ende? Der Kettensägen-Dämon Pochita erkennt, dass der Protagonist Denji am Anfang der Story glücklicher war als nach all den Traumata, die er im gesamten Manga erlebt hatte. Obwohl er am Anfang Organe verkaufen musste und verschimmeltes Brot aß, schien er glücklicher als jetzt.
Deshalb entscheidet er sich, sich selbst aufzuessen und die Zeitlinie, in der es Chainsaw Man gibt, auszuradieren. Das Resultat ist, dass es eine friedlichere Zeitlinie gibt, die quasi mit einem Happy End für die Menschheit endet. Denji jedoch lebt in einer alten, schäbigen Hütte und vereinsamt ohne Pochita.
Warum war das Ende unbeliebt? Durch die Zeitreise fühlte sich der bisherige Manga für viele Fans wie eine Entwertung der Story an. Die Charakterentwicklung von Denji und all das, was er bislang erlebt hat, fühlten sich plötzlich irrelevant an. Zudem kam das Ende extrem abrupt, was sich für viele Fans wie ein extrem gehetztes Finale anfühlte. Hinzu kommt, dass es zu viele ungelöste Mysterien gibt.
Gibt es Äußerungen vom Autor? Von Mangaka Tatsuki Fujimoto gibt es bis heute kein Statement, was er sich bei dem Ende gedacht hat und ob er es bereut. Auch ein Informationsstand zu seinem gesundheitlichen Zustand, der oft bei Autoren zu einem abrupten Ende der Story führt, ist bislang nicht bekannt.
Allerdings kann es hier noch sein, dass es sich dabei um einen Troll des Autors handelt. Viele Fans hoffen, dass in der gedruckten Ausgabe des Mangas doch noch ein verstecktes Kapitel ist. Allerdings würde das Ende, so wie es jetzt bei Chainsaw Man ist, zum Autor passen. Denn frühere Werke wie Fire Punch hatten ebenso ein unkonventionelles Storytelling und offene Enden.
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In meinem doch schon relativ langen Leben, habe ich viele Comiks kommen und gehen sehen, und Mangas sind nichts anderes als ihre japanische Variante, nur dass da fast immer nur Jugendliche oder gar Kinder die Hauptrollen besetzen. Im wahren Leben ist soetwas allerdings nicht vorstellbar, auch nicht in Japan, da vermutlich am allerwenigsten, mit seiner sehr traditionellen Lebensweise. Vielleicht hat sich auch deshalb genau dort diese Erzählform gebildet, in einem sehr streng an Normen orientierten Umfeld, aus dem auszubrechen, und dennoch anerkannt zu werden, kaum möglich ist. Es sind oft sehr kämpferische, blutige Storys, auch bei One Piece oder Naruto, die vermuten lassen, dass die Autoren, oder ihre Community schon das starke Bedürfnis nach einem totalen Aufbrechen der Konventionen in sich tragen, deshalb auch diese Kindergestalten, denn nur Kinder oder Jugendliche, könnten etwas von Grund auf ändern. Der einigermaßen aufgeklärte Mensch, erkennt aber irgendwann, daß aus dem reinen Chaos, nichts Gutes, Friedliches entstehen kann, also plätschern diese Mangas entweder unendlich weiter im eigenen Saft, oder enden abrupt, sehr unbefriedigend. Aus Chaos entsteht kein Happy End, nichteinmal eine visionäre Idee, es zerstört einfach nur. Diese Storys können niemals befriedigend enden, denn sie sind nicht als Geschichten mit Ende vorgesehen, wie ein normales Buch, man erwartet nächste Woche, Monat oder Jahr immer Nachschub, aber irgendwann kann und mag der Schreiber nicht mehr, dann driftet es in Blödsinn ab, Hauptsache weiter oder aber ein Ende, egal wie, bloß weg…
Wow. Das Ende des Mangas Chainsaw Man ist dann ja wohl kaum wert angeschaut zu werden.
Als persönlich von einer Fehlsichtigkeit Betroffener ging es mir schon derbe auf den Zeiger, dass er sein Auge hergeben muss. Ein eingeschränktes Sichtfeld und der Verlust des räumlichen Sehens erschwert manche Arbeiten, wie zum Beispiel die Dämonenjagd erheblich. Somit ist das aus rein finanzieller Sicht, ähm… ziemlich kurzsichtig.
Aber ok. Da dem Autor wohl die Einsicht fehlte, die Schwere solch einer Einschränkung zu erkennen, kann ich darüber hinwegsehen.
Gerade Animes sind ja voll von einäugigen Helden.
Aber Zeitreise-Blödsinn und “Das ist eigentlich alles gar nicht passiert” im Bundle? So einen Verlauf der Story kann ja keiner mitanschauen.
Hoffentlich bekommen wir beim Anime ein alternatives Ende zu sehen.
PS: Wer Wortwitze findet, darf sie behalten. 😎