Bunny Drop
Was ist das Ende? Rin und ihr Adoptivvater Daikichi, deren harmonisches Leben man im ganzen Manga verfolgte, werden ein Pärchen. Nach einem Zeitsprung von 10 Jahren gesteht die nun erwachsene Rin, dass sie ihren Adoptivvater liebt und ihn heiraten möchte.
Daikichi willigt ein, nachdem sie ihm versichert hat, dass sie Kinder von ihm will. Die beiden sind – Gott sei Dank! – nicht biologisch verwandt, aber trotzdem könnt ihr euch denken, was Fans daran komisch finden.
Warum war das Ende unbeliebt? Bis zu diesem Finale war der Manga eine herzerwärmende Geschichte über Vaterschaft und Selbstlosigkeit. Dass daraus eine Romanze wurde, empfanden viele Leser als creepy. Es ist moralisch fragwürdig und zerstört die wholesome Vater-Tochter-Dynamik aus dem gesamten vorherigen Manga. Der Anime ließ diesen Teil zum Glück komplett weg.
Gibt es Äußerungen von der Autorin? Leider gibt es keine offiziellen Statements von der Mangaka. Alle Aussagen sind leider nur Gerüchte. Somit wissen wir auch nicht, ob die Autorin Unita Yumi das Ende bereut oder es sogar entgegen der Fanmeinung immer noch verteidigt.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.
In meinem doch schon relativ langen Leben, habe ich viele Comiks kommen und gehen sehen, und Mangas sind nichts anderes als ihre japanische Variante, nur dass da fast immer nur Jugendliche oder gar Kinder die Hauptrollen besetzen. Im wahren Leben ist soetwas allerdings nicht vorstellbar, auch nicht in Japan, da vermutlich am allerwenigsten, mit seiner sehr traditionellen Lebensweise. Vielleicht hat sich auch deshalb genau dort diese Erzählform gebildet, in einem sehr streng an Normen orientierten Umfeld, aus dem auszubrechen, und dennoch anerkannt zu werden, kaum möglich ist. Es sind oft sehr kämpferische, blutige Storys, auch bei One Piece oder Naruto, die vermuten lassen, dass die Autoren, oder ihre Community schon das starke Bedürfnis nach einem totalen Aufbrechen der Konventionen in sich tragen, deshalb auch diese Kindergestalten, denn nur Kinder oder Jugendliche, könnten etwas von Grund auf ändern. Der einigermaßen aufgeklärte Mensch, erkennt aber irgendwann, daß aus dem reinen Chaos, nichts Gutes, Friedliches entstehen kann, also plätschern diese Mangas entweder unendlich weiter im eigenen Saft, oder enden abrupt, sehr unbefriedigend. Aus Chaos entsteht kein Happy End, nichteinmal eine visionäre Idee, es zerstört einfach nur. Diese Storys können niemals befriedigend enden, denn sie sind nicht als Geschichten mit Ende vorgesehen, wie ein normales Buch, man erwartet nächste Woche, Monat oder Jahr immer Nachschub, aber irgendwann kann und mag der Schreiber nicht mehr, dann driftet es in Blödsinn ab, Hauptsache weiter oder aber ein Ende, egal wie, bloß weg…
Wow. Das Ende des Mangas Chainsaw Man ist dann ja wohl kaum wert angeschaut zu werden.
Als persönlich von einer Fehlsichtigkeit Betroffener ging es mir schon derbe auf den Zeiger, dass er sein Auge hergeben muss. Ein eingeschränktes Sichtfeld und der Verlust des räumlichen Sehens erschwert manche Arbeiten, wie zum Beispiel die Dämonenjagd erheblich. Somit ist das aus rein finanzieller Sicht, ähm… ziemlich kurzsichtig.
Aber ok. Da dem Autor wohl die Einsicht fehlte, die Schwere solch einer Einschränkung zu erkennen, kann ich darüber hinwegsehen.
Gerade Animes sind ja voll von einäugigen Helden.
Aber Zeitreise-Blödsinn und “Das ist eigentlich alles gar nicht passiert” im Bundle? So einen Verlauf der Story kann ja keiner mitanschauen.
Hoffentlich bekommen wir beim Anime ein alternatives Ende zu sehen.
PS: Wer Wortwitze findet, darf sie behalten. 😎