Eine Mischung aus Drogentrip und Horror-Serie. Der Devilman auf Netflix ist eine Erfahrung, wie es kaum eine zweite gibt.

Devilman: Crybaby
Alternative Namen: /
Genre: Action, Horror
Episoden: 10
Worum geht es? Teufel können in der Welt nur dann in Erscheinung treten, wenn es ihnen gelingt, einen menschlichen Wirtskörper zu befallen. Doch manche Menschen sind stark genug, diesen Dämon in die Schranken zu weisen und seine Kräfte zu nutzen – sie werden dann zu einem „Devilman“.
Genau so geschieht es Akira, der seinen alten Freund Ryou auf einer Ermittlung begleitet und dabei eine wilde, orgiastische Feier unterwandern will. Doch diese Feierlichkeit entpuppt sich regelrecht als schwarze Messe, auf der Teufel versuchen, die Kontrolle über Menschen zu erlangen und sie in Dämonen zu verwandeln. Akira kann dieser Verwandlung standhalten und erlangt die Kraft, sich gegen die anderen Teufel zu wehren. Eine Kraft, die er künftig noch häufig brauchen wird. Allerdings wird der Konflikt zwischen ihm und dem Teufel in seinem Inneren immer stärker und schon bald droht er, den jungen Mann zu überwältigen …
Was macht Devilman: Crybaby so besonders? Devilman: Crybaby hat einen einzigartigen Zeichenstil und eine recht düstere und hart dargestellte Grausamkeit fangen den Charakter der Teufel wunderbar ein. Die Serie fühlt sich teilweise wie ein abgefahrener Drogentrip an, in der düsterste Dämonendarstellungen miteinander verschwimmen und die Motivation von Charakteren nicht ganz ersichtlich ist. Doch wer sich darauf einlassen kann, erlebt hier einen spannenden Anime mit tollem Soundtrack und einer Story, an die man noch lange zurückdenkt.
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