Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie denn die Feinde in RPGs schmecken, wird die Antwort finden. Aber ob man die auch hören will?

Delicious in Dungeon
Alternative Namen: Dungeon Meshi, Dungeon Dining
Genre: Abenteuer, Fantasy, Comedy
Episoden: 24
Worum geht es? Der Abenteurer Laious Touden hat sich vorgenommen, sich tief in den Dungeon vorzuwagen, um eine gefallene Gefährtin zu retten und wiederzubeleben, bevor die im Bauch eines Drachen vollständig verdaut werden kann. Zusammen mit seiner kleinen Truppe dringt er dabei immer tiefer in die Katakomben und fantastischen Welten vor, die von allerhand Monstern besiedelt sind.
Doch die Monster machen das Vorankommen schwierig, können aber ein anderes Problem lösen: Die mangelnde Nahrung. Denn wer so tief in den Dungeon vordringen will, muss die sonderbaren Kreaturen zu Lebensmitteln verarbeiten. Aus so manch einem grausigen Monster lässt sich ein wunderbares Menü zaubern, das den Helden noch einmal Kraft verleiht, ein klein wenig tiefer in den Dungeon vorzudringen …
Was macht Delicious in Dungeon so besonders? Das Genre rund um Heldengruppen, die tief in Dungeons eindringen, könnte sich durch den Isekai-Boom ein wenig ausgelutscht anfühlen. Doch Delicious in Dungeon geht hier andere Wege und baut eine stimmige Welt voller interessanter Kreaturen auf, die miteinander verbunden sind und eine starke Immersion bieten. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass der Anime in der zweiten Hälfte in eine recht düstere Richtung abdriftet, die den Humor des Anfangs ein wenig vermissen lässt – zumindest temporär.
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Kommentare
Ich bin schon immer Ein Freund fantastischer Stoffe gewesen, aber für mich muss jede Geschichte in ihrer Fantasie trotzdem einer eigenen Logik folgen. Solche Kindergeschichten, also Geschichten über Kindergestalten, nicht für Kinder, sind allerdings in jeder Beziehung unlogisch, und nichteinmal in einem fantastischen Universum denkbar. Kindliche Gestalten vermehren sich nicht, woher kommen die also, und dann auch alle im gleichen Alter, niemand kümmert sich um etwas, was zum Überleben wichtig ist, Ernährung, Aufrechterhaltung der Gesellschaft usw., im Gegenteiln wird da auch meist noch gekämpft, was bedeuten müsste, das die “Bevölkerung”, die eh schon nichts für ihren Lebensunterhalt tut, auch noch weniger wird. Mir fällt da immer Grönemeyers “Kinder an die Macht” ein, eine tatsächlich gruselige Vorstellung, denn Kinder sind keine tolerante, immer nette Gesellschaft, ohne Anleitung und Führung sind sie in kürzester Zeit chaotisch zerstritten und einzelnen Alpha-Kindern ausgesetzt, wenn niemand Regeln vorgibt und durchsetzt, und wovon sollten sie Leben
… hast du die Serie gesehen?
Die Walkinder war so ein guter Anime. Schade, dass es nicht mehr Folgen bekommen hat. 😭