Alfred J. Kwak
- Originaltitel: Ahiru no Quack
- Erscheinungsjahr: 1989
- Animationsstudio: Telecable Benelux, B.V., VARA, Televisión Española, TV Tokyo, ZDF
Worum geht es? Die Geschichte des jungen Entenkükens basiert auf einem Musiktheaterstück des niederländischen Liedermachers Herman van Veen. Zu Beginn der Serie befindet sich Alfred noch ungeschlüpft in einem Ei. Seine gesamte Familie wird von einem Auto überfahren, als sie eine Straße überqueren will.
Alfred überlebt als einziges Ei und wird von Henk, einem Maulwurf, gefunden und ausgebrütet. Er zieht die kleine gelbe Ente als liebevoller Ziehvater auf. Alfred wächst daran und erlebt Abenteuer, die ungewöhnlich für eine Kinderserie sind. Es geht nicht nur um Spaß, sondern auch um ernste Themen wie Walfang, Umweltverschmutzung, Armut in Afrika und Doping im Sport. Sogar der Nationalsozialismus ist ein Thema in der Serie.
Was gibt es Spannendes zu wissen? Für die Serie wurden einige Folgen gestrichen, zusammengekürzt oder auch neue Episoden erfunden, wie im Harald Siepermann Archiv zu lesen ist. Eine dieser erfundenen Episoden drehte sich um eine Ente namens Michael Duckson, die wirklich vom legendären Popstar Michael Jackson gesprochen wurde. In der deutschen Version wurde sie von der deutschen Stimme von Michael Jackson übernommen.
Wieso sieht man den Serien nicht an, dass sie Animes sind? Wenn ihr aufgepasst habt, hättet ihr feststellen können, dass viele der Serien von Nippon Animation produziert wurden. Das Animationsstudio hat sich zu dieser Zeit darauf spezialisiert, westliche Kinderliteratur zu adaptieren.
Für sie war es das Ziel, die Geschichten für ein internationales Publikum zu adaptieren. Der typische Animelook, den ihr kennt, wurde erst in den Achtzigern und Neunzigern so dominant. In den Siebzigern war der Stil der japanischen Animation noch vielfältiger und experimenteller.
Die Serien wurden oft in Kooperation mit europäischen Sendern finanziert oder zumindest fest für den Export eingeplant. Man wollte also nicht asiatisch wirken, sondern so, als käme die Serie direkt aus der Region der jeweiligen Buchvorlage.
Es gab noch andere Fernsehsender, die Animes im Programm hatten. Einer davon ist der Sender VIVA, der eigentlich für seine Musik-Clips bekannt war. Doch abends verwandelte sich der TV-Sender in ein wahres Anime-Paradies. Welche japanischen Serien dort liefen, erfahrt ihr hier: 5 Animes, die beweisen, dass VIVA nicht nur für Musik gut war
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Was ist denn mit “Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen” (1980)
Captain Future vermisse ich. Obwohl Sie für den Deutschen Markt umgeschnitten wurden und so. Aber es hat seine Wurzeln aus Japan
Königin der 1.000 Jahre … Okay, ich habe es selbst niemals geschaut
und dann gabs einen ähnlich Zeichenstill wie die Königin der 1.000 Jahre nur mit einem “Prinzen” auf einem Pferd oder so. glaub das hiess irgendwas mit “Rose” im Namen
Sailor moon, Dragonball und Naruto waren dann offensichtlich zu erkennen das Sie Japanische Ursprung hatten (Animation)
obwohl bei uns auch einige Französische “Animes” gab. Z.b. eins über den Menschlichen Körper
Au ja, das sind auch richtig gute Beispiele! Auch alles aus der frühen Kindheit 😍Wobei Königin der 1000 Jahre und Captain Future schon ein weeeenig wie eine Mischung aussahen, das ging schon in die Richtung. Aber definitiv nicht so krass wie bei Sailor Moon und Naruto 🙂