2 Spieler lieben ihr MMORPG so sehr, dass sie es retten, als die Abschaltung droht

Gensokishi Online Magier Titelbild

Viele Spieler mussten bereits die schmerzliche Erfahrung machen, dass ihr liebstes MMORPG abgeschaltet wurde. Zwei Spieler aus Japan wollen das jedoch nicht so weit kommen lassen und haben beschlossen, ihren Titel zu retten.

Um welches Spiel geht es? Gensokishi Online ist ein MMORPG, das vor allem den asiatischen Markt angesprochen hat. So gibt es mit NFT und Metaverse gleich zwei Worte, die unsere Leser auf MeinMMO gar nicht gerne hören.

Doch auch wenn das Play2Earn-MMORPG wohl nicht der Traum der westlichen Spieler ist, hat sich das Spiel über die Jahre eine Fan-Base aufgebaut. Noch bevor man mit dem MMORPG Geld verdienen konnte, setzte das Spiel seit 2012 auf Mittelalter-Fantasy mit vier unterschiedlichen Klassen und süßen Charakteren.

Als eines der ersten Mobile-MMORPGs lockte es laut den Entwicklern über 8 Millionen Spieler weltweit an und zwei davon werden jetzt ganz wichtig.

Es gibt keinen offiziellen Trailer, aber auf YouTube könnt ihr einen Eindruck vom Spiel erhalten:

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Spieler retten MMORPG

Wie steht es um das MMORPG? Eigentlich sollte Gensokishi Online zum 30. April 2026 schließen, doch zwei Spieler haben das nicht akzeptiert. Die Gamer der Gilde „Hanabite“ haben aus ihrer Gilde das Hanabite-Unternehmen gegründet, mit dem Vorhaben, das Spiel vor der Abschaltung zu retten.

Die beiden meinten es so ernst, dass sie die Entwickler von MetaP zu Verhandlungen aufriefen, die tatsächlich geglückt sind. Während unklar ist, unter welchen Bedingungen die Entwickler bereit waren, ihr MMORPG an die neue Führung zu übergeben, so stirbt Gensokishi Online doch nicht im April 2026.

Auf der offiziellen Website erklären die Entwickler, dass sie das Spiel an das Fan-Unternehmen übertragen. Entsprechen können die Spieler sich auf den Fortbestand freuen.

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Wie geht es für das MMORPG weiter? In der Ankündigung auf genso.game wurden konkrete Meilensteine für den Neustart des Spiels dargelegt: Ein formeller Vertrag soll zwischen Ende April unterzeichnet werden; die Entwicklung eines neuen Plans soll Mitte Mai beginnen und soll zwischen August und September abgeschlossen werden.

In der offiziellen Ankündigung wurde zudem darauf hingewiesen, dass dieser Zeitplan je nach dem tatsächlichem Fortschritt angepasst werden kann. Im Fokus der Gespräche stehen wohl Pläne, die Betriebskosten zu senken und die Rentabilität zu steigern.

Das MMORPG soll sich also selbst tragen können und mithilfe der neuen Besitzer wieder auf die Beine kommen.

Dass ein MMORPG von den eigenen Fans gerettet wird, ist extrem selten. Die meisten MMORPGs gehen einfach offline, wenn es sich nicht mehr für ihre Betreiber lohnt – vor allem dann, wenn es nur ein Port aus Asien ist. Ein Titel steht zwar vor dem Aus, doch auch hier könnte es die Rettung geben: Die Macher von Rust wollen New World immer noch kaufen, Ex-Entwickler von Amazon erklärt, was dafür nötig ist

Quelle(n):
  1. 17173.com
  2. genso.game

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