Neues Zeitlimit im Xbox Game Pass ist so dreist, dass Spieler es zunächst für einen Witz halten

Xbox Game Pass Cloud Limit Titelbild

In einem neuen Update kündigt das Xbox-Team von Microsoft an, dass der Game Pass eine Änderung erhalten wird, die vor allem das Cloud-Gaming-Angebot betrifft. Die Nachricht klingt für die Community so dreist, dass sie es zunächst für ein Meme hält, bis sie kapiert: Das ist 100 % echt.

Was für eine Änderung wird eingeführt? Microsoft hat mit einem Xbox-Wire-Post bekanntgegeben, dass sie ab November die Art und Weise ändern werden, wie Cloud-Gaming im Xbox Game Pass enthalten ist. Zukünftig wird die Dauer, die man Cloud-Gaming im Game Pass nutzen kann, je nach Abo auf eine feste Stundenanzahl limitiert:

  • Game Pass Ultimate: 15 Stunden pro Monat (im Abo: 20,99 Euro)
  • Game Pass Premium: 10 Stunden pro Monat (im Abo: 12,99 Euro)
  • Game Pass Essential: 5 Stunden (im Abo: 8,99 Euro)

In der Ankündigung fügen sie hinzu, dass sie davon ausgehen, dass diese bevorstehende Änderung ca. 4 % der Game-Pass-Abonnenten betreffen wird. Der Grund für diese Änderung: Die Bereitstellung für Cloud-Gaming würde teurer werden und durch die Limits wollen sie den Dienst weiterhin anbieten und in die Leistung investieren. 

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Änderung ist so dreist, dass es fast als Meme verstanden wird

Was sagt die Community zu dieser Änderung? Als die Nachricht auf Reddit ankommt, denken Spieler zunächst, dass es sich dabei um ein Meme handelt, keine wahre Nachricht. Dass das Cloud-Gaming eine Limitierung erhalten habe, war sich der Nutzer mit dem Top-Kommentar bereits bewusst, doch die Grenze wirkte einfach zu dreist, um kein Witz zu sein:

„15 Stunden im Monat sind doch der Wahnsinn, Junge. Ist das echt oder wurde das nur für das Meme übertrieben dargestellt?“

Es handelt sich jedoch um kein Meme. Auf xbox.com ist das Zeitlimit mitsamt Abo-Tiers bereits live:

„Das ist so ein wilder Move“, schreibt grimbandango, „Sony und Microsoft spielen ihr ganz eigenes Spiel, bei dem es darum geht, wer die meisten Kunden verlieren kann.“

Die 15 Stunden pro Monat, und das im teuersten Abo-Modell, reichen für viele intensivere Gamer nicht aus, geschweige denn die günstigeren Angebote mit 10 oder 5 Stunden. Wenn man den kürzeren Monat von 30 Tagen nimmt, umfasst das teuerste Angebot eine tägliche Spielzeit von 30 Minuten, die von der Community einfach nur belächelt wird. Das reicht nicht einmal, um zumindest ein umfangreicheres Spiel im Monat über Cloud durchzuspielen.

Aber, kein Problem. Xbox bietet dafür an, dass man sich nachträglich noch mehr Zeit nachkaufen kann. Kein besonders würdevoller Schachzug, wie die Community findet.

Unterm Strich mutiert der Cloud-Service damit zu einer Alternative, die eigentlich nur noch dafür da ist, um ohne Installation mal kurz in ein Spiel reinzuschauen, bevor man es tatsächlich runterlädt oder aus der Wunschliste kickt.

Was haltet ihr von diesen Änderungen? Ist es einfach nur dreist? Oder ist es gar nicht so dramatisch, wenn dieses Angebot sowieso nur von knapp 4 % der Game-Pass-Abonnenten genutzt wird? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! Wie es um den Game Pass steht, haben wir uns genauer angeschaut: Der Xbox Game Pass ist gescheitert und es gibt keine Lösung

Quelle(n):
  1. xbox.com
  2. Reddit

Kommentare

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2 Kommentare
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themrc

Aluthutmodus an.

Die wollen so Cloud Gaming einfach abschaffen, ohne es direkt abzuschaffen. Die geringe Menge an Leute, die den Dienst nutzen (der ohnehin nie wirklich Fuß gefasst hat, siehe Stadia), einfach aufgrund der horrenden Kosten vergraulen, dann muss man sich nachher nicht vorwerfen lassen, man hat es ersatzlos gestrichen.

Aluhutmodus aus.

Gummipuppe

Es liest sich wie das 1×1 der aktuellen Speicherkrise, das Geld wird woanders verdient. Soweit ich die Zahl richtig im Kopf habe, nutzt sowieso nur ein sehr niedriger, im einstelligen Bereich, Prozentsatz das Cloud Gaming – mit dem Move wird es dann zu einer vollständigen Totgeburt und sie können es beerdigen. Xbox und Sony tun aktuell alles, um einen das jahrzehntelange Hobby vollends madig zu machen.

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