WoW: Das „World First“-Race beginnt – Die Profis in Amerika starten früher als wir

WoW: Das „World First“-Race beginnt – Die Profis in Amerika starten früher als wir

Das Wettrennen darum, wer die beste Gilde in World of Warcraft ist, beginnt erneut. Wir zeigen, wie ihr live zuschauen könnt.

Obwohl World of Warcraft Midnight bereits seit einigen Wochen live ist, startet das „richtige“ Endgame erst jetzt – mit dem Release des mythischen Schwierigkeitsgrades für die Raids und der „Mythisch+“-Kategorie bei den Dungeons. Genau dieser Zeitpunkt ist heute – zumindest in den USA. Für uns kommt die Freischaltung erst morgen (25.03.2026), aber schon heute beginnt die Berichterstattung rund um das World First Race – und die US-Gilden können ihren Vorsprung nutzen.

Warum ist dieses Rennen besonders? Das erste World First Race von WoW: Midnight bringt gleich ein paar Besonderheiten mit sich, die es von anderen Rennen der Vergangenheit unterscheidet. Das sind vor allem:

  • Viele Addons sind nicht mehr zulässig. Gerade starke Addons wie „WeakAuras“ gehören der Vergangenheit an und können nicht mehr benutzt werden.
  • Es gibt 3 Raids mit unterschiedlich vielen Bossen (1, 6 und 2), sodass an mehreren Fronten an Fortschritt gearbeitet werden kann.

Wie wird der Gewinner ermittelt? Das wird wohl Auslegungssache sein. Da es drei unterschiedliche Raids gibt, könnte es theoretisch für jede Raid-Instanz einen eigenen Gewinner geben. Gemeinhin gilt aber der finale Kampf im Marsch auf den Sonnenbrunnen, also „Anbruch der Mitternacht“ („Midnight Falls“) als der letzte Boss, der das Rennen entscheiden wird.

Method, Team Lidquid und Echo wollen den Sieg

Wo kann man zuschauen? Falls ihr den Profis live dabei zuschauen wollt, wie sie versuchen, die härtesten Bosse in World of Warcraft zu bezwingen, könnt ihr hier in die Live-Streams reinschauen, sobald diese verfügbar sind:

Was ist das Problem am World First Race? Schon seit vielen Jahren gibt es die Beschwerde, dass das „World First Race“ nicht vollkommen fair abläuft. Das liegt daran, dass dieses Rennen von Blizzard nicht offiziell unterstützt wird. Aufgrund unterschiedlicher Zeiten bei den Wartungsarbeiten fangen die Spieler in Europa und den USA zu verschiedenen Zeitpunkten an. In der Regel haben die amerikanischen Spieler hier einen zeitlichen Vorsprung von rund einem halben Tag.

Allerdings gibt es auch keine einfache Lösung für das Dilemma, denn wenn man einfach „die Zeit bis zum Kill“ nehmen würde – also bei den Europäern 12 Stunden abzieht – ist das auch nicht gerecht. Denn in vielen Fällen haben die Amerikaner noch mit Bugs zu kämpfen, die dann in der EU bereits behoben sind. Außerdem profitiert der zweitplatzierte in der Regel davon, dass sie die Strategien des Siegers nachahmen können.

Doch auch trotz dieser kleinen Ungereimtheit erfreut sich das „Race to World First“ immer großer Beliebtheit und wird von Fans auf der ganzen Welt verfolgt. Mal sehen, wie lange es dieses Mal dauert, bis alle 9 Bosse des ersten Raid-Tiers im Dreck liegen.
Falls ihr selbst auch mythisch Raiden wollt, aber es mit der Ausrüstung noch nicht ganz reicht, haben wir hier 5 Tipps, mit denen ihr auch 11er-Tiefen spielend leicht bewältigt.

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