WoW: Pakte in Shadowlands bereiten den Spielern Sorgen – daran liegt’s

Pakte sind ein wichtiges Thema in WoW: Shadowlands. Aber genau deshalb kritisieren viele Spieler, dass der Wechsel schwer wird – wobei er das zu Beginn gar nicht ist.

Eines der großen Features von World of Warcraft Shadowlands werden die vier Pakte. Spieler lernen alle vier Fraktionen im Laufe der Story kennen, müssen sich auf der Maximalstufe 60 allerdings für einen Pakt entscheiden. Das bringt nicht nur kosmetische Belohnungen, sondern auch besondere Kräfte. Genau das ist den Spielern aber ein Dorn im Auge.

Warum gibt es so viel Kritik? Pakte sind weitaus mehr als nur eine kosmetische Entscheidung. Jeder Pakt bringt 2 besondere Fähigkeiten mit sich – eine davon ist für alle Spieler des Paktes gleich, die zweite ist für jede Klasse spezifisch. Hinzu kommen weitere passive (und teilweise aktive) Boni wie Seelenverbindungen, die zusätzliche Stärken gewähren.

WoW Shadowlands Covenant Pakt Rüstung
Pakte geben viel Zeug – wie etwa coole, stylische Rüstung.

Weil die Charakterstärke so direkt an den Pakt gekoppelt ist, haben viele Spieler die Sorge, dass es quasi für jede Klasse einen „Pflichtpakt“ gibt, der die mathematisch beste Antwort liefert. Deshalb wünschen sich einige Spieler, dass man frei zwischen den Pakten hin und her wechseln kann, so wie es etwa bei Talenten der Fall ist.

So hat Blizzard es vor: In einem Interview auf Twitch erklärte Morgan Day von Blizzard, dass das Wechseln eines Paktes gar nicht so kompliziert ist – zumindest zu Beginn. Wenn man sich etwa für die Nachtfae entschieden hat, dann kann man relativ problemlos etwa zu den Kyrianern wechseln und sich so einem anderen Pakt anschließen. So kann man einen anfänglichen Fehler ausgleichen und sich noch einmal umentscheiden.

Das Problem entsteht erst, wenn man erneut zu den Nachtfae wechseln möchte. Wer einmal einen Pakt verlassen und damit quasi einen Schwur gebrochen hat, der wird nur mit viel Aufwand wieder Zugang zu diesem Pakt bekommen. Wie hoch dieser Aufwand genau ausfällt, ist noch nicht klar.

In Ardenweald trefft ihr auf die Nachtfae – auch die haben einzigartige Boni im Gepäck.

Blizzard sieht das Problem nicht, dass ein Pakt alle anderen ausstechen könnte. Die Pakte sind mehr als nur ihre beiden Fähigkeiten, sondern haben durch Seelenbindungen und weitere Systeme (wie den Conduits) noch zusätzliche Boni. Diese sollen so vielfältig und gemischt ausfallen, dass es nur in seltenen Fällen eine „beste Antwort“ gibt. Sollte während der Alpha doch ein Pakt als „der beste“ für eine Klasse gelten, passt man die Fähigkeiten und Boni

Was haltet ihr von diesem System? Ist es gut, dass man sich als Spieler mal wieder für etwas richtig festlegen muss? Oder ist dies Müll und hat in einem MMORPG nichts verloren?

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Karanios
1 Monat zuvor

Dank Theorycrafting wird es zwangsläufig einen Pflichtpakt geben, genauso wie es zu allem außer Transmogs ein Pflicht-Dings gibt, um besonders effektiv zu sein.

Das gibt es bei Ausrüstung, bei Talenten, priorisierten Ruffraktionen, Garnisonsgebäuden, Ordenshallenaufwertungen etc.

Julian
1 Monat zuvor

Wird doch eh alles heißer gekocht als gegessen.
Wie sehr sich die Zahlen am Ende unterscheiden, kann man eh erst beurteilen wenn shadowlands live ist daher versteh ich das rumgeheule ehrlich gesagt überhaupt nicht.
Am Ende reden wir hier vielleicht von 2-5% wenn überhaupt.
Wer schlecht spielt wird mir den pakten auch nicht zum hyper-DD.
Ständig muss an irgendwas gemeckert werden, dass nervt eigentlich viel mehr.
Ich kann mich noch an das dilemma rund um widerhallende leere entsinnen, als unser boomkin bewusst nichtmehr mit mir als Tank in M+ wollte weil widerhallende leere auf einem dudu tank (vor dem nerf) immens den dmg geboosted hat statt froh darüber zusein, dass auch tanks nun mehr zum erfolgreichen intime beitragen können.
Hauptsache halt Rumgenörgelt aks der nerf dann kam war er auch unzufrieden weil ich aks tank auf einmal weniger Schaden gemacht hab. Wer die Logik darin findet darfsie behalten.

N0ma
1 Monat zuvor

Die Charakterstärke an den Pakt zu koppeln ist auf jeden Fall eine schlechte Idee. Damit sind Probleme vorprogrammiert. Was macht man zB wenn sich nach einem Patch oder Balancing Sachen ändern. Mal eben umskillen will man ja erschweren.
Besser wäre die Paktskills auf Sachen zu legen wie CC oder Convenience.

Unbekannt
Unbekannt
1 Monat zuvor

Würde mich mal interessiere,wie viele Spieler von WoW überhaupt so ein Drama um solche Sache machen.

Das WoW Forum würde ich nun nicht als repräsentativ bezeichnen,da wird überwiegend nur geheult,normal dürfte es WoW schon seit vielen Jahren gar nicht mehr geben,wenn alle Spieler so wären.

Ich wette die allermeisten WoW Spieler entscheiden einfach nach ihren persönlichen Geschmack und Wählen nicht z.B. ein bestimmtes Volk oder hier Pakt,nur um 5% (nur irgendeine Beispielzahl) mehr Schaden zu machen.

Mir währe es z.B. völlig egal wenn Gnome durchgehend 25% mehr Schaden machen,ich finde das Volk gräslich und würde die niemals spielen. mrgreen

Den Pakt werde ich also auch nach meinem persönlichen Geschmack wählen smile

Lauta
1 Monat zuvor

2-3 % Unterschied wirken sich für den normalen Spieler nicht aus. Probleme macht das System wenn der Unterschied am Ende 5+% ausmacht. Und damit ist es ein Problem für Spieler die am Raiden sind oder hohe Mythic+ machen.
Was mich persönlich stört ist, mich auf eine Truppe festzulegen. Hilfe brauchen alle 4 Gruppen aber ich soll mich auf eine Festlegen ist echt Käse. Hätten sie aus dem System lieber 4 Fraktionen mit unterschiedlichen Daylies gemacht wie z.B in MOP.

Scaver
1 Monat zuvor

Es wird IMMMER den EINEN mathematisch besten Pakt geben. Wer darauf abfährt und 100% rausholen will bei World First Rennen, der wird zu „dem einen“ Pakt gezwungen.
Für alle anderen dürften die Unterschiede aber sicher kaum so drastisch ausfallen.
Vor allem will Blizzard das Pakt Hopping unterbinden und das finde ich auch gut. Man muss halt wissen, wonach man seinen Pakt auswählt.
Und die Vorteile sollen so Balanced werden, dass der Unterschied innerhalb der selben Klasse maximal mathematisch berechenbar ist, aber nicht bzw. kaum zu spüren. So zumindest der Plan von Blizzard. Alpha und Beta macht das auch möglich, wenn man ordentlich testet und konstruktives Feedback abgibt.

Ich werde auch schauen, welcher Pakt mir für Raids die meisten Vorteile bringt. Allerdings zu den Nekrolords werde ich mit meinen Verstärker auf gar keinen Fall gehen. Und wenn ich da 100% mehr DPS fahren würde, wäre es mir egal (aber dann wäre das System und die Erweiterung eh für’n Popo).
Neben dem reinen DMG/DPS Vorteil (durch Fähigkeiten, Seelenbindungen etc.) spielen für mich auch 2 weitere Punkte eine entscheidende Rolle:
1. Inwiefern verändern die Skills und Seelenbindungen die Spielweise der Klasse.
2. Wie sehen die Pakt Sets für meine Klasse aus.

Diese 3 Punkte werde ich dann subjektiv für mich bewerten und den für mich schönsten Pakt aussuchen.

N0ma
1 Monat zuvor

Wenns max 1% Unterschied ist wärs mir egal. Bei dem was so gebalanced wird glaub ich da aber eher nicht dran.

Knusby
1 Monat zuvor

Was ist wenn man auf einem Charakter verschiedene Specs gespeitl werden? Muss man dann vor jedem Boss wenn man umskillen will erst 1h Bündnis wieder aufbauen, wenn jeweils n anderer Packt besser ist?

DDog
1 Monat zuvor

Ich kenne keinen Spieler in meinem Umfeld, der irgendein Talent/Bonus/Azerit-Trait/Essenz nutzt, weil es cool ist oder angenehmer zu spielen, auch wenn es mathematisch (deutlich) schlechter ist. Man kann die Fähigkeiten von den Pakten gar nicht ausbalancieren, wenn man eine gewisse Vielfalt erreichen möchte. Das hat bei Azerite-Traits und Essenzen schon nicht geklappt. Von dem Desaster mit Corruption-Effekten braucht man gar nicht erst reden. Selbst die Gewichtung der Sekundärwerte ist schon wieder absurd aus dem Ruder gelaufen.
Am Ende wird es doch darauf hinauslaufen, dass die Paktfähigkeiten mit jedem großen Patch neu verschlimmbessert werden und man dann (ggf sehr aufwändig) den Pakt wechseln „muss“.

Scaver
1 Monat zuvor

Also ich habe gerade in Daza nicht mit den BIS Azerit gespielt, sondern mit einem mahtematisch schlechteren.
Unterm Strich habe ICH damit aber mehr Dmg gemacht, da ich mit der Spielweise mit dem mathematisch besten Azerit Trait nicht klar kam und ihn dann auch kategorisch abgelehnt habe.

Klar, ich bin kein Spieler in deinem Umfeld. Was ich damit aufzeigen will ist nur: Weil man das mathematisch beste Setup hat, kann man es noch lange nicht nutzen und auch wirklich alles raus holen. Wenn dem so wäre, würden diese Leute alle in den World First Rennen in den Top 3 mitspielen!

Unbekannt
Unbekannt
1 Monat zuvor

Ich habe bisher kaum Leute kennengelernt,die irgendeine Fraktion oder sonst irgendwas nur deswegen ausgewählt haben,weil sie irgendeinen kleinen Boni dadurch bekommen.

Ein Freund von mir,den ich vor Jahren zu WoW überredet habe,hat einen Ork Krieger als Main,er ist nicht nach irgendwelchen Boni gegangen,sondern weil er die Orks schon in Warcraft 3 mochte,was wir zuvor immer gespielt haben und weil er den Krieger als Klasse interessant fand.

Bei anderen Chars sieht es auch so aus.

Trotzdem schafft er mit seiner Gilde auch Problemlos Mythic+ .

Bei Raids und PVP ist Teamplay viel wichtiger,es bringt nichts wenn die Leute z.B. durch Völker-Klassen Kombinationen 1.000.000 dmg machen,wenn sie kopflos rumlaufen und einer nach dem anderen gekillt wird.

Damian
1 Monat zuvor

Die Pakte stellen doch eine großartige Möglichkeit dar, das Spielerebnis wieder zu individualisieren.
Gerade für Twinker (und ich denke , dass sind 90% der Spieler!) erhöht dies enorm den Wiederspielwert und es kommt deutich langsamer Langeweile auf…
Ich verstehe nicht, wie man sich gegen unterschiedliche Optionen aussprechen kann…

Nico
1 Monat zuvor

Lies doch mal. Das Problem zurzeit ist. Das die Spezialisierungen der einzelnen klassen so sind das es nur 1 Pakt gibt der lohnenswert ist. außer man macht vorranging pvp, dann gibt es auch ne alternative

Scaver
1 Monat zuvor

Naja, aktuell ist es eben NICHT so… man vermutet es nur. Denn in der Alpha sind noch gar nicht genug Inhalte (wie z.B. die Raids) vorhanden, um das effektiv testen und berechnen zu können.
Zudem sagt Blizzard, dass an den Fähigkeiten noch gearbeitet wird und NICHTS davon final ist. Dazu ist Blizzard aber auf Feedback angewiesen und nicht auf rumgejammer.

Und diesmal geht es effektiv um 1-2 Skills pro Klasse und Pakt die man Balancen muss. Das ist wesentlich einfacher, als bei den Azerit Traits oder Essenzen, von denen es ja wesentlich mehr gibt.

Nico
1 Monat zuvor

klar wird das getestet, an puppen etc…

Feedback gibt es ettlich viel im entsprechenden Forum, Daher unterstell niemanden was von dem du selbst keine Ahnung hast. Und das es einfacher zu balancen ist, ist auch dummfug, azerit traits waren extrem oberflächlich die meisten sogar bei vielen klassen die gleichen.
Und bei shadowlands kommen dann noch die passiven pro pakt dazu.

Und klar können sich skills noch ändern, aber die werden niemals komplett neu überarbeitet so das ein neuer skill reinkommt, es ist doch maximal noch 1 halbes jahr zeit.

Übrigens zu der twinker theorie von Damian, 90% Twinker? das bezweifel ich. Das mag zurzeit so sein weil viele bonis für twinks etc sind. Aber das ist bei jedem addon so das nach dem letzten content patch die leute mehr twinken. Davor aber sind es viel viel weniger weil Blizzard das twinken kaum fördert.

p1ddly
1 Monat zuvor

Es gibt immer ein rechnerisches Optimum. Das Problem ist, dass die Masse der Spieler meint, dieses rechnerische Optimum ebenfalls nutzen zu müssen. Und das ist einfach nicht der Fall.

Scaver
1 Monat zuvor

Das Problem ist auch, dass sie meinen es nutzen zu müssen, es aber eh nicht können.
In Daza kam ich beim Verstärker mit Primal Primer nicht klar und habe dann auf Strength of Earth gesetzt. Beides veränderte die komplette Spielweise des Verstärkers. Ich habe mit dem mathematischen BIS so schlecht gespielt, dass er sinnlos war. Mit dem 2. Besten Trait habe ich aber mehr Schaden machen können, als jemals mit dem BIS, da mir die Spielweise eher lag.

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