WoW: Sieht so aus, als lässt Blizzard einen Beruf in Shadowlands sterben

Ein Beruf wird in World of Warcraft Shadowlands wohl fallengelassen. Zumindest will Blizzard keine neuen Inhalte dafür bringen.

In der kommenden WoW-Erweiterung werden die meisten Berufe wichtig, denn sie können zur Herstellung von legendärer Ausrüstung beitragen. Ein Nebenberuf dürfte dabei jedoch unter den Tisch fallen. Es sieht ganz so aus, als würden für die Archäologie keine neuen Inhalte kommen.

Was wurde gesagt? Im Interview mit der französischen Seite Judgehype sprach Patrick Dawson von Blizzard kurz über die Archäologie. Er sagte dazu, dass dieser Beruf sich vornehmlich mit den Völkern beschäftigt, die auf Azeroth leben. Folglich wird es in den Schattenlanden keine Erweiterung der Archäologie geben.

Wer also gehofft hat, Relikte der Kyrianer oder Venthyr aus dem Boden zu bergen, der wird in die Röhre schauen.

Gab es das schon vorher? In ähnlicher Form, ja. Zum Ende der Erweiterung „Legion“ hatte Blizzard sich bereits von der Ersten Hilfe verabschiedet und die Rezepte weitestgehend unter Schneidern und Alchemisten aufgeteilt. Ein solches Ende ist bei der Archäologie aber eher unwahrscheinlich. Vermutlich werden schlicht keine neuen Inhalte mehr dafür produziert – zumindest in Shadowlands.

Das Ende der Archäologie? Zumindest kommt nichts Neues.

Cortyn meint: Ehrlich gesagt finde ich es etwas schade, wie sich Archäologie im Laufe der letzten Jahre verändert hat. In Legion war das noch richtig cool – der Beruf hatte einen Sinn. Man konnte alle zwei Wochen eine coole Quest abschließen und bekam eine richtig nette Belohnung. In Battle for Azeroth war das schon deutlich weniger, alles wirkte weitaus liebloser und nur noch wie eine nervige Pflicht, den Beruf überhaupt weiterzuführen. Dass Archäologie jetzt erstmal „auf Eis“ gelegt ist, finde ich schade – aber es ist wohl besser, als ein zweites Battle for Azeroth in diesem Beruf zu bekommen.

Für mich war Archäologie immer etwas Simples, das man schön „nebenbei“ machen konnte zum entspannend – ähnlich wie Angeln. Dass das in Shadowlands wegfällt, finde ich etwas enttäuschend.

Aber wie ist eure Meinung dazu? Habt ihr die Archäologie überhaupt benutzt? Oder werdet ihr den Beruf nicht vermissen?

Quelle(n): judgehype.com, wowhead.com
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Scaver
1 Monat zuvor

Naja man muss ehrlich sagen… so ne richtig große Fanbase hatte Archäologie noch nie.
Das liegt einfach daran, weil die Belohnungen nie wirklich sinnvoll waren. Da war Erste Hilfe ja noch nützlicher.
Klar, Mounts und Spielzeuge sind mal Schick… aber seine wir mal ehrlich. Was keine Verbesserung des Charakters im Endgame bringt, wird von den meisten ignoriert.
Und dass da dann Blizzard keine Zeit und Geld investiert, kann ich irgendwo nachvollziehen.

Nightstalker314
1 Monat zuvor

Sie sollten die Lore&Quest-Komponente mehr ausbauen. Aber wirklich langfristig farmen bringt nicht viel außer es ist darauf ausgelegt 100e Projekte fertigzustellen oder Gold mit Händlerverkäufen zu machen. Da konkuriert man dann aber mit anderen Methoden.

butalive
1 Monat zuvor

Archäologie ist leider seit Legion schon vernachlässigt worden. In Cata fand ich den Beruf gut und hab gern Projekte gesammelt. In WoD war Archy ein schöne Möglichkeit, nebenher EP zu farmen.

Ich befürchte, dass Archäologie entweder nicht weiter verfolgt und ausgebaut wird oder irgendwann ganz entfernt wird. 1. Hilfe lässt grüßen.

Ich hoffe jedoch auf einen Reroll und das Archy nützlicher wird z. B. tolle Rüstungen und Waffen oder dass man auch Währungen finden kann.

Johnny
1 Monat zuvor

Ich fand Archäologie in der ersten eingeführten Form super, hat mir – obwohl ich eigentlich kein Fan von Grind von – echt Spaß gemacht, so dass ich auch relativ fix den „Professor“ hatte.

In MoP haben sie es dann übertrieben, fand ich. Legion hat mir gar nicht gefallen. Immer nur eine Zone als Ausgrabungsgebiet und dann diese (ich nenn sie mal „albernen“) Quests, durch die jeder Hans und Franz durch gefühlt zweieinhalb Ausgrabungen z.B. ein neues Mount „abholen“ konnte… Nee, das war nix für mich.

Aktuell fand ich es wieder okay. Nicht super, aber okay. Die Ausstellungsstücke sehe ich als guten Ansatz, bei dem aber mMn Potenzial verschenkt wurde. Insgesamt war das System im Original „belohnender“, weil man tatsächlich nützliche Dinge ergattern konnte (wie z.B. den accountweiten epischen Caster-Ring) und nicht nur zweieinhalb sinnlose Spielzeuge. Insofern verstehe ich, was du mit „lieblos“ meinst…

In Shadowland hätte es durchaus einige Möglichkeiten gegeben, die Archäologie auch dort weiterzuführen, wenn man gewollt hätte, aber angesichts des Kuddelmuddels“ gerade in den Pakten hat man vermutlich gerade größere Baustellen. Und wenn das mit der lieblosen Gestaltung einen wahren Kern hat, ist diese Entwicklung nur konsequent.

Ich finde es trotzdem schade, ich mag den Beruf…

Reno
1 Monat zuvor

Für mich ist Archäologie gestorben als zu Cata oder war es MoP Zeiten der ganze „Fortschritt“ durch einen Fehler resettet wurde. Und ich habe gefühlt zu der Zeit nichts anderes gemacht als Archäologie… bis zu diesem Zeitpunkt

Hamurator
1 Monat zuvor

Wie sieht es eigentlich generell mit den Berufen aus? Wollte Blizzard die nicht generell überarbeiten nachdem (manche) immer nutzloser wurden?

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