WoW Forever ist mehr als Classic Plus, erweitert Startgebiete und Level-Phase um 1.000 Quests

WoW Forever mehr als Classic Plus

Bei der Ankündigung von WoW: Forever ist nicht ganz klar geworden, was sich tatsächlich alles im klassischen Azeroth ändern wird. Euch erwartet sehr viel mehr als „nur“ ein alternatives Endgame, das vor Burning Crusade einen anderen Weg einschlägt.

Was sind die Unterschiede zwischen WoW: Forever und WoW Classic? Beim Gedanken an eine Classic-Plus-Version von World of Warcraft ging es in der Vergangenheit häufig darum, dass Blizzard auf dem Vanilla-Fundament aufbauen und kurz vor der Öffnung des Dunklen Portals einen anderen, alternativen Weg einschlagen könnte.

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WoW: Forever – Das sind die Besonderheiten von Classic Plus im Trailer

WoW: Forever will aber tatsächlich sehr viel mehr als das bieten. Es soll sich die gesamte Spielerfahrung auf allen Level-Stufen verändern! Das stellten die Entwickler beim letzten WoW-Panel der BlizzCon 2026 mit dem Namen „Found Photographs“ noch einmal deutlich heraus (Quelle: YouTube). Die Ziele der Entwickler für WoW: Forever sind:

  • Eigentlich spannende Figuren aus Azeroth, die im originalen WoW zu kurz gekommen sind, erhalten mehr Liebe und Geschichte.
  • Orte, die zwar erwähnt oder angedeutet werden, aber bisher nicht betretbar waren, öffnen sich erstmals für die Helden von Azeroth.
  • Questreihen oder Geschichten, die im Original abrupt stoppen, nehmen die Autoren auf, um sie zu einem richtigen Ende zu führen.
  • Regionen mit Leben und Quests füllen, die in Vanilla zu kurz gekommen sind oder für die man damals eigentlich geplante Inhalte streichen musste.
  • Eine verbesserte Verbindung von Kontinenten und Zonen durch zusätzliche Häfen (die neue Schiffsrouten ermöglichen).
  • Sehr viel mehr Alternativen und Optionen für die Level-Phase bieten, durch neue Quests, Geschichten und Regionen (insgesamt mehr als 1.000 neue Quests, auf ganz Azeroth verteilt).
  • Das Endgame horizontal erweitern und immer neue Inhalte für Stufe-60-Helden liefern. Dazu gehören die klassischen Raids, aber in spürbar angepasster Form, sowie völlig neue Herausforderungen.
  • Mehr als 600 neue Rezepte erweitern die Berufe vom originalen WoW.
  • Alle Klassen erhalten umfassende Änderungen bei Fertigkeiten und Talenten. Auch die Werte, der Loot, Quest-Belohnungen und Volksfertigkeiten werden für eine verbesserte Balance angepasst. Und es gibt diverse neue Klassen/Volks-Kombinationen.
  • Durch die Himmelsgeborenen landet ein völlig neues Volk in Azeroth, mitsamt eigenem Startgebiet und zugehöriger Questreihe.

Möglich ist das, weil WoW: Forever in seinem eigenen Zeitgefüge völlig losgelöst von WoW Classic existiert. Gleich soll nur das Fundament sein, auf dem die beiden Versionen aufbauen, nämlich auf den Ereignissen aus den Echtzeitstrategie-Spielen.

Ab dem Startpunkt von Vanilla-WoW in 2004 haben die Entwickler von WoW: Forever dann aber die Freiheit, in allen Bereichen alternative Wege einzuschlagen und so eine deutlich veränderte Erfahrung zu bieten. Das beginnt bereits in den alten Startgebieten, in denen euch neue Questgeber, Aufträge, Händler, Klassen- sowie Berufe-Lehrer, Belohnungen und Rezepte erwarten.

Auf unserem YouTube-Kanal von MeinMMO findet ihr ganz frisch ein neues Video, das sich nur um WoW: Forever und die bis dato bekannten Infos dreht. Schaut gern mal rein:

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4 neue Zonen für das alte Azeroth

Was bieten die 4 neuen Zonen? Vor allem mehr Alternativen für die Level-Phase.

  • Zephras Isle ist das neue Startgebiet der Himmelsgeborenen und wird euch Quests bis etwa Stufe 12 liefern.
  • Die Riverglades in den Östlichen Königreichen ist eine neue Level-Zone für Charaktere der Stufen 30 bis 45. Sie bieten damit endlich eine vernünftige Alternative für das Schlingendorntal (und sollen vergleichbar groß ausfallen).
  • Shen’dralas ist ein Level-Gebiet für Charaktere der Stufen 45 bis 55 und liegt südlich von Desolace, auf dem Kontinent Kalimdor.
  • Mount Hyjal gehört zu den für Vanilla-WoW gestrichenen Konzepte und kam erst als Raid in Burning Crusade und dann als Level-Zone mit der Erweiterung Cataclysm ins Spiel. In WoW: Forever erwartet uns die originale Vision der Zone, für Helden der Stufen 55 bis 60. Dort öffnet ab Dezember 2026 der neue 20-Spieler-Raid „Hyjal Summit“ seine Pforten.

Es gibt neue Level-Routen, Geheimnisse, ein komplett anderes Endgame und eine frische Klassen-Meta. Unterm Strich dürfte sich die Spielerfahrung in WoW: Forever damit deutlich von der in WoW Classic unterscheiden. Wie sehr, das erfahren wir in Teilen bereits diese Woche, wenn die Beta startet. Habt ihr Bock auf diese neue, alte WoW-Erfahrung? Verratet es uns in den Kommentaren! Alle Infos zur Testphase findet ihr hier: Die Beta zu WoW: Forever startet bald – Alles zum Release, den Anmeldungen und Einschränkungen

Kommentare

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5 Kommentare
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Sumi

Sorry wenn ich das sage. Auch wenn Sie wieder tolle neue Sache hinzugefügt bei bei dem “WoW Forever”.Es bleibt ein ur-altes Games und die Technik darunter ist keine neue. Wenn man sich nun die neuen “mmorpg” anschaut die rauskommen alle diese haben UE5 meistens schon unter der Haube.
Für mich sieht es einfach so aus als versuche Blizzard mit möglichst wenig Aufwand ein UR-Altes Game neu zu vermarkten obwohl das Verfallsdatum schon längst abgelaufen wäre. Einfach noch sowie Geld wie möglich aus der Kuh melken ist der leitspruch.
Wow hätte schon längst abgelöst werden müssen aber weil in letzten Jahres nichts in dem Bereich raus gekommen ist hat es sich so lange gehalten.Und ich sehe das als verzweifelter versuch mit der Marke noch soviel Geld wie möglich zu verdienen.

Aber sollte sich nun in kürze ändern.z.b am 16.09 kommt neues MMORPG raus “Architect – Land of Exiles” Oder Anfang Oktober Aion2 und es sind noch weitere für nächstes Jahre geplant.
Ist halt meine Persönliche Meinung zu dem Thema.

Huehuehue

anschaut die rauskommen alle diese haben UE5 meistens schon unter der Haube.

Und alle sehen sie dadurch fast gleich aus 😉
Was ja auch einer der großer Kritikpunkt an der gesamten heutigen Spieleindustrie ist – durch die Verwendung der gleichen 2-3 Engines ohne, auch aus Kostengründen, wirklich großem weiteresm eigenen Zutun, hat alles einen srhr uniformen Look und eigentlich wichtige Dinge wie Unterscheidbarkeit und vor allem Unverkennbarkeit geht stark verloren

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Huehuehue

Ich verstehe auch komplett was du meinst, ich persönlich fände es auch gut, wenn Blizzard die Engine mal Updaten würde und die uralte WC3-Engine in die Tonne kloppt. Allerdings ist das nicht so einfach denke ich und benötigt sehr viel Arbeit.

Warcraft: Forever wäre eigentlich eine sehr gut Option gewesen eine neue Engine auszuprobieren, aber die wurde nicht genutzt, vermutlich auch weil die Welt halt auf den Östlichen Königreichen und Kalimdor basiert und die trotzdem viel übernommen haben und sich so einiges an Arbeit einsparen konnten. Außerdem müssten sie, wenn die Engine gut wäre und funktioniert und sie die auf Retail pushen wollen auch die ganzen alten Zonen wie die Scherbenwelt, Nordend usw. alle auch auf die neue Engine updaten und DAS wäre dann einfach der Overkill nehme ich an.

Man muss aber auch dazu sagen, dass Blizzard die Engine schon ordentlich weiterentwickelt hat, vieles was heute Standard in WoW ist war damals undenkbar, zum Beispiel das serverübergreifende Zusammenspielen. Aber trotzallem denke ich auch eine neue Engine hätte Azeroth sicher gut getan, Forever spielt ja sowieso auch in einer alternativen Zeitlinie, diese müsste grafisch nicht 1:1 so aussehen wie Retail wenn man mich fragt, aber da stehe ich mit wenigen anderen alleine dar quasi.

Ich respektiere deine Meinung, und wenn Du meinst das ein Aion2 alleine durch die UE5-Grafikengine besser ist, okay dann ist dem so für dich.

Meine Meinung ist, das WoW nicht alleine deswegen so erfolgreich ist/war weil man keine wirklich moderne Hardware brauchte/brauch um es spielen zu können.
(Retail läuft sogar auf meinem Reserve-Uralt Rechner mit nem i5 quadcore, DDR – 3 RAM und Rtx 1060 graka. Natürlich Alles runtergeregelt, aber es läuft 😆 )

Der Look von Retail, den man sich ja auf Knopfdruck in WoW-Forever auf den Monitor zaubern kann, (soweit ich weiß), sieht schon ganz schick aus.

Apropos UE-Engine, es existiert ein Video auf YT, in dem Ironforge in UE3 oder UE4 gerendert ist.
Ja, sieht schick aus, aber auch ein wenig gruselig.

Zum Artikel:
Ich bin auf neue Infos gespannt, vor Allem wie Blizzard das mit Mods wie Questie, Details, Healbot und WeakAuras handhaben wird. Verboten/erlaubt.

MathError

Aber sollte sich nun in kürze ändern.z.b am 16.09 kommt neues MMORPG raus “Architect – Land of Exiles”

Dieser “p2w” Schrott xD.
Es war knapp einen Monat in Korea die NR.1 mit der jetzt noch geworben wird, jetzt ist es nicht mal mehr unter den Top 50 dort.
Die wollen mit dem Game genau wie du es mehrmals in deinem Beitrag geschrieben hast, den letzten Rest an Geld rauspressen, der koreanische Markt ist versiebt und nun geht es an die Geldbörse vom Westen. 😂 Ohmann, dass du das Game in einem Atemzug mit WoW bringst.

Aion 2 freu ich mich drauf, aber die “p2w” Aspekte sind dort nicht ganz verschwunden, ich habe die asiatische Version Monatelang gezockt und ich bin gespannt auf die “finale” Version nun im Westen.

Was WoW betrifft, klar wollen die Geld von uns, wenn man jetzt das neue Volk weglässt und den Beta Zugang, dann reichen ab Release die Monatskosten, die die meisten WoW Spieler eh zahlen oder sich für die WoW Marke sozsagen for free holen, daher bekommen sie jetzt direkt nicht mehr Geld von uns, als sie sowieso von uns bekommen.
Klar die Enginge ist “alt”, wird jetzt für Forever etwas aufpoliert, es gibt neue Quests, Dungeons, Raids und neue Racials und vieles mehr, glaube wir bekommen genug geboten für unsere monatlichen Abokosten. Ich sehe es trotzdem erstmal kritisch, da ich den “Langzeiteffekt/motivation” noch nicht sehe für ein “forever”.

Zuletzt bearbeitet vor 19 Tagen von MathError
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