Ich hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet ein neues Elfenvolk mein Interesse an World of Warcraft: Forever deutlich steigern könnte. Doch die Himmelsgeborenen haben viel, viel mehr zu bieten als nur blaue Haut und eine schwebende Heimat.
Ich muss gleich mit der Tür ins Haus fallen: Wenn ich in World of Warcraft die Wahl zwischen einem Zwerg und einem Elfen habe, muss ich nicht lange überlegen. Bier statt Wein, Schmiede statt Arkaneum, kurze Beine statt langer Ohren – meine Sympathien sind ziemlich eindeutig verteilt. Umso überraschender ist es, dass ausgerechnet die Himmelsgeborenen ein großes Interesse in mir geweckt haben, als sie von Blizzard offiziell vorgestellt wurden. Ich stelle euch fünf Gründe vor, warum die Himmelsgeborenen ein echtes Highlight in World of Warcraft: Forever sind.
Jetzt World of Warcraft: Forever vorbestellen!1. Die Himmelsgeborenen haben eine reiche Geschichte, die tausende Jahre zurück reicht

Auf den ersten Blick wirken die Himmelsgeborenen, auch Shen’dorei genannt, wie ein neues Volk, das Blizzard für WoW Forever mal so eben aus dem Hut zaubert. Tatsächlich reicht ihre Geschichte aber fast bis zum Beginn der Warcraft-Zeitrechnung zurück.
Ihre Vorfahren waren Rebellen aus Eldre’Thalas, dem heutigen Düsterbruch, die nach dem Krieg der Ahnen flohen. Sie fanden ihre Zuflucht im Himmelswall, der Elementarebene der Luft. Dort gingen sie einen schützenden Pakt mit den Windgeistern ein und wurden über Jahrtausende durch die Elementarmagie ihrer neuen Heimat geprägt.
Die Himmelsgeborenen sind also keine komplett fremde Spezies, sondern ein exiliertes Elfenvolk, das sich passend in die WoW-Classic-Lore einfügt. Deshalb freue ich mich enorm darauf, die Kultur und die lange währende Geschichte der Shen’dorei endlich kennenzulernen.
Jetzt World of Warcraft: Forever vorbestellen!2. Das neue Startgebiet Zephras ist einfach nur atemberaubend

Die Himmelsgeborenen beginnen ihre Reise auf Zephras – und das ist keine verborgene Landmasse, die unverhofft in Azeroth aufgetaucht ist. Ihre Heimat schwebt in Himmelswall, der Elementarebene der Luft. Für die ersten zwölf Stufen bekommt ihr dort ein wahrhaft einzigartiges Startgebiet, das klassische Warcraft-Ästhetik mit der mystischen Architektur des Himmelswalls verbindet.
Zephras steckt zu Beginn von WoW Forever in einer tiefen Krise: Die elementaren Wohltäter der Himmelsgeborenen sind verschwunden, die Pylone, welche die Insel zusammenhalten, versagen und Teile von Zephras fallen Dunkelheit und Verderbnis anheim. Gleichzeitig ringen mehrere Fraktionen um die Zukunft der Insel.
Ich finde das super, weil Blizzard damit ein Startgebiet geschaffen hat, das direkt eine zusammenhängende und ergreifende Geschichte erzählt. Ihr beginnt nicht einfach irgendwo und bekommt zehn Aufgaben zugesteckt, weil ihr eben Level 1 seid. Ihr landet mitten in einer handfesten Krise, bei der ihr ab der ersten Minute alle Hände voll zu tun habt.
Jetzt World of Warcraft: Forever vorbestellen!3. Das neutrale Volk der Himmelsgeborenen kommt mit allerhand Klassen daher

Die Shen’dorei sind zu Beginn neutral gegenüber Allianz und Horde eingestellt, ähnlich wie die Pandaren oder Irdenen beim modernen WoW. Im Verlauf der ersten Spielstunden wählt ihr dann eure Zugehörigkeit zu einer Fraktion. Als Lore-Enthusiast freue ich mich schon jetzt auf all die Interessenskonflikte und Nebengeschichten, die sich dadurch ergeben.
Aber auch spielerisch hat die Wahl der Fraktion Auswirkungen: Himmelsgeborene der Horde folgen stärker ihren elementaren Traditionen und können Schamanen werden. Bei der Allianz steht dagegen das arkane Erbe im Vordergrund, weshalb ihr dort zum Magier werden könnt. Krieger, Jäger, Schurken und Druiden hingegen stehen beiden Seiten offen.
Jetzt World of Warcraft: Forever vorbestellen!4. “Hat da jemand Druiden gesagt?” Die Hüter der Natur sind die wahren Stars bei den Himmelsgeborenen
Ich habe nicht nur ein Faible für bärtige Paladine: Druiden gehören zu den Klassen, bei denen ich mir neue Völker besonders gerne anschaue. Schließlich verändert das gewählte Volk nicht nur das Aussehen der humanoiden Charaktermodelle, sondern vor allem auch die tierischen Gestalten, in die ich mich später verwandle.
Bär, Katze, Reisegestalt und Mondkin bekommen jeweils eine eigene Variante, die sich optisch eindrucksvoll am Himmel- und Elementarthema des Volkes orientiert. Dazu kommen natürlich noch haufenweise eigene Voicelines, Tänze und weitere Ausdrucksformen und Anpassungsmöglichkeiten.
Jetzt World of Warcraft: Forever vorbestellen!5. Die Volksfähigkeiten der Himmelsgeborenen haben es in sich

Das Beste kommt zum Schluss: Auf spielerischer Ebene haben die Himmelsgeborenen ein paar echt heiße Volksfähigkeiten bekommen, die andere Völker (auch die Zwerge unter uns) neidisch machen könnten. Mit „Luftwandeln“ könnt ihr beispielsweise zehn Sekunden lang deutlich langsamer fallen. Dazu kommt mit „Windgesegnet“ ein passiver Bonus auf das Tempo im Nahkampf, Fernkampf und beim Zaubern. Gegen Elementare verursachen Himmelsgeborene außerdem erhöhten Schaden.
Je nach Fraktion kommt noch eine weitere Fähigkeit hinzu. Horde-Himmelsgeborene können mit “Himmelssicht” ihre Bewegungsgeschwindigkeit vorübergehend erhöhen, während Allianz-Himmelsgeborene über „Leylinien lesen“ ihre Regeneration von Lebenspunkten und Mana verbessern können.
Jetzt World of Warcraft: Forever vorbestellen!Ich hätte es nicht für möglich gehalten: Ausgerechnet das neue Elfenvolk hat mich neugierig gemacht
Als jahrzehntelanger Zwergen-Fan hätte ich vor der Ankündigung von WoW: Forever nicht gedacht, dass mich ein neues Elfenvolk vom Hocker hauen könnte. Aber die uralte Geschichte rund um Eldre’Thalas, ihre tiefgreifende Verbindung zu den Elementen und der schwelende Konflikt in ihrer Heimat Zephras haben mich ausgesprochen neugierig gemacht. Wenn dann also World of Warcraft: Forever endlich am 5. November 2026 erscheint, wird mein Zwerg-Paladin sehr wahrscheinlich Gesellschaft von einem Himmelsgeborenen-Twink bekommen.
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