Die Klassen für WoW: BfA sind fast ausbalanciert, die Spieler sind sauer

Mit der ersten Welle der Einladungen für die Beta von WoW: Battle for Azeroth hat Blizzard scheinbar auch gleich das Klassenbalancing beinahe abgeschlossen. Nur noch drei Spezialisierungen werden größere Änderungen erfahren. Die Freude bei den Spielern ist begrenzt.

Nachdem Battle for Azeroth kürzlich aus der Alpha in die Beta überging, wurden bereits die ersten Einladungen von Blizzard verschickt. Einige Spieler können bereits die ersten Versionen des neuen Addons spielen.

Viele der Spieler nehmen sich den Test sehr zu Herzen und helfen bei der Entwicklung oder stellen Fragen dazu. So Nutzer Emrill, der in den US-Foren nach dem Stand der Klassen fragte. Community Manager Kaivax gab darauf eine Antwort, die den meisten Nutzern nicht gefiel.

WoW Battle for Azeroth Aiming

Alle Spezialisierungen sind so weit fertig – außer drei

Auf die Frage hin, ob Blizzard noch an den Klassen arbeite, antwortete Kaivax: “Wir sind beinahe fertig mit den Änderungen an den Rotationen, dem Aussehen und Gefühl der meisten Spezialisierungen.”

Lediglich drei Spezialisierungen sollen in nächster Zeit noch adressiert werden: Unheilig-Todesritter, Frost-Todesritter und Schutz-Paladine. Die meisten Änderungen an den Klassen seien bereits in der Alpha durchgeführt worden und diese Stufe sei soweit abgeschlossen.

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“Ihr macht den gleichen Fehler noch einmal.”

Die Community reagierte darauf verwundert und empört. Der Ton blieb zwar durchgehend sehr sachlich, aber die allermeisten Antworten im betreffenden Foren-Beitrag kritisieren diese Entscheidung von Blizzard.

Einige Spieler führen konkret Probleme anderer Klassen auf, die ohne Änderung noch immer existieren würden. Die meisten jedoch beschweren sich darüber, dass Blizzard kaum etwas geändert habe.

Das Klassen-Design sei einer der größten Kritikpunkte in WoW: Legion gewesen, und mit dem aktuellen Stand der Klassen in der Beta hätte sich nichts geändert. “Ihr macht den gleichen Fehler noch einmal” ist der Tenor vieler Posts.

WoW Legion Artefaktwaffen Ende Cutscene Ashbringer Paladin Magni wowhead

Klassen-Balancing ist iterativ – aber Spieler fürchten Vernachlässigung

Laut Kaivax ist das Balancing der Klassen ein sich immer wieder wiederholender Vorgang, der nur so Erfolg verspricht. Kleinere Änderungen an allen Spezialisierungen wären also noch immer möglich.

Die Kritik der Spieler zeigt allerdings, dass kleinere Änderungen nicht reichen, und einige Klassen noch einmal aufs Reißbrett müssten. Es steht die Befürchtung im Raum, dass alles erneut so bleibt, bis die ersten Anpassungen später im Addon mit dem ersten Raid kommen.

Die meisten Nutzer sind dankbar für die Information, die der Community Manager mit ihnen teilt – aber sehr enttäuscht über die Entscheidungen der Entwickler. Wir müssen abwarten, ob dieses Feedback reicht, um einigen Klassen noch einmal Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Mehr Infos zu WoW und Battle for Azeroth bekommt Ihr in unserer WoW-Gruppe auf Facebook!

Quelle(n): WoW-Foren, buffed
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Bloodwarlock

So lange mir das spielen Spaß macht ist mir alles Recht. Probiere momentan jegliche Klasse aus, welche sich besser spielt um dann zu entscheiden welche ich dann beim Release für Bfa spielen werde.

Gorden858

Die Unterscheidung der Specs ist nicht das Problem, soweit wie ich das verstanden habe. Das wollten sie ja mit Legion auch extra angehen, was meiner Meinung nach auch ganz gut geklappt hat. Dass man eben nicht drei Specs hat, die sich im großen und ganzen sehr ähnlich spielen (Zum Beispiel Schurken). Deswegen hat der Jäger ja zum Beispiel ein Spec bekommen, mit dem er ohne Begleiter spielt und eins mit dem er sogar zum Melee wird. Was dabei aber eben auf der Strecke geblieben ist, ist die Unterscheidung zwischen den Klassen. Mir gefällt es aber so auch besser, weil man eher mal mit einem Charakter zwischen unterschiedlichen Specs wechselt als eine ganz andere Klasse zu spielen.

BlindWarlock

Außerdem, meine persönliche Meinung, gibt es ganz viele tote Talente, die in keiner Situation auch nur ansatzweise so gut sind wie ihre Nachbarn im gleichen Tier.
Das war mit einer der Gründe für die Empörung der Leute, weil Klassen, bei denen das der Fall war (Paladin habe ich noch im Kopf) scheinbar nicht mehr geändert werden.

René Marx

In Legion habe ich nun mal jede Klasse gespielt und muss den Vorpostern da leider rechtgeben: Sie spielen sich alle sehr gleich!
Ich finde es toll, dass jede Klasse in einem Raid gebraucht werden kann und auch ordentlich Schaden raushaut, aber gerade ein Klassengefühl ist irgendwie verloren gegangen, insbesondere im PvP.
Als Mage ist man extra squishy da man früher auf Burst ausgelegt war und gestorben ist, wenn der Gegner an einen ran kam. Jetzt machen aber alle genauso viel Schaden und jede Klasse hat mind. eine oder mehr Fähigkeiten um aus dem CC heraus und an dich ran ran zu kommen. Auch Tanks fallen sehr aus ihrer ursrprünglichen Rolle raus.
Ich fände es sehr angenehm, wenn jede Spezialisierung automatisch eine Anpassung erhält, wenn sie sich ins PvP oder in Raids begibt. Angenehmeres Solospiel für die die es haben wollen, aber das Klassenfeeling in den Bereichen wo es wichtig ist

Namma

Ich bin soweit schon zufrieden aber eigentlich freue ich mich bei einem addon eigentlich immer auf das neu entdecken der Klassen durch einige Änderungen, scheint wohl nicht mehr so populär zu sein 🙁

Ahmbor

“Das Klassen-Design sei einer der größten Kritikpunkte in WoW:
Legion gewesen, und mit dem aktuellen Stand der Klassen in der Beta
hätte sich nichts geändert. „Ihr macht den gleichen Fehler noch einmal“ ist der Tenor vieler Posts.”

Das verstehe ich nicht? Imho hatte ich wieder richtig Spaß in WoW. Die Klassen spielen sich richtig gut. Soviel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.

BlindWarlock

Dass Klassen sich alle irgendwie gleich spielen und keine alternativen Spielweisen in sich haben (es gibt die besten Talente und das, was niemand skillt) war neben Legendaries eines der häufigsten Themen in den Foren.

Das heißt natürlich nicht, dass jeder es so empfunden hat, lediglich, dass viele Spieler deswegen Foren-Beiträge geschrieben haben und dass es mit am häufigsten kritisiert wurde.

Namma

Das kann ich zu 80% auch so bestätigen. Im Prinzip hat jede Klasse nen Füller nen CD und irgendwas zum abbauen von Ressource 1 um dann resource 2 zu erzeugen und diese wieder zu verbrauchen. Dots oder nicht macht kein Unterschied, denn wo keine sind sind dafür mehr CDs wo man genauso auf die Zeit schaut.
Für mich hebt sich der ww Mönch noch am meisten ab mit seiner Meisterschaft.

Ahmbor

Jetzt wo du es sagst… hmm…

Ahmbor

Donnerwetter. Wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann. Für mich fühlten sich endlich mal die Klassen wieder unterschiedlich an. Und das hatte ich das letzte mal um… 2009(?) rum.

Slinger

Was genau wird an den Spezialisierung denn konkret kritisiert zur Zeit? Ich als Wieder-Einsteiger stecke da noch nicht im Detail drin. Ich finde die aktuellen Spielweisen vom Priester eigentlich sehr interessant und anspruchsvoll (Diszi und Shadow).

cyber

Also beim Survival Hunter soll es sich etwas clunky anfühlen, dass man erst Raptorstoß(nahkampfreichweite) und dann erst Tötungsbefehl(30m) verwenden muss. Zumindest bei der Eröffnung.

Tötungsbefehl generiert nämlich Fokus. Den man sonst in umgekehrter Reihenfolge verschwenden würde.
Dies ist ein Beispiel von dem ich weiß.

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