World of Warcraft: Garnison wird fester Teil des WoW-Heldenlebens

Das heißeste Feature der neuen World of Warcraft Expansion: Warlords of Draenor soll die Garnison, das Heim für Helden, werden. Nun sind Details über das Prestige-Projekt bekannt geworden, mit dem Blizzard die Fans begeistern möchte.

Die klare Botschaft des Dev-Blogs: Die Garnison wird zu einem festen Bestandteil des Spielerlebens werden und ist tief in den „normalen“ Heldenalltag integriert.

World of Warcraft: Sägewerk oder Übungsarena?So wird es am Ende einer normalen Zonen-Quest möglich sein, darüber zu entscheiden, welches Gebäude der Garnison nun ausgebaut werden soll. Am Ende einer Quest steht der Spieler vor einer Entscheidung: Baut er ein Sägewerk oder zieht er lieber eine Übungsarena hoch? Die Entscheidung wirkt sich sofort auf das Gameplay außerhalb der Garnison aus. Denn die Quests ändern sich entsprechend. Ein Sägewerk erfordert andere Bauteile als eine Arena.

Doch nicht nur die Garnison selbst wird mit jedem Erfolg wachsen, sondern auch die Schar ihrer Bewohner. Soviel Platz will bevölkert werden. Die Garnison dient als Sammelbecken von Verbündeten, Untergebenen und Gefolgsleuten. Diese wird der Held in Draenor auf seinem Weg zur Stufe 100 langsam um sich scharen. Damit er sie in Kämpfe und Schlachten gegen jene Kriegsherren führen kann, die der Erweiterung ihren Namen geben.

Die „Follower“ ähneln vom Konzept her dabei Haustieren. Jeder hat eigene Schwächen und Stärken – eignet sich für die eine Mission besser, für die andere schlechter.

Endlich jemanden rumkommandieren, ohne Raidleiter zu sein!

Laut den Angaben Blizzards feile man im Moment an einer besseren KI für die Follower, damit die in der Garnison möglichst logisch ihrem Tagewerk nachgehen können. Der Spieler wird die Gelegenheit haben, seine Untergebenen standesgemäß rumzukommandieren:

Ein bestimmter Anhängern muss wissen, an welchem Ort ein Gebäude platziert ist, damit er seinen Weg dorthin findet. Dies erlaubt ein wesentlich natürlicheres und dynamischeres Verhalten, außerdem reagieren sie realistischer auf die Ereignisse um sie herum. Möchtet ihr mit euren Untertanen auf einer Polonaise durch die Stadt ziehen? Dank der verbesserten KI und einem neuen Spieler-Emote ist das kein Problem!

Keine Garnisons-Pflicht für Muffel

21 Gebäude-Typen wird es geben, 10 können auf einmal gebaut werden. In den einzelnen Gebäuden arbeiten dann besonders ausgewählte Follower und verschaffen dem Gutsbesitzer köstliche Boni, wie etwa eine bessere Rohstoff-Ausbeute oder den Zugriff auf Handwerksfertigkeiten. An die Baupläne für die Gebäude kommt man auf verschiedene Arten: Manche erhält man sogar von den Followern selbst.

WoW: Gebäudeaufwertung

Die Untergebenen sorgen aber nicht durch passive Boni für einen Vorteil des Spielers, sondern der kann seine gesammelten Follower dann auf Missionen schicken, die auch weiterlaufen, wenn er selbst ausgeloggt ist.

Doch Blizzard will es auch nicht übertreiben. Man wisse darum, wie schmal der Grat zwischen tollem Feature und lästiger Pflichtveranstaltung ist. Gegenstände, die sich die Follower auf ihren schwierigen Missionen verdienen, sollen Garnisons-Muffel anderweitig erwerben können.

Wir haben vor ein paar Wochen schon ein großes Special über die Garnison und ihre möglichen Details gebracht. Vielleicht schaut Ihr mal rein? World of Warcraft: Mein Mount, meine Garnison, mein OGER?!

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