World of Tanks: Todesursache: Fentanyl – Er starb während Livestream

Bei World of Tanks starb ein bekannter Streamer während eines Live-Streams im Februar. Nun ist die Todesursache bekannt. Der 35-jährige starb an einer Überdosis Fentanyl, einem gefährlichen Opioid.

Der 35-jährige Brian Vigneault, der in der Gaming-Community von World of Tanks als „PoShYbRiD“ bekannt war, starb am 19. Februar während eines Charity-Streams. Er spielte live World of Tanks. Wir haben damals darüber berichtet.

Es war ein „Streaming-Marathon“, der über viele Stunden ging. Vigneault starb nach 22 Stunden, während einer Zigarettenpause. Er hatte in der Woche schon weitere „Marathon“-Streams für einen guten Zweck absolviert.

Es waren Drogen – 50mal stärker als Heroin

Jetzt ist die Todesursache bekannt. Die Online-Ausgabe der Lokalzeitung von Virgina Beach „Southside Daily“ zitiert den Gerichtsmediziner. Vigneault starb an einer Überdosis Fentanyl.

Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, das als Schmerzmittel eingesetzt wird. Es wird aber auch als Droge missbraucht.

Die Zeitung zitiert eine Gesundheitsexpertin. Nach der sei Fentanyl 100-mal stärker als Morphium und 50-mal stärker als Heroin. Fentanyl sei eine Mode-Droge in der Gegend und „on the rise“, im Aufschwung. Laut Statistiken hätte sich der Gebrauch der Droge von 2007 bis 2016 in der Region verzehnfacht.

Der Musiker Prince soll im April 2016 ebenfalls an einer Überdosis Fentanyl gestorben sein.

Marathon-Streams für manche Twitch-Streamer der Weg zum Erfolg

Unter Twitch-Streamern hat sich das „Marathon“-Streamen als eine Methode etabliert, um ein möglichst großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen. Unter manchen Streamern gilt es als zwingende Notwendigkeit, so viel Zeit des Tages wie möglich live auf Twitch zu bringen und die Zuschauer mit einem Stream zu unterhalten. Nur so glauben sie, genug Zuschauer erreichen zu können.

Offenbar treibt einige Streamer diese Belastung zu Aufputschmitteln und Drogen. Bei Vigneault hatten Stammzuschauer seines Streams berichtet, dass er augenscheinlich in den Tagen vor seinem Tod immer schlechter ausgesehen und abgebaut hatte. Vigneault hinterlässt drei Kinder.


Mitte Januar haben wir über einen beliebten Destiny-Streamer berichtet, der darüber sprach, wie schwierig es bei Twitch ist, sich genügend Pausen zu gönnen:

Destiny: Populärer Streamer fürchtet, Twitch frisst sein Leben auf

Das Titelbild dieses Beitrags stammt von „The Sun.“ Vigneault hatte es im September 2015 auf Facebook gepostet.

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Quelle(n): Southsidedaily
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