Manchmal fällt der Apfel zunächst doch etwas weiter vom Stamm, als manch ein Elternteil wahrhaben will. Ebenso wie bei einem Vater-Sohn-Duo, bei dem die Begeisterung für Warhammer nicht ganz überspringen will. Die Community weist jedoch hin: Bis jetzt.
Was musste der Papa feststellen? Ein Warhammer-Fan musste wohl bedauerlich feststellen, dass seine solide Sammlung von Miniaturen den eigenen Sohn eher weniger interessierte, als er zunächst dachte. Auf Reddit erklärte er mitsamt mehreren Bildern, dass seine Sammlung, bestehend aus bemalten und unbemalten Miniaturen, unberührten Rastern, ganzen Kisten, Farben und Büchern, wohl nicht in der Familie weitergegeben werden werde.
„Ich habe es nie geschafft, meinen Sohn für Warhammer zu begeistern, und habe vor, so gut wie alles, was ich besitze, an ein neues, liebevolles Zuhause weiterzugeben“, erklärt der Vater unter seinen Bildern, „Ich möchte nur sichergehen, dass nichts dabei ist, was einen nennenswerten Geldwert hat, bevor ich das tue. Lasst mich wissen, ob es sich lohnt, die Sachen auszusortieren.“
Antworten erhielt der Warhammer-Fan eine Menge. Doch nicht nur auf sein Anliegen, sondern auch von vielen weiteren Fans aus der Community, die ihm Hoffnung machen wollen.
Vater soll sich die Entscheidung gut überlegen
Was sagt die Community? Die Warhammer- und Miniatur-Community erklärt dem Vater, dass er für die Dinge tatsächlich noch an Geld kommen könne. Das meiste bringe ihm sicherlich noch mindestens die Hälfte des Verkaufspreises ein, manches – wie die älteren Bücher und das vollständige Warcry-Starterset – vermutlich noch mehr.
Allerdings beziehen sich die meisten Antworten auf seine Situation auf das Potenzial der Sammlung, vielleicht doch noch eines Tages auf mehr Freude bei seinem Sohn zu stoßen. Das Alter hat der Vater zwar nicht angegeben, allerdings gibt es genug Leute aus der Community, die sich erst später in das Hobby verliebt hätten:
„Vielleicht kommt er später noch darauf. Als Kind habe ich mich nicht besonders für Modelle interessiert, aber in meinen Zwanzigern haben mich meine Freunde irgendwie für Warhammer begeistert”, schreibt Alternative_One_8484. Auch gaudyfessor schreibt: „Vielleicht lohnt es sich, das noch aufzubewahren, bis dein Sohn älter ist. Mein Vater hat versucht, mich schon in jungen Jahren für einige seiner Hobbys zu begeistern, aber ich habe erst mit Anfang 20 Interesse daran gefunden!”
Bei xor_not wäre es sogar noch später passiert: „Ich habe erst mit 40 damit angefangen. Genau an meinem 40. Geburtstag. Ich wusste schon immer, dass ich mich irgendwann darauf einlassen würde. Ich habe bewusst gewartet, weil ich wusste, dass ich dadurch zu einem dieser ‚Merkwürdigen‘ werden würde.“
Welche weiteren Hinweise haben sie zu bieten? Die Community hat jedoch noch weitere Ideen, wie die nächsten Schritte des Vaters aussehen könnten. Wenn sein Sohn sich nicht für Warhammer interessiere … besteht immer noch eine weitere Lösung, wie jelemyturnip vorschlägt: „Behalt all das Warhammer-Zeug, gib deinen Sohn ab.“
An seiner Stelle würden sich bereits einige Freiwillige melden, um den leergewordenen Platz einzunehmen, wie Impossible-Milk9613 („Adoptierst du?“) oder Educational_Tune8513 („Brauchst du noch eine Tochter?“).
Die Community witzelt bereits, ob nicht vielleicht ein DNA-Test nötig sei, doch der Vater beteuert, dass er seinen Sohn weder abgeben noch ersetzen will. Außerdem habe er ihn zumindest schon dazu bekommen, Magic: The Gathering eine Chance zu geben.
Was würdet ihr dem Vater raten? Würdet ihr die Sachen an seiner Stelle verkaufen, oder doch lieber behalten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Ein anderer Vater wollte auch seine Kinder für sein Hobby begeistern, die nach seinem Plan auch sofort darauf angesprungen sind. Und zwar so gut, dass er seine Idee auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt: Ein Vater findet einen Weg seine Töchter für sein Hobby zu interessieren, startet Kickstarter für ein D&D-Abenteuer mit KPop Demon Hunters
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