Wargaming-Chef erklärt World of Warplanes für gescheitert: „Wir hatten Pech“

Von World of Warplanes hört man nur noch selten etwas. Das hat auch einen Grund, wie Victor Kislyi, CEO von Wargaming, erklärt.

Wie steht es um World of Warplanes? Das Flugkampf-Spiel, indem ihr euch über den Wolken heiße Dogfights mit anderen Spielern im Stil von World of Tanks liefert, ist nicht besonders erfolgreich. Das ist gut anhand von Steamcharts zu erkennen. Der Peak an gleichzeitig aktiven Spielern lag in den vergangenen 30 Tagen bei 198.

Selbst Wargaming erklärt, dass der Erfolg ausblieb. Auch die Überarbeitung auf Version 2.0 half nicht.

Interessanterweise sieht die Situation beim Konkurrenten War Thunder ganz anders aus.

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Große Bomber gehörten zu den letzten Neuerungen in World of Warplanes.

Ein Spiel für Militärpiloten

Was meint Wargaming zum Scheitern des Spiels? Victor Kislyi, CEO von Wargaming, hat sich in einem Interview zum Spiel geäußert. Laut ihm kamen die Kämpfe mit Tastatur und Maus einfach nicht so gut an. Das gefiel nicht jedem. Nicht jeder konnte oder wollte dieser Militärpilot sein, da dies nur die wirklich guten Spieler mit ihren verrückten Skills schafften.

Es hat einfach nicht gekappt. Ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen. Man könnte sogar sagen, dass wir Pech hatten. Wir haben es einfach nicht geschafft, ein hobbyartiges Dogfight-Spiel zu stemmen.

Victor Kislyi, CEO von Wargaming

Laut Wargamings CEO hatte das Spiel zwar dieselbe gute Präsentation und auch die historische Genauigkeit eines World of Tanks, doch es eignete sich einfach nicht dafür, mal 10 Minuten Dampf abzulassen und Spaß zu haben. Die Spieler mussten ihr Gehirn einfach zu sehr anstrengen. Da bliebt der Spaß auf der Strecke.

Der Erfolg bei World of Warplanes blieb aus.

Wie geht es mit dem Spiel jetzt weiter? Spieler, die an World of Warplanes trotz allem ihren Spaß haben, brauchen nicht das Aus zu befürchten. Wargaming will den Titel weiterlaufen lassen. Laut dem Entwickler spielen noch ein paar Hundertrtausende Hardcore-Fans und World of Warplanes wirft sogar noch ein wenig Profit ab.

Es gab eine Zeit, da haben wir mit dem Spiel Geld verbrannt aber inzwischen konnten wir das Team optimieren. Unser Ansatz ist, dass diejenigen, die es lieben, auch weiterhin spielen können. Wir werden es nur nicht mehr so stark promoten.

Victor Kislyi, CEO von Wargaming

World of Warplanes läuft also weiter. Doch wir werden auch in Zukunft kaum noch etwas davon hören. Die Fans, die das komplette Aus befürchtet haben, dürfen also aufatmen.

Hättet ihr geglaubt, dass World of Warplanes kein Erfolg wird? Woran haperte es eurer Meinung nach?

Im Gegensatz zu World of Warplanes läuft es bei World of Tanks ganz gut. Warum sich auch 10 Jahre nach Release der Einstieg noch lohnt, lest ihr in einem Artikel von MeinMMO-Autor Jürgen Horn.

Quelle(n): VentureBeat
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Daniel

Laut Wargamings CEO hatte das Spiel zwar dieselbe gute Präsentation und auch die historische Genauigkeit eines World of Tanks,

Ich lach mich schlapp

Kattie

Tja, das war abzusehen…
Warthunder ist – meiner Meinung nach – auch einfach besser, daran könnte es liegen…

Drahn

Das Spiel wurde von den Entwicklern tot programmiert. Version 2.0 war der Anfang vom Ende. Man hätte es wie vor 2.0 lassen und einfach besser machen können. Aber seit 2.0 spielt es sich gar nicht gut und der Sound erhielt ein deutliches Downgrade.

Dimpfelmupser

Die Steuerung war eben nichts für Flugzeuge

z.b. WoT ohne AutoAim Hilfe würde auch ganz anders aussehen

Max Mustermann

Nur das WoT am pc keinen autoaim hat. Im artikel wird ja die Maus/Tasta steuerung bemängelt, also pc-version.

P.s.: ausser du meinst den target-lock. Wenn du mit dem am pc spielst, machst eh grundlegend was falsch.

Todesklinge

Die hätten das einfach wie bei Warthunder machen müssen.

Zuerst am Boden mit Panzern und wenn man tot ist, ab in das Flugzeug und dem eigenen Team noch irgendwie helfen. So wäre der anfängliche Panzerverlust nicht ganz to tragisch.

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