Alle Infos zu Wardogs im Überblick: Wann der PC-Release ansteht, wie die Chancen auf eine Beta stehen und ob das Spiel für Konsolen erscheint.
Was ist das für ein Spiel? Wardogs beschreibt sich selbst als „All out Warfare”-First-Person-Shooter, der großangelegte Schlachten mit zerstörbaren Gebäuden in einem modernen, realistischen Setting bietet. Das Spielprinzip ist dabei stark von den „King of the Hill“-Matches in ARMA 3 inspiriert. Insgesamt sollen bis zu 100 Spieler, aufgeteilt in drei Teams, um ein Gebiet auf einer Karte kämpfen – ja, das bedeutet, dass ein Team einen Spieler mehr haben kann/wird.
Die große Besonderheit von Wardogs ist das Cash-System, das euch mit Ingame-Geld belohnt, wenn ihr bestimmte Aktionen wie Kills, Revives und Ähnliches durchführt. Mit diesem Geld kauft ihr euch eure Ausrüstung, die ihr jedoch verliert, solltet ihr im Kampf fallen. Wardogs bestraft euch also, wenn ihr kopflos in den Kampf stürmt.
Wenn ihr ein grobes Gefühl für das Spielprinzip von Wardogs entwickeln wollt, könnt ihr euch hier den Trailer anschauen:
Wie läuft ein Match in Wardogs ab?
Ein Match läuft typischerweise so ab, dass 100 Spieler, aufgeteilt in 3 Teams, Punkte sammeln, indem sie sich in einer Zone aufhalten und um die Vorherrschaft dieser Zone kämpfen. Innerhalb der Zone ist zudem die sogenannte Hotzone, die nochmal einen höheren Stellenwert hat. Das Team, das die Zone hält, bekommt einen Punkt und das Team, das als erstes 100 Punkte hat, gewinnt. Alles, was ihr in der Hotzone macht, gibt doppelte Punkte.
Für zusätzliche Kontrolle über den Verlauf eines Matches könnt ihr zudem die Zone mittels Bohrtürme zu dem Standort besagter Türme ziehen. Hier lohnt es sich dann beispielsweise, sogenannte FOBs (eine vorgezogene Operationsbasis) inklusive Schutzwall, stationärer Bewaffnung und Ähnlichem zu errichten.
Gibt es Klassen in Wardogs?
Ja, aber diese sind anders als beispielsweise in Battlefield. Ihr wählt eure Klasse nicht vor einem Respawn fest, sondern kauft einfach entsprechende Ausrüstung und levelt sie, indem ihr sie nutzt. Wenn ihr beispielsweise den Medic spielen wollt, kauft euch einfach Verbände, heilt Mitspieler und belebt diese wieder. Dafür bekommt ihr Geld und Medic-XP, wodurch dieser im Level steigt und neue Medic-Ausrüstung wie Defibrillatoren zum Kauf freischaltet.
Gibt es Fahrzeuge in Wardogs?
Ja, ihr könnt Wardogs zwar vollständig als Infanteristen spielen, es gibt jedoch auch verschiedene Vehikel zum Freischalten, darunter Autos und LKWs für den Transport von Personen oder Nachschublieferungen, Panzer und Helikopter wie den Little Bird und Huey. Jets oder Flugzeuge gab es in bisherigen Alpha- und Beta-Tests noch nicht.
Kann man respawnen in Wardogs?
Jein. Wenn ihr im Kampf fallt, spawnt ihr im Hauptquartier eures Teams. Das ist aufgrund der Größe der Map sehr weit von der umkämpften Zone entfernt. Das Spawn-System funktioniert also nicht wie beispielsweise in Call of Duty oder Battlefield, wo ihr wenige Sekunden nach einem Respawn bereits im nächsten Gefecht seid. Zudem spawnt ihr nicht mit voller Ausrüstung, sondern quasi nackt. Ihr müsst euch Waffen, Rucksäcke, Munition, Westen, Gadgets, etc. bei jedem Spawn neu kaufen.
Außerdem gibt es einen gepanzerten Truppentransporter, der als Spawnpunkt in der Zone genutzt werden kann, sobald euer Team 20 Punkte gesammelt hat. Dieser muss aber zunächst von der Basis aus durch einen Spieler ins Einsatzgebiet gefahren werden. Ihr werdet trotzdem jedes Mal zunächst im Hauptquartier spawnen, euch dort neu ausrüsten und müsst dann zu einer Tafel laufen, wo ihr das Spawnfahrzeug auswählen könnt. Anschließend werdet ihr samt Ausrüstung in dem Fahrzeug gespawnt.
Achtung: Lauernde Gegner können euch außerhalb des Fahrzeugs einfach abknallen.
Ist Wardogs mit Battlefield vergleichbar?
Wardogs und Battlefield (vor allem Teil 6) sind nur begrenzt vergleichbar. Ja, beide Spiele bieten ein eher modernes, realistisches Kriegs-Setting, Infanterie- und Fahrzeugkampf mit Helikoptern und Panzern sowie gewisse Sandbox-Elemente wie die Zerstörung von Gebäuden. Das von Arma-3-Mods inspirierte „King of the Hill“-Prinzip ist in der Form jedoch überhaupt nicht in Battlefield vertreten. Das gilt vor allem für das Cash-System, das kopfloses und überhastetes Spielen bestraft. Wardogs ist damit merklich langsamer und taktischer als Battlefield 6.
Wardogs ist allerdings auch „mehr Spiel“ und „weniger Simulation“ als beispielsweise Arma oder Squad. Das Gameplay ist insgesamt weniger bestrafend, etwas einsteigerfreundlicher und nicht ganz so streng auf Kommunikation innerhalb des gesamten Teams ausgelegt, auch wenn das extrem sinnvoll ist.
Ich selbst habe Wardogs bereits gespielt und hatte wirklich großen Spaß – selbst dann, wenn ich den Shooter eher unkonventionell gespielt und fast gar nicht auf Gegner geschossen habe. Ich habe in einem neuen PvP-Shooter auf Steam eine Stunde lang nicht einen Schuss abgegeben, und es war das aufregendste Gameplay, das mir ein Spiel 2026 geboten hat
Auf Seite 3 geht es weiter mit allen Informationen zum Release und dem Early-Access-Start auf Steam. Interessiert ihr euch aber eher für die Systemanforderungen, geht es hier entlang: Wardogs: Systemanforderungen – Das muss euer PC können
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