Konter auf Trumps Gewalt-Montage: Die schönen Seiten der Videospiele!

Als Reaktion auf ein Anti-Videospiele-Video des Weißen Haus bringt Games for Change einen Gegenbeweis und zeigt, was Videospiele so schön macht.

Alle Jahre wieder kommt die Debatte auf, ob gewalthaltige Videospiele nicht der signifikante Auslöser für besondere Gewalttaten sind. Besonders in Amerika kommt es immer wieder zu tragischen Vorfällen, wie Amokläufen an Schulen, bei denen viele Menschen sterben.

Weil Videospiele hier als Mit-Ursache ausgemacht wurden, veranstaltete Präsident Trump eine Sondersitzung mit Vertretern der Videospiel-Industrie, um über Gewalt in Spielen zu sprechen. Dabei wurde ein Video gezeigt, das einige der gewalttätigsten Szenen in Videospielen zusammenfasste. Szenen aus Games wie Sniper Elite oder Dead by Daylight tauchen im Video auf.

Games for Change zeigt die schönen Seiten der Spiele

Natürlich gefiel das den Gamern weltweit überhaupt nicht, dass ihr Medium einmal mehr als Sündenbock herhalten soll.

Die Non-Profit-Organisation Games for Change konnte das nicht auf sich sitzen lassen und erstellte ein „Konter-Video“. Aus der Beschreibung geht hervor:

„Nachdem wir gesehen hatten, dass das Weiße Haus ein Video produzierte, das Videospiele als ultra-gewalttätig darstellte, fühlten wir uns dazu verpflichtet, eine andere Sichtweise auf Spiele zu teilen. Videospiele, deren innovative Entwickler und die großen Gemeinschaften der Spieler sind so viel mehr als das, was im Video des Weißen Haus gezeigt wurde. Wir wollten unsere eigene Version erschaffen, mit der selben Länge, um die fehlgelenkte Schuldzuweisung des Weißen Hauses herauszufordern.“

Das Ergebnis ist ein Zusammenschnitt von besonders schönen Szenen zahlreicher Spiele wie Horizon, Overwatch, Fortnite und vielen mehr:

Games for Change setzt sich für Spiele und deren Entwickler ein, die reale Probleme in ein Spiel übertragen und Anstoss für Verbesserung oder Veränderung bringt. Ein Beispiel hier wäre „Life is Strange“, welches als eines der zentralen Themen etwa Mobbing behandelt.

Was haltet ihr von dieser Reaktion? Ist es gut, sich jetzt verstärkt für Videospiele einzusetzen und auch die anderen Seiten aufzuzeigen? Oder sollte das in der Debatte um Gewalt in Videospielen keine Rolle haben?


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Quelle(n): pcgamesn.com
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