The Division: Incursions sind PvE-Endgame-Aktivitäten – Kommt Brooklyn als Startregion?

Bei The Division gab Massive einige Anworten zum anstehenden Year-One-Content.

Last-Man-Batallion-Division

Seit wenigen Tagen ist der Year-One-Content bekannt. Ubisoft ließ die Hüllen fallen und hat zwei zeitnahe Free Updates und drei kostenpflichtige DLCs angekündigt, die alle noch im ersten Jahr erscheinen sollen. Dabei kamen einige Fragen auf, was man sich unter den Ankündigungen vorzustellen hat.In einem Email-Interview mit Gamespot gab der Creative Director Magnus Jansen nun ein paar Hinweise zu den anstehenden Inhalten. Was sind Incurions (Übergriffe) genau? Was hat es mit dem Untergrund auf sich? Und wie sieht es nun mit Brooklyn aus? Wir fassen seine Antworten zusammen.

Wie umfangreich sind die kostenlosen Updates?

Laut Jansen kommen im Frühjahr mit den ersten kostenlosen Updates „mehrere aufregende neue Features, Aktivitäten und Content für jedermann“. The Division sei ein großes Spiel, in dem es viel zu tun gebe. Aber die Entwickler würden versuchen, in jedes Update (inklusive der kostenlosen) so viel wie möglich hineinzustecken, um zu gewährleisten, dass sowohl PvE- als auch Dark Zone-Spieler mit Content versorgt sind.

Division-TV

Weiterhin betont Jansen, sie würden ständig auf die Community hören und die meist gewünschten Features, wie Loot-Trading, schnellstmöglich hinzufügen. Auf die Frage, ob auch Waffen als DLCs ins Spiel finden werden, antwortete der Creative Director, dass neue Tools Hand in Hand mit neuen Herausforderungen eingeführt werden. Also ja, es werden auch neue Waffen und Ausrüstungsteile kommen. Die sollen sich aber der Ernsthaftigkeit der Situation anpassen.

Irgendwelche “verrückten” kosmetischen Items schließt man aus. Außerdem sagt Jansen, es werde keine Möglichkeit geben, über Mikrotransaktionen Waffen, Rüstungen oder Verbrauchsgüter zu erwerben, die den Agenten stärken.

Was sind Incursions?

Eine Incursion, also ein Übergriff im Deutschen, ist eine PvE-Endgame-Aktivität für eine Gruppe aus vier Spielern, welche das Maximallevel erreicht haben. Übergriffe erfordern Vorbereitung und Koordination, da sie „extrem herausfordernd“ seien.

Die erste Incursion wird mit dem ersten kostenlosen Update im April erscheinen. Weitere Übergriffe seien in der Entwicklung, aber es sei noch zu früh, um darüber zu reden, ohne zu viel zu verraten.

Division-Launch-Trailer

Wie wir bereits in diesem Artikel behandelt haben, sind Übergriffe keine Aktivitäten für eine große Anzahl an Spielern, also keine Raids. Möchte man einen Vergleich zu Destiny ziehen, würden die Strikes der Sache wohl am Nächsten kommen.

Was ist der „Untergund“ des ersten kostenpflichtigen DLCs?

Der Underground von New York werde eine riesige, Labyrinth-artige Welt. In The Division seien manche Fraktionen in den Untergrund der Stadt gedrungen und würden drohen, die Quarantäne zu durchbrechen und für noch mehr Chaos zu sorgen, indem sie wichtige Energie-, Wasser- und Gas-Versorgungsleitungen zerstören, die unterhalb der Straßen verlaufen.

division-concept

Nun liegt es an den Agenten, sich in die Dunkelheit zu wagen, feindliche Fraktionen zu lokalisieren und sie daran zu hindern, weiteren Schaden anzurichten.Auf die Frage, ob der Untergrund erst mit dieser Erweiterung eingeführt werde, antwortete Jansen, dass es bereits zum Launch einige Kanal- und U-Bahn-Abschnitte geben soll – innerhalb und außerhalb der Dark Zone.

Wie sieht es mit Brooklyn und den beiden weiteren DLCs aus?

Zu Brooklyn sagte Jansen, dass es Dinge gebe, auf die die Leute bis zum Launch warten müssten.

Im Moment gehen einige davon aus, dass Brooklyn die Start-Region des Spiels sein könnte. Die Antwort von Jansen scheint das eher zu bestätigen.

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Zu den weiteren DLCs verriet Jansen nichts Neues. Er sprach nur über das, was bereits bekannt ist. Aber er versicherte, dass jeder DLC eine „komplett neue Erfahrung“ bieten würde. Sie würden nicht nur „etwas mehr vom Alten“ hinzufügen. Die Erfahrungen im Spiel sollen stetig ausgebaut werden.


Der Launch steht nun unmittelbar bevor. Wie bereitet Ihr Euch darauf vor?

Quelle(n): GameSpot
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Ace Ffm

Ich hoffe er meint mit ‘irgendwelche verrückten kosmetische Items’ so’n bunten blödsinn wie bei Destiny. Das hätte hier nämlich nix zu suchen und würde die ernste Grundstimmung des Spiels torpedieren. Ich gebe aber auch zu das ich nicht unbedingt ein Fan von solchem Quatsch bin.

BavEagle

Außerdem sagt Jansen, es werde keine Möglichkeit geben, über
Mikrotransaktionen Waffen, Rüstungen oder Verbrauchsgüter zu erwerben,
die den Agenten stärken.

Darf man einen Gratis-Code für exklusive Spieler (Regionen) auch zu Mikrotransaktionen zählen ? 😉 Dann gibt’s auf der PS4 für die US-Spieler nämlich schon Rüstung zum Release per Mikrotransaktion ;P

Spaß beiseite, nur weiterhin lächerlich, daß es immer noch keine echte Info zum Item-Inhalt des Season Pass gibt. Naja, in nichtmal 24 Stunden werden wir ja dann hoffentlich auch ohne Ubisoft’s Hilfe wissen, was mit “Outfits” im Download gemeint ist 😉

Comp4ny

Weiterhin betont Jansen, sie würden ständig auf die Community hören und die meist gewünschten Features, […] schnellstmöglich hinzufügen.

Wenn ich so einen Schwachsinn schon wieder lesen muss bekomme ich persönlich die Wut. Als ob Ubisoft auch nur ansatzweise auf die Communiyt hören würde.

Sieht man ja bei Rainbow Six: Siege was für abartige Praktiken dort herrschen. Die enorme Zensur ist nicht nur mehr im Forum aktiv, sondern greift sogar schon bei Reddit über und was im Spiel los ist ist einfach nur BÄH. – Die Wahrheit ist so schmerzhaft dass man sie den Spielern nicht erzählen mag und man alles dafür tut dass sie nicht raus kommt wie es Technisch und Spielerisch wirklich hinter den Kulissen abläuft.

Gerade die INTEL Masters in Polen für R6 sind so lachhaft und Realitätsfern, wo selbst die Teilnehmenden Spieler von R6 sich wunderten ob sie ein anderes Spiel spielen.

Selbst Einstellungen im Spiel (bsp. Maussensibilität) sollte man und gar keinen Umständen verändern, und schön beides auf 50% lassen. Die Tickrate der Server liegt bei 8-15, Cheater haben den Ranked-Modus zu gefühlten 80% übernommen, die Hitdetection, der Netcode und vieles mehr sind in einem Miserablen Zustand.
Und das ist nur die Spitze des Eisberges…

Phinphin

Weil das Entwicklerstudio “Ubisoft Montreal” nicht auf die Fans hört, ist das was das Entwicklerstudio “Massive” sagt falsch? Wo ist denn da die Logik?

Norm An

Er kennt den unterschied anscheind nicht..

An den Autor:”große Anzahl an Spielern, also keine Rais.” Da fehlt ein “d” bei Raids.

Der Ralle

Du sprichst mir aus der Seele Phinphin. Comp4ny hat nicht zwischen Publisher und dem eigentlichen Entwickler differenziert. Die Fehler die anderen Entwicklern passieren, müssen nicht zwangsläufig auch Massive unterlaufen. Und das Hören und Reagieren auf Community Hinweise und Wünsche ist ganz klar Entwickleraufgabe.
Massive hat viel Potenzial das ähnlich gut oder sogar besser zu machen wie zBsp. Blizzard bei Diablo aktuell. Das sie auf die Leute hören und nah bei Ihnen sind, sieht man schon an den Day One Patch Notes. Und die Snow Drop Engine scheint in Sachen Implementierung neuer Inhalte auch wesentlich einfacher zu sein als zBsp. Bungie’s Destiny Engine. Denn die soll ja wohl der Hauptgrund dafür sein, dass so lange kein neuer Content in Destiny nach kommt. An Bungie’s Kreativität oder gar Motivation liegt es ganz sicher nicht.

Comp4ny

Ich glaube Ihr verwechselt da etwas ganz großes. Massiv ist eine Tochtefirma von Ubisoft und gehört seit 2008 Ubisoft. Auch bekannt unter dem Namen Ubisoft Massive.

Und wenn Ubisoft sagt es soll etwas so oder so gemacht werden, dann wird das so oder so gemacht oder die Leute fliegen bzw. werden mit anderen Aufgaben vertraut. Somit ist meine Aussage weniger falsch, sondern eher Realität das The Division ein Ubisoft-Game ist. Ganz zu schweigen davon das Ubisoft mit der Marke “Tom Clancy’s” machen kann was sie will da sie alleine die Rechte daran haben.

Die jetzigen Aussagen von Leuten innerhalb von Ubisoft Massive mögen zwar aktuell toll klingen, aber werden früher oder später verstummen.

Phinphin

Das sind aber trotzdem zwei verschiedene Paar Schuhe. Gerade bei größeren Publishern gibts genügend Beispiele, bei denen sich Entwicklerstudios wie Ärsche verhalten und ihre Kollegen aus dem anderen Studio trotzdem tolle Arbeit liefern.

Ich glaube du überschätzt den Einfluss von Publishern. Die legen zwar die Finanzierung und teile der Firmenpolitik fest, haben in der Regel anderes zu tun als sich Gedanken darum zu machen, wie die Patchnotes aussehen sollen.
Ich arbeite auch für den Staat und trotzdem steht keiner von der Regierung neben mir und sagt mir, wie ich meine Arbeit zu machen habe.

echterman

Publisher haben ohne Ende Macht über den Entwicklungsprozess. Siehe SW-TOR. Dort hat EA derart Druck gemacht das das Spiel ca. 6 Monate zu früh herauskam. Natürlich in einem mehr als mangelhaften Zustand. Das wurde Jahre nach Release offen von Bioware kommuniziert und mit E-Mail und Schriftverkehr belegt. Das gleiche sieht man bei den NfS und BF Titeln. Bei Ubisoft sieht es genauso aus.

Die großen Publisher sind meist Aktiongesellschaften. Also sind sie den Aktionären verpflichtet. Und die wollen immer mehr Geld sehn. Denen ist egal wie die Firma das macht Hauptsache die Renditen und Ausschüttungen stimmen.

Der Ralle

Nein Comp4ny, wir haben da nichts verwechselt. Sicher hat der Publisher immer ein Mitspracherecht. Das gilt aber nicht im Kontext dieser News und Deines ersten Kommentares darunter. Phinphin liegt auch mMn weiterhin richtig, während Deine Aussagen in diesem Thema nach wie vor zu pauschalisierend sind.

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