The Division startet wohl ohne PvE-Endgame – das gibt es, aber es kommt erst später

Beim anstehenden MMO-Shooter The Division werden Spieler zum Launch nicht das ganze Endgame zu sehen kriegen.

Wir hören zwar jetzt viel über Skills und das Gameplay, doch über das Endgame bei The Division ist noch nichts bekannt. Das mag daran liegen, dass man das Endgame nicht als Teil des Start-Pakets betrachtet.

Mit Endgame ist normalerweise das gemeint, was man auf dem Höchstlevel und nach dem Abschluss der Kampagne tun kann – Sachen wie besonders schwierige Gruppenherausforderungen, wiederholbare Missionen, Dungeons oder gar Raids. Zu all diesen Sachen haben sich die Entwickler in der Vergangenheit nicht groß geäußert.

Wie der Creative Director von Massive, Magnus Jansen, jetzt sagt, habe man zwar unheimlich viel Zeit in das PvE-Endgame gesteckt, aber es werde nicht alles da sein, wenn The Division am 8. März erscheint. Man wolle das kostenlos und langsam zu Beginn ausrollen. Details dazu, mit was man denn tatsächlich startet, nennt Jansen nicht.

Es wird ein PvE-Endgame geben mit Gruppeninhalten

Division-KrankenwagenDoch der Creative Director beschwichtigt: Keine Sorge, es gibt ein PvE.Endgame, es wird Ziele und Herausforderungen für Euch und Eure Gruppe geben. Es warten schwierige Aufgaben, die Ihr Euch vornehmen und angehen könnt.

Schon bekannt ist, dass die Dark Zone wesentlich mehr bietet, wenn die Spieler mit ihren Agenten Stufe 30 erreicht haben. Das sei eine „ganz neue Dark Zone im Prinzip“. Außerdem hat Ubisoft bereits einen Seasonpass vorgestellt mit 3 Erweiterungen in 2016. Erneut schloss Jansen aus, dass es „Pay2Win“-Mikrotransaktion in The Division geben könne.

Wir denken: Das wird Tests extrem entwerten

Mein MMO meint: Ja, ein MMO wird sehr schwierig zu bewerten sein, wenn man nicht weiß, wann genau das Endgame kommt und wie es denn aussieht. Das ist ein bisschen so, als schreibe man eine Filmkritik, ohne die letzten 45 Minuten zu sehen.

Es ist bei etablierten Spielen „normal“, Spielinhalte zurückzuhalten, um dann nach dem Release noch was zuzuschießen. So hält man ganze Raids bei WoW länger zurück, bei Destiny sperrte man Raid-Modi oder die Herausforderungen ebenfalls für eine Weile. Man sagt: Die Spieler sollen sich nicht so hetzen, sondern den Weg genießen. In Wirklichkeit steckt dahinter: Na ja, sonst wären ja die Hardcore-Spieler nach 2 Wochen fertig, das wollen wir nicht, die sollen sich länger mit unserem Spiel beschäftigen und nochmal nach 2 Monaten zurückkommen.

In den Fällen weiß aber jeder Käufer, was ihn grundsätzlich später erwarten wird. Weil die Spieler von vorherigen Erweiterungen wissen, wie das Endgame in Destiny oder World of Warcraft aussieht.

The-Division-Charakter

Da man bei The Division aber noch keine Ahnung hat, wie das Endgame überhaupt wird, könnten Spieler, die auf ein Endgame großen Wert legen, bei einer Kaufentscheidung auf die Nase fallen. Denn wenn es (noch) kein Endgame gibt, kann das auch nicht Teil von Tests oder der Berichterstattung sein.

Normalerweise ist das Endgame entscheidend, um sich ein Urteil über ein Spiel mit Level- und Lootsystem zu bilden. Bietet das Game nur solange Spaß, wie es eine Story erzählt? Oder motiviert es die Zocker noch lange darüber hinaus?

Im Moment wirkt es so, als müsse man bei The Division hier die Katze im Sack kaufen – oder sich länger gedulden als normalerweise, bis fundierte Tests und Berichte eintrudeln.

Skepsis bleibt: Wenn man ein so tolles Endgame hat – Wann beginnt man endlich darüber zu sprechen?

Autor(in)
Quelle(n): Mashable
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