Das Ende eines Charakters in Stranger Things hätte noch fieser werden sollen, doch glücklicherweise entschied man sich dagegen

Das Ende eines Charakters in Stranger Things hätte noch fieser werden sollen, doch glücklicherweise entschied man sich dagegen

Bald ist es so weit und die 5. Staffel von Stranger Things startet auf Netflix. Trotz der vielen schönen Momente gab es auch einige tragische Tode in der Serie. Einer der traurigsten hätte sogar noch fieser werden sollen, aber man entschied sich dagegen. Zur großen Freude von MeinMMO-Redakteur Niko.

Um welchen Charakter geht es? Vor 8 Jahren erschien die 2. Staffel von Stranger Things (ja, sie ist wirklich so lange her) und dort wurde die Figur Bob Newby eingeführt, gespielt von Sean Astin, den die meisten wohl als Samweis Gamdschie aus den Herr-der-Ringe-Filmen kennen.

Der damals neue Freund von Joyce mauserte sich nicht nur zu einem sympathischen Fan-Liebling, er wurde auch zum Unterstützer der Kinder, sogar zu einem echten Helden. Doch sein Schicksal sah ursprünglich ganz anders aus und hätte auch die Figur von Will verändert. Das sogar zum Schlechten.

Man sollte Will nicht nur leiden lassen

Will hätte schon früh zum Spielball für schreckliche Ereignisse werden sollen. In einem Interview mit Collider aus 2017 verrieten die beiden Produzenten Dan Cohen und Shawn Levy, dass Bob früher in der Staffel, während einer Autofahrt, durch die Hände von Will, kontrolliert vom Mind-Flayer, hätte sterben sollen. Das wäre viel früher passiert als sein heldenhafter Tod.

Das hätte Will als Figur ziemlich geschadet. Zum einen wäre es ein Schock-Moment, nur für den Schock gewesen. Zwar nutzte die Serie schon immer Horror-Elemente, vor allem in der ersten Staffel, doch sie hatte auch immer Herz und Respekt vor den Figuren. Hätte man Will, auch wenn es von außen kontrolliert gewesen ist, Bob so früh töten lassen, wäre für den restlichen Verlauf der Serie eine andere Perspektive erschaffen worden. Wie soll man nach einer solchen Tat noch glaubwürdig zeigen, dass Will gegen seine Kontrolle ankämpft?

Will leidet ohnehin schon die gesamte Serie lang, warum sollte man ihn dann noch seine Vaterfigur töten lassen? Das ist auch das richtige Stichwort, denn innerhalb der Autofahrt gibt es einen schönen Moment zwischen Will und Bob. Er erklärte dem Jungen, dass man sich seinen Ängsten stellen muss. Hätte Will ihn getötet, wäre die Wirkung geschmälert gewesen.

Einen anderen Punkt sprachen die Produzenten auch selbst an: Bob hätte seinen Helden-Moment nicht bekommen. Er stirbt, nachdem er sich für die Kinder und Joyce geopfert hat. Dadurch wird sein Tod tragischer und Will leidet später auch darunter, auf einer emotionalen Ebene.

Dieser Heldentod funktioniert so gut, weil man über die Staffel sieht, wie Bob Einfluss auf das Leben von Will und Joyce genommen hat. Er war eine Vaterfigur, die trotz kurzer Screentime einen großen Einfluss auf Fans und die Figuren hatte. Und genau das sollten Erwachsene auch tun: Kinder beschützen, damit diese wachsen können.

Stranger Things hatte von Anfang an eine Spielberg-Atmosphäre. Klar, es wird gefährlich und schwierig, aber dennoch strömt dauerhaft ein familiäres und gemütliches Gefühl mit. Dazu passen der Heldentod und der väterliche Moment einfach viel mehr. Auch in der letzten Staffel ergeht es Will nicht optimal: Netflix zeigt die ersten 5 Minuten von Stranger Things Staffel 5, deutet an, dass ein Kind mächtiger ist, als man glaubt

Quelle(n): cbr.com, Titelbildquelle: Netflix
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