Darth Vader ist der große Bösewicht in den Filmen von Star Wars, hat es aber zum Schluss geschafft, seinen Namen reinzuwaschen und zurück zur hellen Seite zu finden. Dabei hat er sich selbst in einer Geschichte als wahres Monster bezeichnet.
In Episode 4 lernen wir Darth Vader als erbarmungslosen Sith kennen. Er geht brutal vor, schüchtert Leute ein, tötet sie und schreckt auch nicht davor zurück, zur Erpressung von Prinzessin Leia einen ganzen Planeten in die Luft zu sprengen.
Innerhalb der klassischen Trilogie ist Vader neben dem Imperator der zentrale Bösewicht. Am Ende von Episode 6 erhält sein Charakter jedoch eine Wandlung. Vader rettet seinen Sohn Luke vor dem sicheren Tod durch den Imperator und überwältigt diesen – was übrigens nicht die einzige Rebellion gegenüber Palpatine war.
Wie es scheint, setzt sich am Ende das wenige Gute, das noch in Vader verblieben ist, durch. Star Wars geht aber noch weiter und zeigt, dass Anakin zum Machtgeist wurde. Eine Fähigkeit, die normalerweise Training, aber in jeden Fall Selbstlosigkeit und Hinwendung zur hellen Seite benötigt.
Ist Darth Vader am Ende also ein guter Charakter? Diese Frage beschäftigt Fans bis heute. Dabei hat der dunkle Lord selbst eine Antwort gegeben.
Ein wahres Monster?
Was sagt Vader? Im Comic „Star Wars: Darth Vader – Dark Lord of the Sith Vol. 1” (2017) von Charles Soule und Giuseppe Camuncoli gibt es einen erinnerungswürdigen Moment, in dem sich der Sith als eindeutig böse bezeichnet.
Vader trifft in einem Duell, 19 Jahre vor der Schlacht von Yavin, auf den mächtigen Jedi Kirak Infil’a, um ihn zu besiegen und anschließend das Lichtschwert abzunehmen. Denn der Sith weiß: „Das Lichtschwert der Sith wird nicht geschenkt. Es wird genommen.“
Vader ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht so erfahren wie später. Der Kampf gegen Kirak Infil’a läuft alles andere als gut für den Sith und er verliert. Bei der nächsten Begegnung kurz darauf ist Vader schlauer geworden und nutzt ein unfaires Mittel: Er droht, einen Damm zu zerstören und somit ein komplettes Dorf und seine Bewohner unter Wasser zu setzen.
Kirak Infil’a beschuldigt ihn daraufhin, ein Monster zu sein. Und Vader antwortet wissend: „Ja. Das bin ich.“
Er macht seine Drohung wahr, zerstört den Damm und sorgt für den Tod zahlreicher Unschuldiger. Noch dazu stiehlt er das Lichtschwert des Jedi und tötet ihn.
Die Szene beweist, dass sich Vader seiner Bösartigkeit durchaus bewusst ist. Er ist nicht ein Antagonist, der glaubt, Gutes zu tun. Vader hat sich voll und ganz der dunklen Seite verschrieben, deshalb grenzt es an ein Wunder, dass er es am Ende von Episode 6 wieder zurück zur hellen schafft. Die Situation mit Kirak Infil’a ist nur ein Beispiel seiner grausamen Taten.
Ob eine einzige, gute Tat am Ende all die schlechten ausgleicht, muss jeder Fan für sich entscheiden. Wie sieht eure Meinung dazu aus? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Wenn ihr Lust auf mehr zum Thema Star Wars habt, schaut doch gerne auf MeinMMO vorbei: Die 5 besten Rennfahrer aus Star Wars im Ranking – Anakin hat Platz 1 knapp verpasst
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