Star Trek Online: Lead-Designer schreibt offen über Fankritik und wie er damit umgeht
Sowas hätte sich Picard nie anhören müssen ...

Beim SF-MMO Star Trek Online hat der Lead Designer Al Rivera die seltsame Situation beschrieben, wie es so ist, für alles verantwortlich zu sein, was im Spiel vorgeht.

„Hey, ich liebe mein iPhone, aber ich habe seinetwegen schon mehr als einmal die Herstellerfirma und die hohen Tiere bei Apple verflucht. Und auch wenn ich mein iPhone liebe, frustriert es mich manchmal und es ist nicht perfekt. Aber ich weiß, es haben Menschen gemacht und dafür bin ich dankbar“, das ist nur einer der Punkte, den der Lead Designer von Star Trek Online Al Rivera in einem ungewöhnlichen Post auf reddit schreibt, in dem es um die zum Teil harsche und auch persönliche Kritik der Fans geht.

Star Trek Online Captain

Die meiste Kritik stamme von Leuten, denen viel am Game liegt, die es in gewisser Weise lieben und die sich mehr davon erhoffen.
Doch selbst wenn Rivera rational versteht, dass der Job als Lead Designer es mit sich bringt, dass man viel Kritik einsteckt und auch als Sündenbock für die Fans herhalten muss, ganz spurlos geht das auch an einem Voll-Profi nicht vorbei, wie man liest.

Vor allem da der Lead-Designer kein Alleinherrscher ist: „Wenn es ums Geschäft geht, habe ich einen Boss und der hat einen Boss und immer so weiter. Nicht alles, was passiert, ist meine Entscheidung. Aber ich stehe hinter jedem Schritt, den wir gehen.“

Im Post macht Rivera auch klar, wie stolz er und das Team auf Star Trek Online sind. Rivera sei, schreibt er, seit seiner Kindheit ein Trekkie und die vielen außergewöhnlichen Momente auf Conventions und mit Fans entschädigten ihn dann für so manche eher rustikale Behandlung.

Er bittet die Fans darum, auch das Positive zu sehen: „Wenn Ihr was an Star Trek Online nicht mögt, dann bin ich wahrscheinlich zu einem Teil dafür verantwortlich. Aber wenn Ihr was an Star Trek Online mögt, dann hatte ich damit wahrscheinlich auch etwas zu tun.“

Star-Trek-Online-Delta-Rising-Crew

Ein Problem von vielen in der Branche

Mein MMO meint: Das ist für viele, die in dieser “Branche” arbeiten eine schwierige Sache, da zu sitzen und Kritik anzuhören und sich dabei im “Der Kunde ist König”-Zaum zu halten, auch wenn man sie als ungerecht empfindet oder das Gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen. Hier ist die Gedanken-Konstruktion verbreitet, sich die Liebe der Fans für das Produkt und ihre Leidenschaft immer wieder vor Augen zu führen.

Im Moment macht so eine Situation gerade John Smedley bei H1Z1 durch, zu dessen Stärken nun nicht gerade “Nicken und Demut zeigen” gehört.

Eine ehemalige Mitarbeiterin von Guild Wars 2 hat sich nach ihrem Ausscheiden bei ArenaNet an die Fans gewandt und darüber gesprochen, wie sehr persönliche Angriffen an den Mitarbeitern nagten, wenn man da als Rädchen im Getriebe herausgepickt werden: “Was macht die da eigentlich? Das könnte ich ja viel besser als sie!”

Natürlich kann man mit Fan-Kritik auch anders umgehen, wie dieses Video der Planetside-2-Devs zeigt, die Tweets von Fans vorlesen.

Quelle(n): massively
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Tarlock

Ich hab ein Jahr lang STO gespielt, bis der ganze Mist mit dem Rufsystem kam.
Das mann mann Stundenlang grinden muss für ein Stück Ausrüstung hat mir den Spielspass verdorben.
Da spiel ich lieber SWTOR, da is Ruf optional.

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