Solo Leveling: Karma wird von Netmarble entwickelt und soll für mobile Plattformen erscheinen. All das schreit förmlich danach, dass es sich dabei um ein Gacha-Game handelt. Doch die Entwickler verraten jetzt, dass die Monetarisierung wohl weniger schlimm ausfallen wird als zunächst befürchtet.
Wie wird es finanziert? Da es sich hierbei um ein kostenloses Mobile Game handelt, steht die Frage im Raum, wie sich das Spiel finanzieren wird. Oft verwenden solche Spiele Gacha-Mechaniken, in denen Charaktere für Echtgeld erworben werden müssen.
Allerdings ist der Erwerb zufallsbasiert, weshalb nicht garantiert ist, wie viel Geld ihr letztendlich ausgeben müsst, um eure gewünschte Figur zu erhalten. In einem Interview mit gamemeca.com verriet Business Division Head Lee Jong-hyuk, wie die Monetarisierung aussehen soll:
Angesichts der Besonderheiten des mobilen Roguelite-Genres prüfen wir derzeit sorgfältig die Möglichkeiten der Monetarisierung. Wir erwägen, verschiedene spielbare Jäger- und Schattencharaktere – darunter auch Sung Jinwoo – nicht über Gacha-Pulls, sondern durch das Spielen im Spiel selbst freischaltbar zu machen. Stattdessen ziehen wir Pauschalangebote wie Pässe oder Guthaben als primäre Monetarisierungsmethoden in Betracht, um einen reibungslosen Charakterfortschritt zu ermöglichen.
Die Entscheidung ist noch nicht final, doch es hört sich so an, als würden Gacha-Mechaniken für die Entwickler gar nicht in Frage kommen. Stattdessen können Spieler ihr Geld wohl nur für Cosmetics und Dinge ausgeben, die den Spielfortschritt verschnellern.
Für Karma wurde zudem bislang kein PvP-Modus angekündigt, bei den ein schnellerer Spielfortschritt automatisch ein Vorteil wäre. Es sieht also so aus, als wäre Karma kein Pay2Win, sollten sich die Entwickler an ihre Erwägung halten.
Der Held von Solo Leveling tritt gegen seine Freunde an
Was ist das für ein Spiel? Solo Leveling: Karma ist ein Action-Roguelike-RPG, das auf dem gleichnamigen Webtoon und Anime basiert. Wir spielen, wie für ein Roguelike typisch, mehrere Durchläufe und sammeln während jeden Runs Waffen sowie Fähigkeiten, um einen besonderen Charakterbuild zu erschaffen.
Das Spiel soll storytechnisch eine große Lücke in der Originalgeschichte schließen, denn es fokussiert sich auf den 27-jährigen Krieg.
Dabei handelt es sich um einen Zeitraum, in dem der Protagonist Sung Jin-Woo die Zeit zurückgedreht hat, um die Welt zu retten. Wir spielen seinen 27 Jahre andauernden einsamen Krieg gegen die Monarchen im Dimensionsriss nach. Das ist eine Phase, die im Originalwerk nur sehr kurz angerissen wurde.
Der Twist hierbei ist, dass der Protagonist gegen korrumpierte Versionen seiner ehemaligen Freunde antreten muss. Diese wurden von den feindlichen Monarchen geschaffen. Und eben jene Charaktere müssen wohl nicht über Gacha-Mechaniken gepullt werden.
Tatsächlich soll der originale Autor Chugong jeden Satz und jedes Detail im Spiel geprüft haben, weshalb es sich vermutlich nahtlos in die originale Story einordnen lässt.
Aniimo ist ebenfalls ein kostenloses Spiel, das erst vor Kurzem gestartet ist. Auch hier können Spieler Echtgeld ausgeben. MeinMMO-Redakteurin Jasmin hat sich einmal genauer angeschaut, wie obligatorisch die Käufe im Game wirklich sind: Aniimo lässt euch an jeder Ecke Geld ausgeben, aber wie Pay2Win ist es wirklich?
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