Cheating im Schach: 19-jähriger Twitch-Streamer verklagt 3 Personen und 2 Firmen auf 500 Millionen $

Cheating im Schach: 19-jähriger Twitch-Streamer verklagt 3 Personen und 2 Firmen auf 500 Millionen $

Der 19-jährige Twitch-Streamer und Schach-Großmeister Hans Niemann hat Klage eingereicht: Er verklagt Schach-Weltmeister Magnus Carlsen, dessen Chess-App Play Magnus, die Webseite chess.com, deren Schach-Chef Daniel Rensch und den Twitch-Streamer Hikaru Nakamura. Von jedem der Beklagten fordert er mindestens 100 Millionen $ vor einem Gericht in Missouri. Niemann sieht Weltmeister Carlsen als miesen Verlierer, der nicht damit klarkommt, jetzt von einem jüngeren Wunderkind abgelöst zu werden. Die anderen Parteien seien Teil eines Medien-Imperiums, das gegen ihn verwendet wird.

Das ist die Situation:

  • Der 19-jährige Hans Niemann spielte am 4. September mit Schwarz gegen Weltmeister Magnus Carlsen und besiegte ihn.
  • Nach der Niederlage verließ Carlsen das Turnier und implizierte mit einem Video-Clip, er könne nicht sagen, was er denke, denn dann bekäme er Ärger. In der Öffentlichkeit las man das als Vorwurf, Niemann sei ein Betrüger.
  • Das löste eine aufgeregte Diskussion in der Schachwelt aus, wie Niemann gecheatet haben soll, was da lost ist, warum Carslen so drastisch reagiert.
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Niemann sagt: Sein Ruf sei zerstört, er habe quasi ein Berufsverbot

So eskalierte der Konflikt: In der Folge kam es zu zahlreichen, teilweise absurden Verwicklungen und Vermutungen: Es kursierte etwa die Theorie, Niemann habe über versteckte Analperlen geheime Informationen erhalten.

Bei einem weiteren Aufeinandertreffen mit Niemann gab Carslen einfach auf und kündigte an, später genauer auszuführen, was ihn so an Niemann stört.

Niemann wiederum sagte, er habe zwar als Kind und als Jugendlicher mal bei bedeutungslosen Partien im Online-Schach geschummelt, aber das sei Jahre her. Am Brett selbst habe er nie betrogen.

Doch die Schachplattform chess.com bannte ihn später. Es hieß, die Vergehen von Niemann seien häufiger und kürzlicher passiert, als von ihm dargestellt.

Im Oktober erschien ein vernichtender Bericht über Niemann von chess.com – der war danach quasi in der Schach-Szene ruiniert. Niemann selbst spricht von einer “Schwarzen Liste”, auf der er seitdem stehe. Das komme einem Berufsverbot gleich.

Brachte Schach in den Mainstream:

Niemann sieht Carlsen als schlechten Verlierer – Sich selbst als Wunderkind

Das sagt Niemann jetzt in der Klage über sich: Die Klageschrift beginnt damit, dass sich Niemann selbst „19-jähriges autodidaktisches Schachwunderkind“ bezeichnet.

Die Schäden an ihm, seiner Karriere und seinem Ruf seien jetzt „verheerend“ und mündeten in einen ungerechtfertigten Ausschluss von der Berufung, der er sein Leben gewidmet habe.

schach-magnus-carlsen
Magnus Carlsen, der fünffache Weltmeister.

Das sagt Niemann über Carslen: Magnus Carlsen wiederum wird als größenwahnsinniger, aber alternder Schach-Gott und geweifter Geschäftsmann und Selbstdarsteller gezeichnet. Es heißt, er habe sich eine Position als „König des Schachs“ gesichert und glaube nun, „er könne machen, was er wolle und käme damit durch.“

Niemann stellt es so dar, dass er schon häufiger Carlsen geschlagen habe, jetzt aber eben das erste Mal bei einem offiziellen Turnier. Damit habe er Carlsen die Tour vermasselt und Rekorde gebrochen.

Es heißt (via chessbase) :

Carlsen, berüchtigt für seine Unfähigkeit, mit Niederlagen umzugehen, rastete aus. Wütend darüber, dass der 12 Jahre jüngere Niemann es wagte, den „Schachkönig“ zu beleidigen und aus Angst, dass das junge Wunderkind seine Multi-Millionen-Dollar-Marke durch eine erneute Niederlage weiter verunstalten würde, rächte sich Carslen bösartig und heimtückisch an Niemann, indem er ihn lächerlicherweise und ohne jegliche Beweise beschuldigte, während ihrer persönlichen Partie betrogen zu haben […]“

Laut Niemann hätten „unabhängig und unvoreingenommene Quellen“ bewiesen, dass er nicht geschummelt haben.

Hier kann man die Klageschrift in voller Länge einsehen (via storage.cortlistener).

Was ist mit den anderen, die er verklagt? Die anderen sieht Niemann als ein Medien-Imperium, das Carlsen auf ihn „entfesselt“ hat, um die tatsächlichen Beweise seiner Unschuld zu überdecken und Niemann von hochklassigen Schach-Turnieren auszuschließen:

  • chess.com habe Niemann gebannt und dadurch Carlsens Beschuldigungen mehr Glaubwürdigkeit verliehen
  • Resch ist der „Chief Chess Officer” bei chess.com – er habe diffamierende Presse-Statements abgegeben und diffamierende Berichte geleakt, dabei fälschlicherweise behauptet, Niemann würde lügen
  • Der Twitch-Streamer Nakamura sei der “einflussreichste Streaming-Partner von chess.com”. Er habe “Stunden” an Video-Content veröffentlicht und die falschen Anschuldigungen von Carlsen verstärkt
  • Play Magnus, ist die App von Magnus Carlsen – die hat chess.com gerade für 80 Millionen $ gekauft. Auch diese Firma soll mit Carlsen und chess.com zusammengearbeitet haben

Er verklagt jede der 5 genannten Partei auf „nicht weniger als 100.000.000 $ zuzüglich Zinsen“ – der genaue Betrag sei dann vor Gericht zu bestimmen.

Schach: Spieler sehen jetzt überall Cheater – Nach Kontroverse um Weltmeister vs. 19-jähriger Twitch-Streamer

Quelle(n): kotaku, chessbase, Instagram (Titelbild)
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V4nillaP4ul

Die Aktion wirkt für mich wie ein Pokerspieler der am Final Table im Heads Up bis zum River gecheckt hat, nur um dann mit einem All In den Gegner zum Fold zu zwingen, obwohl er nichts getroffen hat.

Dastil

Selbst wenn wir davon absehen, ob er betrogen hat oder nicht, die Webseiten können Spielen lassen wenn auch immer sie wollen, das ist kein Menschenrecht auf eine Schachwebseite sein zu dürfen.

Vielleicht kam ja da noch was, aber was ich von Hikaru gehört habe, gerechtfertigt keine Klage, schon gar nicht 100mil???

Und mein Gott Karlsen behauptet halt er betrügt, aaaber auch das nicht so direkt (von dem was ich gesehen habe, das war mir etwas zu sehr ausschlachten der news, hab das dann nicht mehr beachtet auf youtube), was ihn jetzt retten könnte und selbst wenn du bekommst für Verleumdung keine 100 mil gehts noch??

Ich glaube der schlechte Verlierer ist der 19 Jährige. Er ist, genie oder nicht, halt noch ein Kind (ich weiss ich war noch nicht erwachsen mit 19) und schiesst wohl übers Ziel hinaus gerade. Er hätte die Füsse stillhalten sollen über ein paar Jahre und an seinen Ruf arbeiten sollen. So ruiniert er sich alles für immer.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Jahren von Dastil
Frost

Selbst wenn wir davon absehen, ob er betrogen hat oder nicht, die Webseiten können Spielen lassen wenn auch immer sie wollen, das ist kein Menschenrecht auf eine Schachwebseite sein zu dürfen.

Nee, so funktioniert das virtuelle Hausrecht nicht. Die müssen schon Gründe nennen, die zum plötzlichen Bann führen. Gerade wenn es sich um öffentliche Plattformen handelt.
“Einfach so bannen” könnte vor Gericht als eine Form von Selbstjustiz auslegt werden.
Da kann der Betreiber auch nicht mehr mit irgendwelchen AGBs kommen die vorher akzeptiert wurden und diesen Bann irgendwie rechtfertigen sollen.

Ich weiß nicht ob Vermutungen eines Betrugs als Grund reicht.
Das würd ich an seiner Stelle dann auch vom Gericht entscheiden lassen.
Zumal es hier ja auch um einen Beitrag zur Rufschädigung handelt.

Yoma

Tja jetzt wird sich zeigen ob die Beweise standhalten. Bin da eher skeptisch.

mein-mmo-2F

500 Millionen Dollar. Wie die in den USA immer auf solche Zahlen kommen…
Wie viele Jahre hatte er denn vor Schach zu spielen? Plant er jetzt schon für die nächste Eiszeit? Oder das Erlöschen der Sonne? Er scheint ja recht langfristig zu planen. =)

dehe25

Hmmm, sehr schwieriges Thema.

Auf so einem Event zu cheaten ist möglich (auch mit anderen Mitteln als den hier aufgeführten). Andererseits habe ich auch schon so komische Meta-Züge gemacht, wo man sich denkt “KI?”. Sehr selten, aber kam vor. Ein “Wunderkind” im Schach, das besser ist als der amtierende Weltmeister – Warum sollte der sowas nicht gezielt machen können?

Denkbar wäre auch, dass er sich – da er ja schon Erfahrungen mit KI’s hatte *gg* – die eine oder andere Spielweise abgeschaut hat? Intuitiv geht da sehr viel, auch wenn man es jetzt nicht direkt strategisch nachvollziehen könnte.

Auf der anderen Seite hat wohl nicht nur ein mal der Anticheat getriggert. Durch ein Abschauen der Spielweise von einer KI evtl möglich, aber bei der vorgeworfenen Anzahl an Verstössen? Zumal sowas ja auch durch unabhängige Stellen abseits von chess.com reproduzieret werden können müsste. Wenn nicht: in dubio pro reo.

Wirklich wissen tut er es wohl nur selbst.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Jahren von d/cypher
V4nillaP4ul

Niemann war nie ein Wunderkind. Er ist ein sehr guter Schachspieler, aber halt kein besonderer unter den Großmeistern.
Die Turniere die auf den ersten Blick großartige Leistungen seinerseits waren, waren eher ein patzen seiner Gegner. Er konnte es einfach nutzen (vorrausgesetzt er hat da sauber gespielt).

Sich zufällig ein paar Züge einer KI zu merken ist auch sehr unwahrscheinlich. Das mag zu Anfang einer Partie noch gehen, da der Anfang immer die selben Ziele hat (Zentrum besetzen, Figuren entwickeln). Aber je mehr Züge getätigt wurden umso unwahrscheinlicher wird sich “zufällig” an bestimmte Züge einer KI zu erinnern. Was nicht heißt nicht durch Zufall den einen oder anderen gleichen Zug zu tätigen, aber nicht in der Häufigkeit wie es bei Niemann der Fall sein soll. Nur zum Vergleich: Carlsen hat eine Genauigkeit einer KI von ca 70 Prozent über die letzten Jahren. Niemann urplötzlich in vielen Spielen von nahezu 100 Prozent.
Das schafft keiner zufällig.
Die Frage die noch offen bleibt: Reicht es für die Gerichte oder nicht?

dehe25

wer redet denn von “sich spezifische züge merken”? Dass die Häuffigkeit der Meta-Züge sehr auffällig ist, dabei stmime ich dir zu.
Letztendlich bedarf es mehr unabhängiger Stellen als nur chess.com selbst, um das festzustellen.

“Zentrum besetzen, Figuren entwickeln” ist ja Schach 1×1, das macht jeder mit ner ELO über 300, wie du auch schon sagtest.
Mit Meta-Spiel meine ich scheinbar sinnlose Züge, die aber im späteren Spiel entscheidend sind.

Arestris

Ich hoffe, das Gericht lacht mal und weist dann die Klage ab. Der chess.com Bericht ist schon sehr vernichtend. Entweder ist er das Größte Schachgenie aller Zeiten oder ein Betrüger. Und ich bin ehrlich, ich habe da eine Präferenz bei einem, der schon mehrfach des Betruges überführt wurde. Da finde das “wie” auch schon fast zweitrangig.

dehe25

Warum, weil _er_ erwischt wurde? ;P

WolveintheWall

Wo genau ist er vernichtend? im Bericht heißt es wortwörtlich nur „Hans hat vermutlich in über 100 Onlinespielen betrogen“.
“Vermutungen“ sind keine „Fakten“ – auch wenn es uns medial so verkauft werden sollte.
Und das Fazit des Berichts hat die Neue Zürcher Zeitung schön zusammengefasst:

Selbst die weltbeste Antibetrugsabteilung, die zudem geschäftlich eng mit Carlsen verbunden ist, hat keinerlei Evidenz gefunden für die äusserst schwerwiegenden und weiterhin unbelegten Unterstellungen Carlsens, sein junger Bezwinger sei am Brett ein Betrüger.

Die Klage ist aktuell nicht so „lächerlich“ oder ungerechtfertigt wie man vielleicht erstmal glaubt.

Arestris

Ja, aber mal die Zahlen gelesen? Wie ich gesagt habe, entweder IST er der Stärkste Schachspieler, den die Welt jehmals gesehen hat oder ein Betrüger. Und wie erwähnt, ich setze da meine Karten auf Zweiteres, immerhin wurde er 2x nachweislich überführt als Betrüger! Das gilt zumindest also für die chess.com Partien.

Bauernschlau

Die Frage ist doch, ob er tatsächlich ein absoluter Topspieler ist. Bei den US Chess Championships konnte er diesen Nachweis mit Rang 9 nicht erbringen. Seine dort gezeigte Leistung würde nicht ausreichen für einen Sieg über Carlsen. Eventuell sind die neuen Regeln dort, z.B. keine Zuschauer und 30 Minuten Delay, ein Beleg für die Aussagen von Carlsen.

https://www.chess.com/news/view/caruana-wins-2022-us-championship-round-13

The St Louis organisers paid several thousand dollars to strengthen their security systems with metal detecting wands, radio frequency scanners and even scanners that check for silicon devices. Spectators were banned apart from a handful of organisers and media. A 30-minute delay on the live internet broadcast counters any possibility of computer analysis of the current position being passed to a player.”

https://www.theguardian.com/sport/2022/oct/14/chess-hans-niemann-struggles-in-us-championship-amid-beefed-up-security

Ich tendiere mittlerweile dazu Carlsen zu glauben. Zu schwach sind aktuell die Leistungen von Niemann im Vergleich zu seiner vorherigen Performance ohne Regel- und Überwachungsverschärfungen.

WolveintheWall

Die Klage ist m.M.n. nach aktuellem Stand erstmal nicht unberechtigt find ich – die Höhe aber schon iwie absurd. Carlsen und Nakamura sind gleich zwei Giganten der Schachwelt, die Niemann ohne Beweise oder wenigstens einer Theorie, sondern rein auf Vermutungen basierend öffentlich als Betrüger anprangern (oder zumindest dies stark implizieren). Und Chess.com hat in seinem Bericht u.a. einfach Schriftverkehr mit Niemann veröffentlicht. Alles beides grundsätzlich juristisch nicht ohne Denk ich.

Zumal man bei den Us Championship auch den bisherigen „Imageschaden“ sah: Hat Niemann verloren, war das für viele ganz klar ein Indiz dafür, dass er nicht (mehr) schummelt; hat er gewonnen, dann muss er doch wieder irgendeine Schummelmethode gefunden haben. Und selbst als sein Konkurrent (Sevian) ganz klar gegen die Schachregeln verstößt indem er einfach Niemanns Figur vom Brett entfernt, lacht die Schachwelt und versucht Niemann als „Buh-Mann“ hinzustellen.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Jahren von Wolve In The Wall
kMike

Sehe das ziemlich ähnlich. Anfangs hat man gedacht, dass es doch recht eindeutig ist. Der große Schachweltmeister würde sich sonst nicht so aus dem Fenster lehnen. Die Analperlen waren obskur und auch irgendwie lustig. Jetzt aber nach ein paar Wochen wurden eigentlich immer noch keine Belege für Betrug bzw. wenigstens Theorien geäußert. Klar kann man das jetzt so einfach handhaben und behaupten, wer online betrügt bei Turnieren um Preisgelder der tut das analog auch am Brett aber das ist mir zu einfach und kein Beweis.
Letztendlich wird hier wirklich eine Karriere zerstört aufgrund von Hörensagen und Vermutungen. Der Chess.com Bericht war ja sehr detailiert, sowas würde ich mindestens für seine Partien am Brett jetzt auch erwarten. Obwohl das ja dann auch eher nur wieder Indizien sind.

Andy

Ob schuldig oder nicht seine Karriere könnte vorbei sein,hatte ich auch schon in einem anderen Artikel erwähnt. Zu mind. hat sie(nicht er)einen schweren Knacks abbekommen.

Fluffy-Lord

Hach ja die berüchtigten Analperlen *Popcorn rausholt*

Splitter

Ok, ich bin in der Scene zwar nicht drin, aber wie soll man denn überhaupt im physischen Schach vor Ort schummeln? Außer jetzt offensichtliche Dinge zu machen, wie dass jemand anderes Züge vorgibt oder ähnliches…
Hier klingt es halt so, dass der Weltmeister nach wenigen Zügen einfach aufgibt, dann suggeriert er wurde betrogen und alle springen auf den Zug auf. Da muss er doch sagen können wie genau er auf den Verdacht kommt. Vor allem “versteckte Analperlen” xD. Wie soll das laufen, und in wie fern soll das jemanden helfen?

Zuletzt bearbeitet vor 3 Jahren von Splitter
zigzag

Das Schachbrett wird in der Regel die ganze Zeit live übertragen bzw. ist zu sehen. Brauchst also eine 2. oder mehrere Personen. Die diese Daten vom Schachbrett in einen Computer eingeben und sich somit die besten/optimalsten Züge anzeigen zu lassen.

Diese Info muss ja nun zum Schachspieler und da kommen dann die Analperlen ins Spiel, gibt Spielzeuge die lassen sich aus der Ferne “steuern”. Vibrationen kannst du sicherlich wie Morsecodes nutzen, aber gibt sicher auch einfache Varianten.

Schachbrett ist ja in Buchstaben A-H und Zahlen 1-8 aufgeteilt, dann wird also so oft vibriert bis er weiß welche Figur er auf welches Feld stellen soll.

Und Analperlen sind es halt, weil sie am dunkelsten Ort versteckt sind wo wahrscheinlich nicht kontrolliert wird 😉
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Aber tatsächliche Beweise gibt es scheinbar keine, sind Vermutungen, da ja Niemann eh zugegeben hat Online geschummelt zu haben..

Zuletzt bearbeitet vor 3 Jahren von zigZag
kMike

Es gab 2010 einen Vorfall bei der Schacholympiade. Dort haben sich die Spieler der Französischen Nationalmannschaft die besten Züge für ihren spielenden Kollegen (Sebastien Fellers) per SMS zugesandt. Ein weiterer hat dann bestimmte Positionen im Raum eingenommen, die dann für eine Position auf dem Brett standen. Das wäre mal ein Beispiel wo es nicht mal auf Hightechkram ankommt.

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