Publisher will Shooter abschalten, wenn Entwickler nicht endlich liefern

Um den Shooter Zula Europe steht es aktuell nicht sonderlich gut. Der Publisher will die Server schließen. Grund dafür ist, dass die Entwickler keine Updates mehr bringen. Seit 2019 ist dort Funkstille.

Was passiert da? Der spanische Publisher IDC Games vertreibt den Shooter Zula und dessen europäische Version Zula Europe. Entwickelt wird das Spiel vom türkischen Studio MadByte Games.

Die Entwickler schweigen jedoch seit einiger Zeit. Ihr letztes Update auf der offiziellen Seite kam im Oktober 2019, das letzte Update auf Steam wurde im November 2019 gepostet. Seit über einem Jahr gibt es also keine Nachrichten vom Studio.

In einem Tweet haben IDC Games deswegen nun angekündigt, die Server des Spiels zu schließen, wenn die Entwickler sich nicht melden. Dort heißt es: „Es tut uns leid, aber nur die Entwickler können diese Situation ändern.“

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Eines der Probleme ist laut vieler Nutzer etwa, dass sie das Spiel gar nicht mehr spielen können. Einzelne Runden oder sogar das Spiel selbst würden nicht mehr starten. Beim Testen lief Zula Europe bei uns ebenfalls nicht.

Darum ist das kurios: Es kommt generell eher selten vor, dass sich ein Publisher gegen den Entwickler eines ihrer Spiele stellt. Normalerweise stehen die beiden Studios in Kontakt miteinander und arbeiten zusammen.

Bei Meinungsverschiedenheiten kann es passieren, dass sich Entwickler von unbeliebten Publishern trennen. In diesem Fall jedoch scheinen die Entwickler sich nicht mehr zu melden. Laut IDC Games hätten MadByte Games auf keine ihrer Anfragen reagiert.

Spieler sind traurig, fordern ihr Geld zurück

Was ist Zula überhaupt? Der kostenlose Shooter für PC erinnert stark an das beliebte und erfolgreiche Counter-Strike. Zwei Fraktionen treten hier auf verschiedenen Maps und in verschiedenen taktischen Spielmodi gegeneinander an.

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Gameplay von Zula.

Gespielt wird Zula allerdings kaum noch. Zula selbst hat auf Steam noch 570 Spieler durchschnittlich (via steamcharts). Die europäische Version hat sogar noch weniger. Gerade einmal 40 Spieler zocken noch im Schnitt (via steamcharts).

Das sagen die Spieler: Auf Twitter und Facebook bekunden etliche Nutzer ihre Bestürzung darüber, dass Zula eingestellt wird. Trotz der wenigen Spieler scheint es einige zu geben, die sehr daran hängen.

Häufiger wird jedoch die Rückerstattung für geleistete Zahlungen gefordert. Zula bietet einen Ingame-Shop, in dem es Booster, Waffen und Items zu kaufen gibt. Diese gibt es für Punkte oder Gold, die Premium-Währung von Zula.

Wie es mit Zula nun weitergeht, ist ungewiss. Ein konkretes Datum für die Serverabschaltung gibt es zwar noch nicht, aber ob sich die Entwickler nach über einem Jahr noch einmal melden, bleibt abzuwarten.

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