Pokémon GO: Niantic-Chef warnt vor Virtueller Realität, empfiehlt PoGO

Der Chef hinter Pokémon GO sieht eine Gefahr in der Virtual Reality und weist auf die Vorzüge seines Spiels hin.

Im Gespräch mit Gameindustrybiz spricht der Niantic-CEO John Hanke über die virtuelle Realität. Die ist seiner Ansicht nach gefährlich, denn sie ist zu gut. Menschen könnten eine Menge Zeit mit ihr verbringen und das sei langfristig schlecht für die Gesellschaft.

Schon jetzt hat Hanke Bedenken, dass seine Kinder so viel Minecraft spielen und das sei ein tolles Spiel.

Virtual Reality fesselt die Spieler im Drinnen, während Augmented Reality die Spieler nach Draußen, in die Natur, bringt. Das sei deutlich besser und gesünder.

Virtuelle Realität zu gut, um gesund zu sein

„Wir sind menschliche Wesen und eine Menge Forschung hat gezeigt, dass wir wirklich viel glücklicher sind, wenn wir Bewegung kriegen, wenn wir uns draußen aufhalten – vor allem in der Natur. Es ist für uns als Gesellschaft ein Problem, wenn wir das vernachlässigen, und unsere ganze Zeit in einer VR-Welt verbringen wie in Ready Player One“, sagt Hanke.

Ready Player One ist ein dystopischer SF-Roman, der bald verfilmt werden soll. Im Jahr 2044 lebt die Menschheit dort in einer trostlosen, realen Welt und flüchtet sich in eine wunderschöne fiktive.

Cyberith Virtualizer
Es sollten mehr Augmented-Reality-Spiele entwickelt werden

Hanke ermutigt Entwickler daher, auf die Augmented Reality zu setzen, wie sein Spiel Pokémon Go. Solche Games führen Spieler nach Draußen.

Augmented Reality habe ein riesiges Potential, die Menschen positiv zu beeinflussen. Aspekte, die sich vorteilhaft auf die Gesundheit der Spieler auszuwirken. Diese Forschung ließe sich auf alle Augmented-Reality-Games übertragen. Solche Spiele könnten Menschen dazu bewegen, sich mehr zu bewegen, als sie es sonst täten.

Teil seiner Motivation, ein solches Spiel wie Pokémon GO zu entwickeln, erzählt Hanke, sei es auch gewesen, seine eigenen Kinder öfter aus dem Haus zu kriegen.

Pokemon Trainer
Pokémon GO: Team soll verdoppelt werden

Langfristig glaubt Hanke, dass sich Virtual und Augmented Reality nicht ausschließen müssen. Irgendwann könnten sie zu einem einzigen Ding kombiniert werden und verschmelzen.

Weiterhin sagt Hanke, Niantic plane Ingress in einer neuen, aktualisierten Version zu veröffentlichen, außerdem wolle man die Größe des Teams verdoppeln, das an Pokémon GO arbeitet. Für die Zukunft plant man neue Events und mehr Social Features.


Mehr zu den Plänen von Pokémon GO für 2017:

Pokémon Go: Mewtwo, Mew und andere legendäre Pokémon noch 2017

Quelle(n): gameindustrybiz
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Priorius

Ich denke da an die Weiterentwicklung von z.B. Google-Glasses bzw. Holo-Lense. Mit dieser Technik können (um bei Pkmn zu bleiben) zum Beispiel PvP, oder Arenen-Kämpfe viel besser animiert und in die Umwelt integriert werden.
Würde mich viel mehr reizen, als mit ner VR-Brille drinnen zu sitzen.

Corbenian

Danke für den Hinweis auf den Roman! Das Buch klingt echt interessant und werde ich mir wohl demnächst besorgen ????

Erzkanzler

Schwer dem Mann nicht recht zu geben…

Mit der Argumentationskette könnte man allerdings auch Schusswaffen oder Turnschuhe verkaufen. Ich würde fast mutmaßen Menschen die sich ohne
auf´s Smartphone zu schauen in die Natur begeben sind glücklicher.

Es ist für uns als Gesellschaft ein Problem, wenn wir das vernachlässigen, und unsere ganze Zeit mit dem Starren auf unsere Handys verbringen wie mit Poke Mongo.

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