Pokémon GO erntet Kritik zur Safari Zone – Bricht Werbe-Regeln in UK

Pokémon GO steht gerade in der Kritik vieler Spieler in Großbritannien. Dort brachen sie nämlich Werbe-Regeln und mussten dann schnell zurückrudern.

Das wurde angeboten: Im April steigt die Safari Zone im britischen Liverpool. Der Ticket-Verkauf dafür startete am vergangenen Freitag und man konnte sich für 12 Pfund ein normales Ticket oder für 18 Pfund ein Early-Access-Ticket kaufen.

Die Überraschung folgte dann aber für viele Trainer. Das waren nicht die endgültigen Preise, denn es kamen noch Steuern und Bearbeitungsgebühren oben drauf. Das gab Niantic allerdings nicht in ihrer Werbung zum Event an, womit sie gegen die Regeln in Großbritannien verstießen. Denn dort muss man solche Gebühren nennen. Das legt die UK Advertising Standards Authority (ASA) fest.

Hunderte Beschwerden – Niantic passt die Preise an

Das sagten Trainer: Kurz nach dem Start des Ticketverkaufs starteten die Beschwerden von den Trainern. Auf reddit gab es diverse Threads, die dieses Thema behandeln und dutzende Spieler gaben an, dass sie es der UK Advertising Standards Authority (ASA) weitergeleitet haben.

Das Magazin Eurogamer fragte bei der ASA nach. Die bestätigte, dass bereits nach wenigen Stunden schon 180 Beschwerden zu diesem Thema eingingen.

So reagierte Niantic: Nachdem einige Stunden über das Thema diskutiert wurde, meldete sich auch Entwickler Niantic zu Wort. So schrieben sie auf Twitter, dass man die Preise nun angepasst hätte und entschuldigten sich für diesen „Error“.

Die Preise sind nun wie folgt geändert:

  • Normales Ticket: 14,40 Pfund anstatt 12 Pfund
  • Early-Access-Ticket: 21,60 Pfund anstatt 18 Pfund

Oben drauf kommen noch pro Bestellung Service-Gebühren in Höhe von 3,60 Pfund.

Diese Preise mussten die Trainer bereits vor der Änderung zahlen. Nun wirbt Niantic aber auch mit diesen Preisen.

Macht das Niantic zum ersten Mal? Auch schon im letzten Jahr gab es vergleichbare Situationen. Niantic hatte Tickets zu gewissen Preisen angeworben, doch schlussendlich kamen noch Gebühren und Steuern obendrauf. So war es beispielsweise beim GO Fest in Dortmund der Fall.

Großbritannien hat dort allerdings feste Gesetze und Niantic darf für ein Event in diesem Land nicht auf diese Art werben. Darum gibt es erst jetzt Konsequenzen, denn bisher brachen die Entwickler damit keine Werbe-Reglungen bestimmter Länder.

Gibt es jetzt noch weitere Konsequenzen? Das bleibt abzuwarten. Immerhin haben hunderte Spieler die Tickets zu den falschbeworbenen Preisen gekauft. Im Gegenzug hat Niantic schnell reagiert und die Preise angepasst.

Es liegt wohl an der ASA, ob Niantic noch mit Konsequenzen zu rechnen hat oder ob sie sich mit der Preisanpassung nochmal gerettet haben.

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