Netflix soll eine Live-Action-Serie zur Videospiel-Reihe Persona planen. Das JRPG spielt im Alltag von MeinMMO-Redakteurin Jasmin eine wichtige Rolle, weshalb sie sich nur vorsichtig auf die neue Serie freut.
Ich bin mit Persona 5 zwar erst spät in die Reihe eingestiegen, doch seitdem ist das JRPG nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken. Nach und nach habe ich die anderen Teile nachgeholt, immerhin ist jedes Spiel von der Zeit her ein Klopper.
Dabei haben mich vor allem die Monster so fasziniert. Ich bin eh ein leidenschaftlicher Fan von Monster-Sammelspielen, doch bei Persona macht es besonders viel Spaß. Das liegt vor allem daran, dass die Persona besonders kreativ gestaltet sind, wenn auch nicht immer ganz jugendfrei, wie am Beispiel von Mara zu sehen.
Dass ich die Reihe so liebe, liegt des Weiteren daran, dass der Soundtrack in jedem Teil ein absoluter Banger ist:
- Persona 3 vereint Hip-Hop-Beats mit Rap-Einlagen
- Der Sound aus Persona 4 hat mir vor allem im Dancing-Ableger richtige Freude bereitet
- Ich mag Jazz eigentlich nicht, aber Persona 5 machte ihn mir zugänglich
Die Kombination aus coolen Monstern und genialer Musik hat mich einfach direkt gecatcht. Und genau diese beiden Aspekte bereiten mir Sorgen, dass die Live-Action-Adaption von Persona ein totaler Flop wird.
Ohne diese zwei Aspekte ist Persona nicht Persona
Wenn sowohl die Monster als auch die Musik in irgendeiner Weise abgeändert werden würden oder ihren Charme verlieren würden, wäre Persona für mich einfach nur ein x-beliebiges Videospiel. Es gibt zwar auch noch andere grandiose Seiten an der Reihe, wie die dramatische Story und den knallbunten Grafikstil, aber vor allem der Sound und die Monster schreien für mich Persona
.
Bei den Monstern habe ich Bammel, dass das Ganze so enden könnte wie beim Live-Action-Film zu „Detektiv Pikachu“. Einige Monster sind, muss ich zugeben, gut gelungen. Es gibt aber auch viele Taschenmonster, die wie ein wahrgewordener Albtraum aussehen und die ich mir im echten Leben einfach nicht vorstellen möchte.
Ein Beispiel ist Glurak. Das Pokémon hat als Vorbild eine echte Eidechse. Also ergibt es Sinn, dass das Wesen im echten Leben Schuppen hätte. Im Anime ist davon aber rein gar nichts zu sehen, weshalb das echte
Glurak für mich einfach nur Stoff für neue Albträume ist.
Zudem müsste die Serie den Soundtrack von Persona gut einfangen. Sollte sie sich auf einen bestimmten Teil fokussieren, hätte ich auch nichts dagegen, wenn der Sound aus dem Spiel einfach nur recycelt wird und vielleicht ein, zwei neue Lieder hinzukommen, wie es bei der Royal-Erweiterung für Persona 5 der Fall war.
Doch wenn die Musik fehlt und einfach nur ein generischer Soundtrack verwendet wird, würde die Serie die Magie verlieren, die mich an Persona so fasziniert hat.
Wie seht ihr das? Welche Punkte müssten die Macher der Serie für euch perfekt umsetzen, damit ihr direkt dieses Persona-Gefühl habt?
Persona hat bei mir außerdem dafür gesorgt, dass ich die Zeit bis zum nächsten Urlaub gut überstehe. Denn im Spiel fühlt es sich fast so an, als wäre man wirklich in Japan, was an dem hohen Detailgrad liegt: Nach 8 Jahren spiele ich ein Rollenspiel auf PS5 noch mal durch, weil ich Sehnsucht nach einem ganz bestimmten Land habe
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