Spieler ist entrüstet, weil sein 7-jähriges Kind Palworld völlig falsch zockt und trotzdem Erfolg hat

Palworld ist ein Spiel, das besonders gemeinsam Spaß macht. Viele Eltern spielen es deshalb auch mit ihren Kindern. Bei einem Elternteil führt das vor allem zu Frust, auch wenn es seinem Kind den Erfolg natürlich gönnt.

Warum ist das Elternteil frustriert? Reddit-User Xalphsin teilt sein Leid mit der Community in seinem Post mit dem Titel „Schrecklich, furchtbar, absolut unfair“.

Er habe Palworld mit seinem 7-jährigen Sohn gespielt und sei mit ihm sogar bis ins Endgame auf die Insel des Weltenbaums gekommen. Allerdings habe ihn eine Sache die ganze Zeit gestört: dass er das Spiel im Grunde völlig falsch spiele und damit auch noch mehr Erfolg habe als er selbst.

Denn er werfe hemmungslos Sphären einfach auf Pals, die ihm gefallen würden. Soweit so in Ordnung. Was das Elternteil jedoch immens störe, sei, dass er sie damit auch noch so gut jedes Mal fängt. Egal wie niedrig die Fangchance auch sein möge, er würde so gut wie jedes Pal mit maximal 2, oft nicht einmal besonders guten, Sphären fangen. Auf der Insel des Weltenbaums habe er sogar 14 Pals hintereinander mit nur 1 Sphäre gefangen.

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Palworld präsentiert den Trailer zur Vollversion, zeigt viele neue Pals

So habe er beispielsweise einfach eine Sphäre auf ein Level-55-Tetroise geworfen, als er selbst Level 43 war. Die Chance betrug 3 %. Kritischer Fang – direkt mit einer Sphäre eingetütet. Ähnliches sei mit Anubis, Jetdragon und anderen schwierigen Pals passiert. Ein Eidrolon soll er sogar gefangen haben, als sein Charakter das Zeitliche segnete.

Er selbst verballere bei einer Chance von 60 % rund 7 Sphären und könne den Erfolg seines Kindes nicht nachvollziehen.

„Jetzt springt er herum, der selbsternannte beste Palfänger, und wackelt mit dem Hintern vor mir herum. Ich überlege mir immer noch eine Strafe“, schreibt Xalphsin mit einem Augenzwinkern. Die Community in den Kommentaren kann seinen Schmerz förmlich selbst spüren.

„Die Kinder sind die coolen Typen“

Was sagt die Community zu seinem Erlebnis? In über 160 Kommentaren finden sich etliche Gleichgesinnte, die ähnliches mit ihren Kindern oder Ehepartnern erlebt haben. Während sie selbst auch bei hohen Fangchancen mehrere wertvolle Sphären raushauen, fangen ihre Mitspieler selbst bei lächerlich niedrigen Prozentzahlen zuverlässig mächtige Pals.

Shoft schreibt beispielsweise: „Dieser Beitrag berührt mich sehr. Wir sind zwar noch nicht so weit wie ihr, aber bei mir und meinem 6-jährigen Kind ist es genau dasselbe.“

Daraufhin beschreibt Xalphsin das Phänomen passend: „Du bist der Mann an der Basis, du züchtest, ziehst um, baust und sammelst. Die Kinder sind die coolen Typen, sie schnappen sich alle coolen Sachen und stolzieren herum, um dir zu zeigen, was sie können, und sind kaum fertig, bevor sie schon wieder weg sind!“

Einige User schlagen vor, dass das Kind seine Pals ja auch mit seinen Eltern teilen könne. So würde das Kind das Gefühl haben, ihnen helfen zu können, und sie hätten auch noch etwas von seinem Fangglück. Viele finden dieses Erlebnis aber auch wichtig, weil die Kinder so besonders viel Spaß am gemeinsamen Spiel hätten und so hätten auch die Eltern mehr Spaß.

Wer weniger Glück bei niedrigen Chancen hat, kann es aber auch auf eine andere Art und Weise probieren. Ein Spieler hat zuletzt besonders viel Spaß an einer Methode gefunden, die zwar einige niedrigwertige Ressourcen frisst, dafür aber umso befriedigender ist: Palworld: Spieler fängt legendären Drachen mit einer Chance von 0,09 %, indem er ihn gottlos abballert

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