Overwatch-Pro: Ich spiele 10 Stunden am Tag, werde mies bezahlt und lande im Müll

Der finnische Overwatch-Profi Roni „LhCloudy“ Tiihonen zeigte sich in seinem Stream frustriert. Er arbeitete hart für sein Team und wurde rausgeworfen. Für seine Worte entschuldigte er sich später.

Was sagte der Profi? In seinem Twitch-Stream vom 12. Oktober 2020 äußerte sich LhCloudy über seinen Rauswurf aus seinem Team. Er hätte hart gearbeitet, wurde dafür mies bezahlt und landete am Ende dann trotzdem „im Müll“.

Für das Team LA Gladiators lief das letzte Jahr nicht besonders gut. In der Overwatch League 2020 verloren sie 0:3 gegen Team Philadelphia Fusion und auch noch 0:3 gegen Florida Mayhem. So erreichten die Los Angeles Gladiators nur Rang 9 in den Standings. Jetzt steht die Offseason an und Teams verändern ihre Aufstellungen.

Die LA Gladiators trennten sich dabei von LhCloudy, der erst seit dem 4. Dezember 2019 als Tank im Team war.

So reagiert der Profi im Stream auf den Rauswurf

Das sagt LhCloudy: Auf Twitch erklärt er seinen Zuschauern: „Ich spiele 10 Stunden am Tag, werde mies bezahlt und dann werde ich in den Müll geworfen. So ist das Leben.“

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Zuschauer fragten LhCloudy, was seine größte Enttäuschung im vergangenen Jahr war. Dort richtete er zunächst seine Beschwerden an die Coaches des Teams.

„Ich denke, unsere Coaches trafen viele blöde Entscheidungen in unseren Playoffs. Und dann kamen sie danach zu mir und sagten ‚oh Mist, du hattest recht‘.“ Doch für ihn würde das nichts bedeuten, wenn man so etwas nach den Playoffs zu ihm sagt und sich entschuldigt, seinen Rat nicht angenommen zu haben.

Danach erklärt er, dass jeder im Team hart für die Spiele gearbeitet habe, auch die Coaches. „Ich denke, wir alle trafen schlechte Entscheidungen in den Playoffs. Es ist nicht die Schuld der Coaches. Es ist die Schuld von jedem.“

Geld ist auch bei den Overwatch-Spielern ein wichtiges Thema. Der ehemalige Overwatch-Profi Sinatraa ging zu Valorant. Da verdient er mehr Geld trotz weniger Gehalt.

LhCloudy entschuldigt sich: Nach dem Twitch-Stream veröffentlichte er auf Twitter eine Nachricht, in der er sich für seine Worte entschuldigt. „Ich hab Mist gebaut und im Stream dumme Sachen gesagt. Ich war sehr emotional und es war sehr dumm von mir, andere zu beschuldigen. Ich lebe für Overwatch und widme dem all meine Stunden. Die Nachricht über meinen Rauswurf hat mich richtig hart getroffen. Ich hatte gehofft, [im Team] zu bleiben.“

Er dachte, er könnte seine Gefühle im Stream unter Kontrolle halten. Glaubt aber, dass er nicht hätte streamen sollen. Seine Worte gegen sein ehemaliges Team täten ihm richtig leid.

An anderer Stelle spielte ein Trainer eine ganz besondere Rolle. Dieses Overwatch-Team wechselte in höchster Not seinen Coach ein und der überraschte alle.

Das Titelbild dieses Artikels stammt von Carlton Beener via Activision Blizzard Entertainment

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