Wer auf knifflige Kriminalfälle gepaart mit spannenden Figuren steht, sollte ein kommendes Spiel von Ex-Mass-Effect-Entwicklern auf Steam im Auge behalten.
Was ist das für ein Spiel? The Eventide ist ein neues Spiel von Studio Reset Ltd., in dem sich alles um Detektive und Kriminalfälle dreht und das auf Steam erscheint.
Hinter dem Projekt stecken echte Gaming-Veteranen. Kaelin Lavallaee, Francis Lacuna und Kris Schoneberg arbeiteten alle drei lange Zeit beim Rollenspiel-Giganten Bioware. Dort werkelten sie an den Reihen Mass Effect und Dragon Age mit, ehe sie das Studio verließen – womit sie nicht die einzigen sind.
Mit ihrem eigenen Studio und dem Spiel The Eventide wollen die drei nun etwas Neues ausprobieren, wie sie Games Radar gegenüber erzählen. Das Team wolle „die Prinzipien, die wir [bei BioWare] über Charaktere, Weltenbau und Storytelling gelernt haben, einfach etwas anders anwenden.“
Ein Ausblick auf ihr neues Spiel zeigt, dass dieses Vorhaben gelingen könnte.
Die Qual der Wahl
Worum geht es in The Eventide? Anders als in Mass Effect oder Dragon Age spielt die Geschichte nicht in einer fantastischen Welt, sondern in einer vergleichsweise realistischen Umgebung, die jedoch mit malerischem Artstyle zum Leben erweckt wird.
Die Atmosphäre erinnert an Neo-Noir-Geschichten. Dazu passend leitet man als Spieler eine Gruppe von Agenten. Die Zahl an ungelösten Fällen ist hoch, und es gilt, die richtigen Personen für das jeweilige Rätsel zu finden.
Aus einem Pool an Agenten, die alle mit eigenem Hintergrund und eigener Persönlichkeit daherkommen, sucht man jeweils zwei aus, die sich des Falls annehmen sollen. Jeder Charakter weist bestimmte Fähigkeiten auf, wobei auch die Wahrnehmung von Übernatürlichem eine Rolle spielt.
Hier zeigt sich eine große Stärke, die auch schon die Rollenspiele von Bioware so besonders machte. Die Charaktere sind das große Highlight und sollen individuell auf bestimmte Aktionen, zustimmend oder ablehnend, reagieren.
Die Perspektive eines Charakters soll direkt ins Gameplay miteinfließen, etwa wenn er oder sie durch ihren Hang zum Übernatürlichen eine bestimmte Sache entdeckt, die anderen verborgen bleibt.
Die Auswahl der beiden Agenten pro Fall soll zudem auch deshalb wichtig sein, weil sich ihre Geschichten gegenseitig beeinflussen können. Bloß Romanzen soll es den Entwicklern zufolge nicht geben.
Ebenfalls wichtig zu wissen: The Eventide ist kein Rollenspiel, so fehlen etwa die typischen Charakterwerte, Level und auch eine Anzeige, die die Zustimmung eines Charakters zeigt.
Das Spiel konzentriert sich mehr auf die Rätsel, die Geschichte und das Zusammenspiel der Agenten. Als Spieler überblickt man das Geschehen und erlebt hoffentlich spannende Entwicklungen, bei denen vor allem die Charaktere mit ihrer Persönlichkeit bei der Stange halten. Habt ihr Lust auf den Titel? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Wer Mass Effect hinterherweint, bekommt bald vielleicht eine gute Alternative: Exodus zeigt 20 Minuten Gameplay – Es ist das, was Mass Effect Andromeda hätte sein sollen
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