Neues MMORPG sieht aus wie das erste EverQuest, startet so erfolgreich, dass die Kosten nach ein paar Tagen gedeckt sind

Monsters and Memories Aufmacher

Monsters and Memories ist überraschend erfolgreich in den Early Access gestartet. Obwohl das MMORPG aussieht, als wäre es 25 Jahre alt, möchten bemerkenswert viele Genre-Fans für die Vorabversion zahlen.

Wie verlief der Start? Monsters and Memories ist am 1. Oktober 2026 in den Early Access gestartet. Nicht auf Steam, sondern über die Webseite beziehungsweise den eigenen Launcher. Das MMORPG setzt ein Pflicht-Abo in Höhe von 15 US-Dollar voraus. Die Entwickler zeigen dabei sehr transparent, wie viele zahlende Abonnenten und aktive Spieler es gerade gibt.

Im Metriken-Bereich der offiziellen Webseite sehen wir beispielsweise, dass

  • Monsters and Memories ganz frisch den Meilenstein von mehr als 30.000 aktiven Abonnenten durchbrechen konnte – insgesamt sind es 30.277 (Stand: 14. Oktober 2026, 09:17 Uhr).
  • die meisten Spieler auf den US-Servern unterwegs sind, der einzige EU-Server auf eine Population von 3.961 Spielern kommt

Bei einem Pflicht-Abo in Höhe von 15 US-Dollar dürften im Startmonat also über 450.000 US-Dollar auf dem Konto der Entwickler landen. Aufgrund der geringen Größe des Teams und viel ehrenamtlicher Unterstützung soll das Projekt in den Jahren 2020 bis 2025 weniger als 142.000 US-Dollar verschlungen haben (Quelle: monstersandmemories.com).

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Monsters & Memories – Trailer zum MMORPG der EverQuest-Macher erinnert an andere Zeiten

Erfolgreich in der Nische

Wie bewertet MeinMMO-Rekakteur Karsten Scholz den Erfolg? Selbst wenn man davon ausgeht, dass dieses Jahr noch weitere, signifikante Kosten dazugekommen sind, dürfte das MMORPG bereits im ersten Monat vom Early Access die gesamten Entwicklungskosten eingespielt haben.

Ganz ehrlich, das hätte ich nie gedacht. Auch wenn ich Monsters and Memories Anfang des Jahres zu den potenziellen Hoffnungsträgern von 2026 gezählt habe. Meine Befürchtung war, dass niemand für ein MMORPG ein Pflicht-Abo wie bei WoW oder Final Fantasy IXV abdrücken möchte, das in den Trailern und auf Screenshots so hoffnungslos veraltet wirkt.

Nun, ich habe mich geirrt. Die Nische ist klein, aber für Monsters and Memories groß genug. Zumindest aktuell. Spannend ist die Entwicklung der Abonnenten-Zahlen im zweiten Monat und darüber hinaus. Dann bestimmen die Qualität des Spiels sowie die Fortschritte beim Early Access, wie viele Genre-Fans das Projekt weiter unterstützen möchten. Ich drücke die Daumen!

Was zeichnet Monsters and Memories aus? Hinter dem Projekt steht mit Shawn Lord einer der Lead Designer vom ersten EverQuest. Sein Ziel ist es, die entschleunigte Faszination aus den ersten Jahren der 3D-MMORPGs zurückzubringen, mit Fokus auf die soziale Erfahrung, das gemeinsame Erkunden der gefährlichen Welt und eine bedeutsame Charakterprogression.

Bereits beim Early-Access-Start trumpft Monsters and Memories mit 60 Level-Stufen, 28 Zonen, 18 Klassen und 9 spielbaren Völkern auf. Es gibt abseits des Abos keine Monetarisierung. Das Bezahlmodell ist also auch sehr oldschoolig. Könnte das auch ein Spiel für euch sein? Verratet es gern in den Kommentaren! Welche Titel noch zu meinen Hoffnungsträgern gezählt haben, erfahrt ihr hier: MMORPGs 2026: Die 7 hoffnungsvollsten Online-Rollenspiele, die dieses Jahr erscheinen sollen

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