MMORPG Shroud of the Avatar denkt, größtes Problem ist das miese Image

Das MMORPG Shroud of the Avatar (SotA) hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Der Geschäftsführer des neuen Entwicklerstudios Catnip Games erklärte nun, dass neue Spieler durch das falsche, negative Image des Onlinespiels abgeschreckt werden.

Was meinte der CEO? Chris Spears ist Geschäftsführer von Catnip Games. Das Studio hat vor kurzem das MMORPG Shroud of the Avatar von Portalarium übernommen. Er schrieb im offiziellen Forum, dass mehr Mitspieler nötig sind.

„Das falsch negative Image, das das Spiel außerhalb unserer Community hat, ist der größte Drache, den wir töten müssen, um unsere Nutzerbasis zu erweitern“, erklärt er.

Shroud of the Avatar Drache Screenshot

Spears findet, dass Medien mehr über die positiven Aspekte schreiben müssten. Das negative Image hält seiner Meinung nach neue Spieler fern.

Welche Seite lobt Spears? Chris Spears verweise auf die Website The Avatar Express. Diese wird von Fans des MMORPGs betrieben und berichtet regelmäßig positiv über das Spiel. Spears sieht dies als ein gutes Beispiel dafür an, wie die Medien über Shroud of the Avatar berichten sollten, damit kein negatives Image entsteht.

SotA Music Screenshot

Ein negatives Image?

Wie sieht das Image des MMORPGs aus? Shroud of the Avatar hat schon seit Ende der Kickstarter-Kampagne im Jahr 2013 mit Kritik zu kämpfen. Diese äußert sich auf vielfältige Weise:

  • Das als Selective Multiplayer RPG angekündigte Spiel sollte eine Single-Player-Erfahrung bieten, die man auch online spielen kann – letzten Endes wurde es aber als MMORPG veröffentlicht.
  • Das MMORPG wurde im März 2018 unfertig veröffentlicht und selbst heute lassen sich manche Quests noch nicht abschließen.
  • Es stellte sich kein Erfolg ein, weswegen eine Reihe von Mitarbeitern entlassen wurden.
  • Der Publisher Travian Games sprang Ende 2018 ab.
  • Das Spiel wurde vor etwa einem Jahr auf ein Free2Play-Modell umgestellt.
  • Richard Garriott legte seinen Posten als CEO nieder.
  • Die Büroräume mussten aufgegeben werden und die Entwickler arbeiteten von zu Hause aus weiter.
  • Das Entwicklerstudio Portalarium übergab die Assets zu Shroud of the Avatar an Catnip Games. Das neue Studio wurde vom letzten Portalarium-CEO Chris Spears gegründet.
  • Das während der Kickstarter-Kampagne versprochene gebundene und signierte Buch wurde durch Ingame-Items ersetzt.
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Durchwachsene Spielermeinungen

Ist es wirklich so, dass nur Negatives berichtet wird? Die größten Schlagzeilen rund um SotA sind nun einmal nicht allzu positiv. Die Website MassivelyOP nahm die Aussage von Chris Spears aber zum Anlass, um mal aufzulisten, wie viele Artikel schon seit 2015 zum MMORPG geschrieben wurden und wie viele davon positiv waren. Die Liste ist ellenlang.

Wie empfinden neue Spieler das MMORPG? Auf Steam liest man immer wieder neue Bewertungen zu Shroud of the Avatar. Diese sind aber recht durchwachsen. Aktuell (Stand 28. Oktober, 11:15 Uhr) liegen die Bewertungen bei Größtenteils negativ mit 38 Prozent.

  • Durrty schreibt nach 44,1 Spielstunden auf Steam: „Es sollte ein gutes Spiel sein, ist es aber nicht. Es ist noch immer so verbuggt und man kann nicht mal Bugs melden, ohne Geld zu bezahlen.“
  • apas dagegen meint: „Ein gutes, ruhiges Old-School-MMO. Es macht einfach Spaß, zwischendurch in dem Spiel zu chillen.
    Es hat noch so seine Macken, was Performance und Quests angeht. Aber als Sandbox-Spiel zusammen mit Gildenfreunden macht es Spaß.“
Shroud of the Avatar verkauft super-teures Luxus-Bundle für 7000$
Quelle(n): Forum von SotA, Steam, MMORPG.org.pl
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Thomas Seidl

Mir ist es eigentlich ziemlich egal wie andere das Spiel finden oder wie das Image ist. Mir macht es jedenfalls Laune und freue mich jedesmal wenn ich einen neuen Dungeon betrete wie hübsch diese gestaltet wurden. Es gibt für mich gefühlt noch so viel zu entdecken und werde immer wieder überrascht wieviele kleine Details eingebaut wurde welche ich bisher nur in DDO entdecken konnte uns sonst nirgends.
Das Mr. Garriot zu einem Abzocker mutiert ist finde ich allerdings auch sehr bedauerlich, hatte das Spiel auch nicht auf Kickstarter unterstützt und spiele es selbst auch erst seit Winter 2018. Muss aber auch dazu sagen das ich dieses Spiel neben EVE Online spiele und es evtl. deshalb für mich noch nicht ausgebrannt ist, da ich unterm Strich in der Woche mehr Zeit in New Eden verbringe als in Britannia.

Alles in allem, hoffe ich für mich das dieses Spiel weiterentwickelt wird und ich noch lange Spaß daran habe, denn nur darum geht es mir, um den Spaß.

Allen noch einen schönen Tag.

Gernot Kaiser

negatives image? kann ich gar nicht verstehen, selbst wenn es jetzt zum super spiel mutieren würde, würde ich es nicht mal mehr mit der zange anfassen. und um weitere garriot-spiele mache ich auch künftig einen bogen (obwohl ich UO fan bin, aber garriot produziert nur noch kacke seit UO und ist zum abzocker mutiert). das spiel ist wohl als der größte beschiss in die geschichte eingegangen und wenn catnip meinte ein verbranntes werk auch noch kaufen zu müssen, tja selbst schuld, wie dumm muss man sein? dost den dreck endlich ein und gut ist

Lamwen

Ich hatte es mir zu release Zeiten gekauft weil ich ein mega Ultima Online Fan bin. Und hatte gehofft das das Game sich gut entwickelt aber leider war dem nicht so.

Es hat auf jedenfall Potenzial aber es wurde nie genutzt und effektiv umgesetzt.

Nookiezilla

„ Es ist noch immer so verbuggt und man kann nicht mal Bugs melden, ohne Geld zu bezahlen.“

Wie genau ist das gemeint?

Andreas Bertits

Man muss einen Betrag bezahlen (ich glaube 5 Dollar), um in den meisten Bereichen des Forums posten zu können. Nur der Newbie-Bereich zum Hallo-Sagen ist kostenlos.

Nookiezilla

Oh okay. Und eine ingame bug report Funktion gibt es nicht?

Andreas Bertits

Nein. Man kann zwar im Spiel den Befehl /bug eingeben, dann öffnet sich aber das entsprechende Forum.

Zeekuma

Hahaha da hat er ja schon mal den Drachen, er selbst.
Wie übel ist das, man kann nur ein Bug melden der vor einer Paywall liegt im Forum. Wow nur wow

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